Mehrgenerationentreffpunkt

by Mehrgenerationentreffpunkt

Oberdorf

Der Mehrgenerationentreffpunkt wird verschiedene niedrigschwellige Angebote bereitstellen, die eine willkommene Pause im Alltag ermöglichen und sinnvolle Beschäftigung bieten.

Share crowdfunding project

CHF 0

0% of CHF 2’500

0 %
This is how it works

The «all or nothing» principle applies: The project only receives the funds if the funding target is reached or exceeded.

0 backers

29 days to go

Darum geht’s

Die Basis für mein Unternehmen habe ich, Barbara Rüegsegger,1992 durch den Abschluss der Ausbildung zur diplomierten Hauspflegerin. Ich habe mein Wissen in den folgenden Jahren in verschiedenen Behinderten- und Seniorenheimen erweitert und ergänzt. Dabei sind mir die Menschen und ihre individuellen Bedürfnisse in der Betreuung und Pflege immer mehr ans Herz gewachsen. Diese Arbeitserfahrung hat mich stark geprägt und aus dem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse und Herausforderungen der Menschen, ist ein Herzensanliegen gewachsen. Mir ist die Würde und das Mensch-Sein besonders der an Demenz erkrankten Klienten wichtig. Ich habe in meinem Umfeld auch erkannt, wie belastend die oftmals mit einer Erkrankung oder auch mit einer persönlich herausfordernden Situation verbundene Vereinsamung und die drückende finanzielle Situation sein kann. Im Jahr 2020 habe ich mich für eine teilweise Selbständigkeit entschieden, um mein Herzensanliegen umsetzen zu können. Ich begann betreuende Dienstleistungen zu Hause anzubieten. (Keine medizinische Grundversorgung)Der Fokus liegt dabei auf der Betreuung von meinen Gästen mit Demenz, Depression, Schlaganfall, Cerebral, Lähmung, ADHS und Autismus.

Im Oktober 2024 wurde der Mehrgenerationentreffpunkts in Oberdorf BL in einem ehemaligen Restaurant eröffnet. Mein Ziel ist es, Menschen – unabhängig von ihrer finanziellen Situation und persönlichen Einschränkungen – einen Raum zu bieten, in dem sie soziale Kontakte knüpfen und sich sinnvoll beschäftigen können.

Gruppenaktivierung,wird ein Fruchtsalat zubereiten von meinen Gäste.
Gruppenaktivierung,wird ein Fruchtsalat zubereiten von meinen Gäste.

Das Besondere an meinem Projekt

Die Betreuung erkrankter Gäste in einem Mehrgenerationentreffpunkt

  1. Zielgruppe und Konzept

Mein Projekt richtet sich an erkrankte Gäste, die von ihren Angehörigen zu Hause betreut werden. Oftmals sind die Betreuenden stark gefordert, verschwenden viel Zeit und Energie, um sicherzustellen, dass alle Bedürfnisse erfüllt werden. Hier setze ich an: Der Mehrgenerationentreffpunkt bietet nicht nur einen Raum für Begegnungen zwischen Jung und Alt, sondern auch eine gezielte Betreuung der erkrankten Gäste. Die Atmosphäre ist so gestaltet, dass sie sowohl einladend als auch entspannend wirkt, was es den Gästen ermöglicht, sich wohlzufühlen.

  1. Barrierefreiheit und Ausstattung

Ein besonderes Merkmal meines Projekts ist die Barrierefreiheit des Treffs. Die Räumlichkeiten sind vollständig rollstuhlgängig und verfügen über ein behindertengerechtes WC. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da es die Teilhabe aller Menschen ermöglicht, unabhängig von ihrer körperlichen Verfassung. Die Gestaltung des Raums unterstützt nicht nur die Bedürfnisse der Gäste, sondern fördert auch ein inklusives Miteinander.

