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Das doppelte Leben der Straßenhunde

Gerade noch vor Menschen geflüchtet, da verscheucht, getreten, geschlagen oder gar dem Versuch entkommen getötet zu werden von uns Menschen, zumeist von Männern. Landen jene Hunde plötzlich in einer Familie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz und sollen «dankbar» sein. Von der Straße «gerettet» und eingefangen, ohne zu wissen, was ihnen bevor steht. Kennen sie doch zum größten Teil die Menschen nur von ihrer schlechten Seite im Umgang mit Hunden. Schnell zeigen sich in ihren neuen «Heimatländern» Ängste und «Problemverhalten».

Sie trauen sich kaum zu laufen, neue Umgebung, Hektik und Lärm erschrecken sie. Hände die sie plötzlich streicheln, statt sie zu schlagen. Essen in Übermaß und kleine Kinder die hektisch auf sie zu rennen. Sie sehnen sich Halt, nach jemensch der ihnen diese neue Welt zeigt, ihnen Sicherheit gibt und Liebe und Geduld schenkt. Einen Menschen der auf sie aufpasst und ihnen eine wirkliche Chance gibt. Vor allem Unverständnis/Unwissen der anderen Hundehalter*innen oder Menschen in der Umgebung macht allen Beteiligten das Leben schwer. Der ein oder andere Hund aus dem Ausland entwischt sogar schon bei der Einreise oder erschrickt in seinem neuen zu Hause und rennt davon. Vom Regen in die Traufe. Durch Unwissen wurden sie nicht genügend gesichert und konnten aus ihrem Halsband schlüpfen oder über den Gartenzaun springen. Nicht weil sie undankbar sind, sondern weil sie schlichtweg Angst haben und überfordert sind.

Ich möchte so gerne versuchen diesen Hunden eine Stimme zu geben, einen Versuch starten, dass nicht alle Hunde unter einen Kamm geschert werden und sich selbst überlassen werden. Jeder dieser Hunde hat seine eigene Geschichten, seine eigenen Rassen in sich gemischt und braucht die Hilfe der Menschen um hier gut und in Sicherheit anzukommen.

Das Buch soll wachrütteln, die Menschen bitten mit Klarheit, Liebe und Geduld jenen Wesen aus dem Tierschutz entgegenzutreten, wenn sie sich für einen Hund aus dem Ausland entscheiden. Es soll eine bewusste Entscheidung sein, um den Hunden zu zeigen, wie schön das Leben doch auch sein kann. Das funktioniert aber nur, wenn Mensch diese Hunde versteht, keine Erwartungen wie an einen Welpen vom Züchter hat und ihnen alles langsam zeigt, was für sie neu und auch angsteinflösend ist. Ansonsten kann es zu ernsthaften Schwierigkeiten kommen. Vom pöbelnden, zum knurrenden und vielleicht sogar zum beißenden Hund. Geht Mensch bewusst diesen Weg und nimmt sich die Zeit, bekommt er als Dank einen sensiblen, schlauen immer treuen Begleiter an seine Seite. Ich kann aus Erfahrung sagen, es lohnt sich, aber Mensch muss auch wollen!

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Das Besondere an meinem Projekt

Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Mit Hunden vom Züchter. Der erste ein Jagdhund, der zweite ein Labrador Retriever. Mein letzter, von dem dieses Buch handelt, ist ein griechischer Straßenhund aus Athen. Herdenschutzhundmischling, wie ich nach einiger Recherche herausbekam. Ohne Vorwissen und doch mit bester Absicht wollte uch einen Hund retten und zeigen, dass es auch liebevolle Menschen gibt. Nie hätte ich gedacht, wie Niko mein Leben und mich verändert, durch seine Vergangenheit und durch sein ganzes Wesen.

Ein ganz besonderer Hund mit einem schweren Päckchen. Soviel sei verraten, Niko öief die ersten Wochen keinen Schritt und in meinen Träumen als ich ihn holte, sah ich meine Tochter und mich schon Fahrradausflüge mit unserem neuen Hund machen. Weit verfehlt.

Mit meinem Werk wünsche ich mir die Menschen zum Umdenken zu bewegen, sie zu einem Perspektivwechsel zu ermutigen. Sich in jene Hunde hineinzuversetzen und zu lernen. Sich nicht als edle Retter*innen zu fühlen, sondern sich dieser großen Aufgabe bewusst zu sein die mit jedem Hund aus dem Tierschutz auf einen zukommt. Aber ich möchte auch zeigen, welch ein Riesengeschenk diese Hunde sind!

Geschrieben wird von mir für Groß und Klein! Denn von klein auf sollten Kinder den richtigen Umgang mit Hunden lernen. Klar gibt es Hunde wo sie einfach einrennen können, denen sie sogar am Fell ziehen dürfen, ohne das jene einen Nicks von sich geben. Aber ist das fair und artgerecht? Nein! Und wer weiß woher welcher Hund kommt, was ihn ängstigt und was er mag. Kinder sollten zu Tieren genauso respektvoll sein wie zu Menschen und das können sie nur von den Erwachsenen lernen.

Weniger überforderte Hunde führen des weiteren zu weniger hundeängstlichen Menschen. Umsichtiger und liebevoll konsequenter Umgang zwischen Tier und Mensch muss Normalität werden. Kein Dominanzgehabe der Menschen gegenüber ihrem Hund, sondern einander verstehen, voneinander lernen und begleiten. Das könnte so schön für alle Beteiligten sein, denn oftmals sind die Hunde nur das Spiegelbild unser selbst! Hört euch die Geschichte/Perspektive von Niko (ehemals Nikos) an, gebt seiner Stimme die Chance die Menschen zu erreichen und dazuzulernen!

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Buchdruck/Illustration/Korrekturlesen/

Um endlich loszulegen. Einen Monat über die Runden kommen und mich nur meinem Buch widmen. Um das Buch überhaupt illustrieren und drücken zu lassen. Um meinen Traum Realität werden zu lassen und um zu sehen wie es ankommt. Wenn es klappt habe ich noch so viele Ideen welche ich verschriftlichen möchte!!!