In diesem Frühling möchten wir eine 45m lange Trockensteinmauer bauen. Sie ist die Grundlage für einen sicheren und grösseren Hühnerauslauf und soll vielen heimischen Lebewesen ein Zuhause bieten.

CHF 11’633

116% of CHF 10’000

"116 %"
This is how it worksä

The «all or nothing» principle applies: The project only receives the funds if the funding target is reached or exceeded.

47 backers

Successfully concluded on 21/4/2022

Unser Traum von einem Lebenshof

Hallo Zäme

Wir sind Natalie und Patrik. Zusammen haben wir uns im Jahr 2019 einen grossen Traum erfüllt und haben uns unseren eigenen kleinen Hof im schönen Berner Oberland gekauft.

Patrik ist als leidenschaftlicher Handwerker auf dem Hof für die Arbeiten mit den Maschinen, das Bauen und Flicken von diversen Dingen, das Mähen der Weiden, das Klauenschneiden der Ziegen und das Spritzengeben verantwortlich.

Natalie ist Fotografin. Sie ist für den Gemüse- und Kräutergarten verantwortlich. Für die Tiere sorgt sie als wären es ihre Kinder.

Und so beginnt sie, unsere Geschichte auf dem Zylahof.

Als wir auf den Hof gezogen sind, wohnten hier schon drei Ziegen und zwei Böcke. Einer der Böcke hiess Baldrian, er war bereits 19 Jahre alt. Er war der König hier auf dem Hof. Wir hätten ihn gerne in seinen jüngeren Jahren erlebt, als er noch nicht mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Als diese jedoch auftraten und er auf unsere Pflege angewiesen war, merkten wir, wie wichtig diese Arbeiten sind. Im darauffolgenden Herbst, begleiteten wir Baldrian die letzten Tage seines Lebens sehr intensiv. Es war eine traurige, intensive, anstrengende aber auch schöne Zeit.

Wir sind noch ganz am Anfang mit unserem Projekt «Lebenshof». Mit jeder Mauer die wir bauen können, jedem Stall und jedem Auslauf den wir optimal gestalten dürfen, kommen wir dem Traum, vielen Tieren ein neues Zuhause zu geben, ein grosses Stück näher.

Dafür benötigen wir deine Unterstützung

Die alte Mauer, welche im Moment unsere Zufahrt zum Hof sichert und den Hang stützt auf dem unsere Hühnerfamilie lebt, ist in die Jahre gekommen. Sie besteht hauptsächlich aus morschem Holz und alten Bahngeleisen. Sie bietet trotzdem noch vielen Tieren ein Zuhause. Ein Steinmarder, Eidechsen, Schlangen und diverse Insekten leben hier.

Uns ist die heimische Artenvielfalt sehr wichtig, sowie auch das bauen mit natürlichem und nachhaltigem Material. Deshalb haben wir uns dazu entschieden eine Trockensteinmauer zu bauen. Die Mauer wird weiterhin ein Zuhause bieten für alle möglichen Insekten und Reptilien. Wir werden die Pflanzen und Farne, die bereits auf der Mauer leben, wieder integrieren. Es wird Nistmöglichkeiten für den selten gewordenen Wiedenhopf geben. Und entlang der Mauer werden wir verschiedene Obstbäume pflanzen, diese sind wiederum wichtig für die Bienen.

Das Gehege der Hühner und Puten ist im Moment noch etwas provisorisch aufgebaut. Wir werden nach dem Bau der Mauer das Gehege der Hühner und Puten vergrössern und zusätzlich zum Stromzaun mit Staketen umranden. Somit könnten wir das Netz, dass die Tiere von oben schützt viel besser spannen und höher anbringen. Wir wollen die Bäume und Büsche im Gehege optimal integrieren, sodass unsere Tiere auch in die Höhe fliegen können.

Die gefiederte Familie ist bunt gemischt. Viele ältere Damen sind mit dabei, sie legen zwar keine Eier mehr, sind und bleiben aber trotzdem ein fester Bestandteil der Gruppe. Die Puten haben wir von einem Mastbetrieb geholt, als sie 5 Wochen alt waren. Einige Hühner kamen von Orten zu uns, an denen sie nicht mehr bleiben konnten.

Unsere Hühner und Puten leben alle im selben Gehege. Der Truthahn hilft unserem Hahn, die Hennen zu beschützen, denn wir hatten bereits zweimal einen Angriff von einem Habicht. Auch wenn wir die Tiere bei Verletzungen versorgen können, versuchen wir sie so gut es geht zu schützen. Wir möchten aber auch dafür sorgen, dass sie artgerechte und grosse Gehege haben.

Was machen wir mit dem Geld

Eine Trockensteinmauer in diesen Dimensionen kostet ca. CHF 60’000. Das meiste Geld haben wir bereits zusammen, uns fehlen aber noch CHF 10’000. Das Geld wird benötigt um die Kosten zu decken für die Maschinen, den Transport vom Material, das Material selber (Tonnenweise Steine), und die faire Entlohnung der fleissigen Mürlibauer.

Bilder der Belohnungen findet ihr auf der Starseite unserer Webseite: www.zyla-hof.ch

Wenn wir mehr als CHF 10’000 erreichen werden wir mit dem Geld die Staketen, die Netze, Material für eine kleine Voliere (zum Schutz in der Nacht, damit die Puten auch draussen schlafen können) besorgen. Der Umbau und die Neugestaltung des Geheges kosten uns nochmal ca. CHF 5’000.

Herzlichen Dank an Gabriel Ammon, von Aura Foto Film Verlag GmbH für die Hilfe beim Video! www.aura.ch