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Darum geht's

«No hay camino» ist ein Theaterprojekt von SchauspielerInnen mit einer Behinderung von Theater Nil. Das Theater Nil wurde 2008 unter dem Dach des Freizeitzentrums insieme Basel gegründet. Die Motivation zur Gründung des Theaters war die Faszination von dem Theaterpädagogen Niklaus Waldburger für DarstellerInnen mit einer Behinderung, wobei der Begriff «Behinderung» ersetzt werden muss durch den Begriff «andere Fähigkeiten und Ausdrucksmittel».

Theater Nil möchte gesellschaftlich relevantes und künstlerisch einzigartiges Theater machen und sein eigenes Profil innerhalb der Theaterszene etablieren. Es geht uns darum, eine wertschätzende Sicht auf Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

«No hay camino» ist schon die vierte Produktion des Theater Nil. Mit dem Projekt möchten wir die Arbeit weiter professionalisieren und freuen uns, dass wir dieses Mal im Vorstadttheater spielen werden und es dann auf eine kleine Gastspieltournee geht.

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Warum wir eure Unterstützung brauchen

Wir wollen mit dem Projekt nicht reich werden und dank einiger Stiftungen, die uns unterstützen, können wir das Projekt mit einem minimalen Budget durchziehen. Aber wir sind noch lange nicht in der Lage, einigermassen angemessene zu Löhne zahlen. Gerade die SchauspielerInnen, die während der Produktionsphase von ihrer Arbeit in Werkstätten so weit wie möglich befreit werden, sollen dafür auch finanziell entschädigt werden. Und natürlich ist da noch das ganze Hintergrundteam mit dem Regisseur und der Assistentin, dem Licht- und Bühnendesigner und der Frau, die das alles organisiert, die sich auch über einen Zustupf freuen.

Mit deinem Beitrag unterstützt du unser Anliegen, Theater von Menschen mit einer Behinderung einen Platz in unserer Kulturlandschaft zu geben. Hilf uns dabei, die gesellschaftliche Sicht auf Menschen mit einer Behinderung ein klein wenig zu verändern!

Zum Stück

2011 gab die brasilianische «Organisation zum Schutz der indigenen Bevölkerung» die Entdeckung eines bisher unbekannten Stammes im Amazonas bekannt. Einem naturhistorischen Museum gelang es, einen Teil dieses Indio-Stammes für eine Sonderausstellung in die Stadt zu holen. Im Rahmen einer Führung erleben die BesucherInnen die indigene Bevölkerung nun hautnah. Im Laufe der Vorführungen kommt es aber zu Störungen. Die «Eingeborenen» haben genug davon, sich vorführen zu lassen und zeigen sich als das, was sie sind: Menschen auf einer Bühne im Hier und Jetzt; Menschen, die selbst bestimmen wollen, wie sie dargestellt werden.

Wir greifen die Idee der Völkerschauen auf, um Blicke auf Behinderung im Theater zu reflektieren und Strategien der Zurschaustellung und Leistungsbewertung zu hinterfragen.

Crew

  • Mitwirkende: Patrizia Foltzer, Markus Gasser, Barbara Messner, Patrik Pamuk, Johannes Schäfer
  • Konzept/Idee: Niklaus Waldburger/Patricia Nocon
  • Regie: Niklaus Waldburger
  • Regieassistenz: Nicole Breu
  • Bühne: Niklaus Waldburger
  • Produktionsleitung/Supervision: Patricia Nocon
  • Fotos: Julia Nothelfer

Tournée

  • Vorstadttheater Basel: 14./16./17. November 2012
  • Palazzo Liestal: 13./14. Dezember 2012
  • Tojo Theater Bern: 1./2. Februar 2013