Ökologische Landwirtschaft als Lebensgrundlage

Vor 3 Jahren wurden brachliegende Flächen im Besitz der Familie Marong in ökologische Ackerflächen und Obstbaumplantagen umgewandelt. Mit vereinten Kräften wurden von den Dorfbewohner*innen Obstbäume und Gemüse gepflanzt. Mittlerweile gedeihen Papayas, Mangos, Orangen, Mandarinen, Bananen, Moringas, Zitronen, Kokosnüsse, Avocados, Jackfruits sowie Auberginen, Cashewnüsse, Bittertomaten, Gurken, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Maniok und Zwiebel rund um das Dorf.

Die Landwirtschaft dient nicht nur der stabilen und unabhängigen Selbstversorgung mit Lebensmittel. Ziel ist es, hochwertige biologische Produkte wie Nussmischungen sowie exotische Obst- und Gemüsekonserven herzustellen, landesweit zu verkaufen und auch nach Europa zu exportieren.

In Alkali Kunda hat man die Zeichen der Zeit erkannt, den Umweg über die pestizid- und maschinenintensive industrielle Landwirtschaft erst gar nicht gemacht und sich auf die biologische und ökologische Wirtschaftsweise der Vorfahren besonnen. Gedüngt wird nur mit dem Mist der Viehherden in der Umgebung, Spritzmittel werden gar keine ausgebracht. Zurzeit wird noch von Hand umgegraben, gesät und gejätet.

Ein gebrauchter Traktor mit Egge und Saatmaschine soll diesen Vorgang erleichtern und es ermöglichen, weitere Flächen urbar zu machen. Wichtig aufgrund der langen Trockenperioden ist auch eine Bewässerungsanlage , die nicht nur hilft, den Ernteertrag zu erhöhen, sondern auch mit den vorhandenen Wasserressourcen umzugehen. Diese ist bereits vorhanden, bedarf jedoch einiger Reparaturen und Erweiterungen.

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Das Besondere an diesem Projekt

Das Projekt sichert mehreren Familien nicht nur eine stabile und unabhängige Versorgung mit Nahrungsmitteln, sondern verschafft ihnen auch ein kleines Einkommen durch den Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten.

Dieses kann zum Kauf von Gütern des täglichen Bedarfs, aber auch zur Bildung von Rücklagen verwendet werden, um finanzielle Mittel für Reparaturen an bestehenden Anlagen und zukünftige Investitionen zur Verfügung zu haben.

Die Entscheidung, biologisch zu wirtschaften, wurde in der Gemeinschaft getroffen, weil man in unmittelbarer Umgebung zahlreiche Negativbeispiele dafür sahen, was der Einsatz von synthetischen Düngemitteln und Spritzmitteln für die Natur bedeutet. Außerdem wollte man sich nicht in die Abhängigkeit von Saatgutherstellern und Großhandelsunternehmen begeben, die Kleinbauern meist zum Anbau von Monokulturen zwingen.

Biodiversität und Artenvielfalt bei den angebauten Ackerpflanzen sind der Familie Marong und ihren Mitstreiterinnen wichtig, da neben den positiven Effekten für die Umwelt auch eine ausgewogene, gesunde Ernährung der Dorfbewohnerinnen sichergestellt werden kann.

Dafür benötigt die Familie Marong Ihre Unterstützung

6.500,00 Euro werden benötigt, um folgende Investitionen zu tätigen:

  • Ankauf eines gebrauchten Traktors mit Zubehör (Egge und Saatmaschine), um die Tätigkeit der Bauern zu erleichtern und eine schonende Bearbeitung des Boden zu ermöglichen

  • Reparatur und Vergrößerung der Bewässerungsanlage, um Wasserressourcen gezielt einzusetzen und Ernteausfällen entgegenzuwirken