Darum geht’s

«Wer hat dies Liedlein erdacht?»

Ein Liederabend mit zwei Sopranistinnen, einem Pianisten und Werken von Schubert, Mahler, Berg, Bizet und Ravel: Die Idee basiert auf dem Wunsch, einen musikalischen Abend zu gestalten, bei dem das folkloristische Element im Vordergrund steht. Warum Volkslied?

«Wer hat dies Liedlein erdacht?» - so fragt Gustav Mahler in seinem «Knaben Wunderhorn», untermalt von einer leichtfüssigen Melodie, die sich von Strophe zu Strophe schwingt. Auch wir gehen dieser Frage nach. Das Volkslied, das wir auswendig lernen und von Mund zu Mund weitergeben. Ein eingängiger Gesang, ein Gefühl von Heimat, ein Teilen und Geschichtenerzählen.

Gemeinsam stellten wir ein Programm zusammen, in dem das folkloristische Element immer wieder tragend ist: Die «cinq mélodies populaires grecques» von Ravel mit griechisch- orientalisch angehauchter Musik, aber auch Auszüge aus Mahlers «Knaben Wunderhorn», die durch Mahlers lautmalerische Kompositionskunst fürs Zuhörerohr immer wieder Überraschungen bereithalten. Und nicht zuletzt die «7 frühe Lieder» von Alban Berg, trotz ihrer musikalischen Komplexität hochromantisch in seinen Texten.

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Das Besondere an unserem Projekt

Wir haben bewusst entschieden, unseren Liederabend mit zwei Sopranistinnen zu gestalten, um diesem vielfältigen Programm gerecht zu werden: Die Lieder aus dem dramatischeren Fach werden von Anne-Sophie Sevens gesungen, während Daniela Ruth Stoll das lyrisch-leichte Repertoire singen wird.

Ebenfalls bewusst gewählt sind die Sprachen Französisch und Deutsch, die Muttersprachen der beiden Sängerinnen. Anne-Sophie und Daniela werden Lieder aus dem französischen und dem deutschen Repertoire singen, als Experiment zum Austausch, zur Identifikation und zur Gegenüberstellung der beiden Kulturen.

Der Liederabend findet am 22. Februar um 19:00 Uhr im Zunftsaal Schmiedenhof Basel statt. Ein Saal, der mit seinem architektonischen Charme und seiner Authenzitität hervorragend zum Konzept unserers Programmes passt.

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Dafür brauche ich Unterstützung

Um das Projekt ohne Defizite realisieren zu können, müssen wir für Saalmiete, Beleuchtung und Künstlergagen insgesamt CHF 1200.- auftreiben. Mit einer kleinen Spende hilfst Du uns, dieses wunderschöne Projekt am 22. Februar 2020 in die Tat umzusetzen!