What’s your plan on World Peace Day?

Der Brückenschlag zwischen Kunst und Menschenrechte liegt uns sehr am Herzen. Am 21. September, dem Welt-Friedenstag, veranstalten wir deshalb ein klassisches Konzert im Berner Münster. Mit der Aufführung wollen wir das Bewusstsein für die Bedeutung der Menschenrechte fördern und gleichzeitig das Publikum für die Verbindung von Kunst und Menschenrechten begeistern. Rund 40 junge Musikerinnen und Musiker führen Beethovens 6. Symphonie auf, ergänzt durch künstlerische Ausdrucksformen wie Tanz und Storytelling. Kunst, Kultur, Frieden und Menschenrechte sind sehr individuelle, persönliche Themen und verbinden gleichzeitig die Menschheit zu dem, was sie ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger möchten wir mit diesem Event zum Ausdruck bringen.

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PlayforRights

PlayforRights ist eine in Basel ansässige Non-Profit Organisation. Ihr Ziel ist es einen Brückenschlag zwischen den verschiedenen Arten von Kunst und Friedensbildung zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass eine friedliche Zukunft und eine gerechtere Gesellschaft durch neue und fein gesponnene Beziehungsnetze entstehen können. Darin sollen Menschen verschiedener beruflicher und kultureller Hintergründe ihre Erfahrungen und ihr Wissen teilen.

PlayforRights strebt eine Gesellschaft an, in der eine Vielzahl von Stimmen und Lebensformen ihren Platz haben und die sich durch ihre Kontraste gegenseitig bereichern. Der Fokus soll auf den Gemeinsamkeiten und nicht in den Unterschieden liegen: Wir setzen auf die Einheit in der Vielfalt. Im Zentrum unserer Aktivitäten steht die Aufgabe, regelmässig Veranstaltungen zu organisieren, um Jugendliche für die Verbindung von Kunst, Menschenrechte und Bildung zu sensibilisieren.

Wir stützen uns dabei auf den Artikel 6 der Vereinten Nationen zu Menschenrechtsbildung und Training: «Die Kunst soll als Mittel für Training, Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung im Bereich der Menschenrechte gestärkt werden.»

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Unsere Vision

Kunst erlaubt es einer Person, sich zu entwickeln und über das Offensichtliche hinauszugehen. In Friedrich Hegels Ansicht besteht die Aufgabe der Kunst darin, uns zu befähigen, die eigene Wahrheit über uns selbst herauszufinden und uns bewusst zu werden, wer wir wirklich sind. Kunst bedeutet auch genau deshalb Harmonie, weil sie Ausdruck unserer Freiheit ist.

Wir wollen die Kraft der Kunst nutzen, um die Friedensbildung zu unterstützen und zu fördern. Wir möchten die von uns angesprochenen Jugendlichen für ein kulturelles, soziales und humanitäres Bewusstsein sensibilisieren und damit jedem eine Stimme geben. Gleichzeitig wollen wir die Jugendlichen ermutigen, ihre künstlerischen Möglichkeiten für die Friedensförderung zu entdecken, zu nutzen und zu entwickeln.

PlayforRights nutzt die Künste als Möglichkeit, Menschen auf einer nicht rationalen Ebene zu erreichen. Wir sind überzeugt, dass Kunstprojekte die unterschiedlichsten Menschen miteinander verbinden können. Die Arbeit an einem gemeinsamen Kunstprojekt wie etwa einem Konzert kann dem Einzelnen Dinge wie Teamfähigkeit, Empathie, Geduld und Toleranz lehren. Darüber hinaus regt der künstlerische Prozess die Phantasie an, inspiriert und hilft ausserhalb des gewohnten Rahmens zu denken.

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Unsere Ziele

In dem wir spezifische Aspekte in den Bereichen Friedensbildung und Menschenrechte herausgreifen, möchten wir ein Netzwerk aus jungen Menschen bilden, die sich mit den beiden Themen auseinandersetzen. Dabei möchten wir Workshops durchführen, die diese Themen anhand verschiedener Aspekte der Kunst wie etwa Musik, Tanz, Theater, Poesie oder Film- und Erzählkunst aufgreifen.

  • Junge Künstler: Steigerung des Bewusstseins für künstlerische Annäherung an Friedensbildung und dessen Bedeutung für Humanität
  • Junge Friedenskräfte und Verfechter der Menschenrechte: Förderung der emotionalen und spirituellen Kraft von Kunst
  • Umfassendere Zielgruppe: Die Menschenrechte stärker in den Fokus der öffentliche Wahrnehmung rücken und darüber hinaus ein kollektives Bewusstsein und Verantwortungsgefühl in der Gesellschaft wecken.
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Idee und Entstehung

Die Idee für PlayforRights war erstmals im Jahr 2012 durch unseren Präsidenten Elias Abraham-Foscolo geboren, während der Ausarbeitung seiner Abschlussarbeit im Rahmen seines Studiums am Zentrum für Menschenrechtsbildung der Pädagogischen Hochschule Luzern. Als Grundlage dieser Arbeit nutzte er die in Argentinien gewonnene Erfahrung des unter seiner Regie gegründeten und umgesetzten Jugendprojekts «Música para todos» («Musik für alle», ein Festival für und mit jugendlichen Musikern). Das Projekt wurde unter anderem vom Argentinischen Senat ausgezeichnet.

Da er selbst studierter Musiker (Klarinettist des Neuen Orchesters Basel) ist und weitere Studiengängen zu den Themen Friedensbildung, Konflikttransformation und Menschenrechten absolviert hat, war es für ihn naheliegend, die Themen Kunst und Menschenrechte zu einem guten Zweck zu vereinen.

Daraufhin erfolgte die Gründung des Vereins PlayforRights in Basel im März 2013 und die Suche nach geeigneten Partnern.

Inzwischen unterstützen motivierte Künstler und andere ehrenamtliche Helfer den Verein. Ihre Arbeit erstreckt sich über künstlerische Beiträge in Bereichen wie etwa Film, Musik oder Erzählkunst bis hin zu Planungs- und Projektaufgaben.

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