Wirken magische Rituale? Auch im Internet?

In einem Pilotprojekt soll das älteste Kernkraftwerk der Welt, das AKW Beznau mit einem Magischen Zaun geschützt werden.

Bau mit am magischen Schutzzaun für Beznau

Als Unterstützer beteiligst du dich mit einem magischen Zeichen oder deinem Zauberspruch.

Sicherheit von AKWs

Die Sicherheit von AKWs ist überlebenswichtig. Darum muss jede Massnahme ergriffen werden, um ein weiteres Unglück zu verhindern: dazu gehört auch Magie

Magische Praktiken sind ein kulturübergreifendes Phänomen. Die Atomindustrie handelt fahrlässig, wenn sie eine mögliche Wirksamkeit weiterhin ignoriert.* 

Magic Fence schliesst diese Sicherheitslücke und stattet Atomkraftwerke als zusätzlichen Schutz mit einem Magischen Zaun aus.

Magie im Netz

Die Kraft des magischen Zauns liegt im kollektiven Handeln. Jede/r kann sich mit einem persönlichen Zauber am Flechten im Internet beteiligen. 
Bis der Zaun 1291** Meter lang ist und ein digitaler Bannkreis um Beznau geschlossen werden kann.

Sicherheitskopie

Die radioaktiven Abfälle werden die Existenz des Internets überdauern. Darum wird eine Sicherheitskopie des magischen Zauns angefertigt, als Stoffbahn gleicher Länge (Textildigitaldruck auf Bio-Baumwoll Satin).***
Diese wird an einem geeigneten Ort zwischengelagert, bis sie mit den letzten radioaktiven Resten des AKW ins Endlager gebracht wird, um dort ihre Wirkung auf alle Ewigkeit zu entfalten.

Magischer Zaun

Der magische Zaun besteht aus einem Geflecht von blühenden Rosenranken – welche einen Zauber über mindestens 100 Jahre bewahren können – wie im Märchen von Dornröschen. In die Quadrate dieses Geflechts kannst du Amulette, Schutzsymbole, Wünsche, Beschwörungsformeln, Bannsprüche etc. einweben. 

Magische Zeichen

Die Auswahl der magischen Symbole und Schutzzeichen orientiert sich an Gefahrensituationen der Atomkraft.

Alle magischen Zeichen, die du an den magischen Zaun hängst, bekommst du als PDF zum Ausdrucken zugesendet. Du kannst sie zur Wirkungsverstärkung bei dir zuhause aufhängen oder noch besser direkt an den realen AKW Zaun.

Zauberspruch

Neben den magischen Zeichen kannst du deinen eigenen Text am magischen Zaun anbringen: ein Zauberspruch, ein Wunsch, ein Statement oder einfach dein Name.

Informationen zu allen magischen Zeichen findest du hier:

Der Magische Zaun ist jetzt 24 Meter lang

Schon jetzt kannst du dir die ersten Meter des magischen Zauns im Internet ansehen. Mit jeder Unterstützung wächst der Zaun weiter.

Ablauf

Magic Fence wird in 2 Phasen realisiert.

  1. Pilotprojekt: Magic Fence for Beznau, Wemakeit
  2. Interaktive Website zum Bau magischer Zäune für weitere AKWs.

Finanzielles

Weil die magische Kraft im kollektiven Handeln liegt, wird Magic Fence ausschliesslich über die Crowd finanziert. CHF 21.212 entsprechen den Produktionskosten für 1291 Meter Stoff.

Warum wir CHF 21.212 überschreiten wollen

Wenn wir das Finanzierungsziel überschreiten, können wir eine Interaktive Website für den magischen Schutz weiterer AKWs finanzieren (Konzept + Programmierung CHF 50.000).

Der Zaun im Netz wächst parallel zur Kampagne auf Wemakeit.

Sobald du als UnterstützerIn ein Zeichen ausgewählt hast – oder einen Zauberspruch – fügen wir es an den Zaun an. Auch wenn das Finanzierungsziel nicht erreicht würde: Dein digitales Stück Zaun bleibt im Internet auf jeden Fall erhalten. 

Fussnoten:

 *Atomkult: Wissenschaftler diskutieren angesichts der Langlebigkeit mythologischer Überlieferungen darüber, radioaktive Endlager für die Zukunft durch die Etablierung eines Atom-Kults zu schützen, der die Menschen auch nach tausend Generationen noch vor diesen Orten warnt. Siehe z.B. Tagesanzeiger 8.2.2012

**Da die Axpo keine Angaben zur Länge des Sicherheitszauns machte, wurde diese anhand des auf Google öffentlich zugänglichen Kartenmaterials ermittelt.

***Pflanzenfasern können bei sachgerechter Lagerung sehr lange Zeiträume überdauern, wie z.B. die Papyri und Leinengewebe in den ägyptischen Pyramiden.

Infos zu Copa & Sordes

Copa & Sordes ist ein Kunstprojekt von Birgit Krueger und Eric Schmutz. Unter «Human Conditions» arbeiten wir seit 1995 an den Schnittstellen von Kunst und Alltagskultur.