  1. Angebote und Rückzugsorte

Neben der grundlegenden Betreuung biete ich verschiedene Programme und Aktivitäten an, die auf die individuellen Bedürfnisse der Gäste abgestimmt sind. Darüber hinaus habe ich einen Rückzugsort eingerichtet, der mit einem Bett und einem Massagestuhl ausgestattet ist. Dieser Rückzugsort ermöglicht den Gästen, sich zu entspannen und ihre Batterien wieder aufzuladen. Die Kombination aus Aktivität und Entspannung fördert nicht nur das Wohlergehen der Gäste, sondern trägt auch dazu bei, dass sie ihre Zeit im Treffpunkt positiv erleben.

  1. Vorteile für Angehörige

Die Angehörigen erhalten durch mein Projekt eine wertvolle Auszeit. Die Betreuung im Mehrgenerationentreffpunkt gibt ihnen die Möglichkeit, sich um ihre eigenen Bedürfnisse zu kümmern, sei es, um sich zu entspannen, soziale Kontakte zu pflegen oder einfach nur eine Auszeit vom Pflegealltag zu nehmen. Dies fördert nicht nur das psychische Wohlbefinden der Angehörigen, sondern wirkt sich auch positiv auf die Beziehung zu den Erkrankten aus, denn in einem guten emotionalen Zustand lassen sich Herausforderungen leichter bewältigen.

Für den Weihnachtszauber wo immer im Dezember stattfinden haben wir verschieden Gebäck gebacken.
Für den Weihnachtszauber wo immer im Dezember stattfinden haben wir verschieden Gebäck gebacken.

Dafür brauche ich Unterstützung

Mietkosten

Die monatlichen Mietkosten für den Treffpunkt belaufen sich auf 2070 CHF. Diese Investition ist notwendig, um einen einladenden und funktionalen Raum zu schaffen, der als Zentrum für unsere Aktivitäten dient. Durch die Schaffung eines stabilen und gemütlichen Umfelds möchten wir den Gästen die Möglichkeit bieten, sich wohlzufühlen und aktiv am Programm teilzunehmen.

Materialkosten

Zusätzlich zu den Mietkosten fallen monatliche Materialkosten in Höhe von 1000 CHF an. Dieses Budget wird für verschiedene kreative und praktische Aktivitäten verwendet, die wir anbieten, darunter:

  • Näh- und Strickkurse: Hier lernen die Teilnehmer grundlegende Fertigkeiten und können ihre eigenen Projekte verwirklichen.
  • Koch- und Backaktivitäten: In gemeinschaftlichen Koch- und Backsessions lernen die Gäste nicht nur neue Rezepte, sondern auch den Austausch von kulinarischem Wissen.
  • Basel und Umgebung: Durch kreative Projekte entsteht ein Bezug zur Region, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

Ausflüge

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Aktivitäten sind die regelmäßigen Ausflüge mit unseren Gästen. Geplant sind Besuche in:

  • Basler Zoo: Ein spannender Ausflug, der nicht nur der Erholung dient, sondern auch den Austausch über Tiere und Natur fördert.
  • Würzbrunnenkirche im Emmental: Ein kulturelles Highlight, das zur Auseinandersetzung mit der regionalen Geschichte und Architektur einlädt.

Die Ausflüge werden mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchgeführt, was nicht nur umweltfreundlich ist, sondern auch die Unabhängigkeit unserer Gäste fördert.

Finanzierung der Ausflüge

Für die Ausflüge wird die Kostenbeteiligung von Seiten der Gäste eingeplant. Jeder Teilnehmer zahlt 20% der Ausflugskosten selbst. Die verbleibenden Kosten werden durch Spendengelder gedeckt.

Auf den ersten Advent haben wir Kränze gemacht um der Treffpunkt ein bisschen in vor Weihnachtliche stimme zu verwandeln.
Auf den ersten Advent haben wir Kränze gemacht um der Treffpunkt ein bisschen in vor Weihnachtliche stimme zu verwandeln.