Darum geht’s

Produktionsfinanzierung des Künstlerbuches «Kochbuch keiner Hausfrau» von Martha Murphy als Erstauflage von 1000 Stück.

Das «Kochbuch keiner Hausfrau» ist Kunstwerk und Gebrauchsgegenstand zugleich. Es lässt sich als Koch- und Bilderbuch nutzen, die Rezepte sind alltagstauglich, häufig vegetarisch und viele international. Darüber hinaus liest es sich als künstlerischer, zeitgeschichtlicher und feministischer Kommentar. Es ist vor allem eine Erinnerung an eine außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit, die sich den Fragen ihrer Zeit gestellt hat. Auf 400 Seiten fügen sich gesammelte Rezepte, Zitate und Abbildungen aus Zeitungen und Katalogen, Texte und Zeichnungen zu einem Seite für Seite überraschenden Ganzen zusammen - verspielt, facettenreich, subtil werden die Betrachterin/der Betracher von A nach Z geführt, von Ausbruch des Äthna oder Adam und Eva bis Zillertaler Kassuppe.

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Dafür brauchen wir deine Unterstützung

Das mit Anhang knapp 450seitenstarke Buch wird etwas größer als A4 sein. So können die Seiten in Originalgröße abgebildet werden. Eine Auflage von 1000 Stück drucken und binden zu lassen, kostet knapp € 23.000,-.

Dies sprengt unsere finanziellen Möglichkeiten. Trotzdem finden wir das Geist und Genuss gleichermaßen ansprechende Künstlerbuch, das sich als Unikat im Privatbesitz befindet, so einmalig, dass wir es einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen möchten.

Wir wollen eine möglichst vielzählige Crowd, BesucherInnen, Freunde der Galerie und Kunst- aber auch Kochbegeisterte für das «Kochbuch keiner Hausfrau» gewinnen, um das Projekt zu realisieren.

Möchtest du gerne ein «Kochbuch keiner Hausfrau» haben, mach die Produktion mit deinem Vorabkauf möglich. Wir sind der Meinung: Viele Köche verderben HIER NICHT den Brei.

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Noch mehr Infos ...

Zwei runde Geburtstage - Martha Murphy wäre in diesem Jahr 90 geworden, die Galerie der Stadt Schwaz feiert ihr 25järiges Bestehen - sind Anlass genug, dieses besondere Künstlerbuch, an dem die Schwazer Künstlerin zwischen 1989 bis 1999 kontinuierlich gearbeitet hat, herauszugeben.

«Nein, meine Mutter hat nicht leidenschaftlich gekocht. Alle Frauen in meiner Familie kochen und kochten nicht leidenschaftlich, aber gut – das ist doch besser, oder? Die Leidenschaften liegen woanders.» (Ruth Murphy, 2019)

Martha Murphy (*1929, †2013) wurde in Tirol für ihr kulturelles und politisches Engagement hochgeschätzt und «gefürchtet». Sie nahm sich kein Blatt vor den Mund, war humorvoll und kritisch zugleich. Das wird im Kochbuch, welches ein besonderes Ostergeschenk zur Jahrtausendwende für die Tochter Ruth war, auf wunderbare Weise vermittelt. Kunst, Kulinarik und Politik gehen in ihrer Welt eine fruchtbare Verbindung ein. So finden sich neben Indischer Linsensuppe kritische Zeitungsausschnitte zum Drei-Schluchten-Staudamm am Jangtsekiang und das Zitat von Peter Rosegger «Es gibt eigentlich keine Gegenden, die nicht schön sind.» Das Buch ist ein Zeitdokument, das alltägliches, gesellschaftliches und persönliches collagiert.

Martha Murphy hat in Wien, in der Schweiz, in Innsbruck und in Schwaz unterrichtet und viele KünstlerInnen in jungen Jahren inspiriert. Neben ihrer regen Ausstellungstätigkeit hat sie auch geschrieben und war Gründungsmitglied der Schwazer Grünen.

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