Warum?

Bitte schliesse die Augen und höre diese kurze Kostprobe mit Kopfhörern an.

Wer? Wann? Wo?

Der Rahmen dieses Projekts ist die Ausstellung in der Galerie Schlosskeller Fraubrunnen vom 3. Mai (Vernissage um 17.00 Uhr) bis am 18. Mai 2014. Mittels Skulptur, Fotografie und Klangraumgestaltung loten wir – die drei Kunstschaffenden Perido Gerber, Simon Kneubühl und Anne Kneubühl – gemeinsam den Spielraum zwischen unseren Gedankenwelten, Medien und Arbeitsweisen aus.

Ferngreifen, nahsehen, fernhören, nahebringen...

Ab und zu einen neuen Standpunkt wagen, immer wieder die Perspektive wechseln, in andere Mikrokosmen eintauchen und sich mental und sinnlich erfrischen lassen! Riskiere einen Wechsel der Sicht- und Hörgewohnheiten und lasse dich vom Schaffen der drei Künstler in andere Dimensionen entführen!

In dieser Kampagne geht es um meine Werke (Anne Kneubühl). Ich verrate nun etwas mehr über deren Entstehungsweise und Inhalt:

Was?

Ziel meiner Arbeit ist immer wieder die Gestaltung von Klangumgebungen mittels komponierten Werken. Ich entwerfe, belebe und verändere Klangräume auf subtile, überraschend feinsinnige Art und Weise.

Nicht nur im visuellen Bereich kann man mit Licht, Farbe, Form und Materialien Räume erschaffen und gestalten, auch im hörbaren Bereich kann man mit Klangfarben, Formspielereien und Klangmaterial Räume gestalten, welche weit über die Reproduktion von Musik über klassische Lautsprecher hinausgeht! Ich erschaffe Klangkunst und Sounddesign für die spezielle Architektur eines Raumes oder eines Ortes, Szenografien für Ausstellungen und Events mit feinfühlig komponierten, den Besucher umhüllenden und dem Raum gerecht werdenden Klangszenerien. Dies macht mir grosse Freude und gerade diese Freude möchte ich weitertragen!

Ich arbeite meist mit Mehrkanaltechnik (Surround-Sound) und einer grossen Variation an Lautsprechern. Die meisten der Resonanzkörper sind selbst entworfen und gebaut. Sie weisen alle eine spezielle, für den jeweiligen Zweck optimale Klang-Charakteristik auf, da sie durch Bauart, Form und Material vielfältige Frequenzspektren, Resonanzräume und modifizierte Abstrahlungsverhalten zeigen.

Speziell für diese Ausstellung möchte ich erstmals einzelne kleine Klangmikroversen (Klangmikro-universen), wie ich sie nenne – kleinräumige Klangumgebungen, klingende Objekte und die darin vorkommenden Klangfeldkompositionen – erschaffen und diese öffentlich präsentieren.

Was genau? – Geplante Werke:

  • Der klingende Schirm: Lasse dich von den komponierten Kaskaden aus rieselnden Klängen berauschen! «Mit Klang berieselt werden» hat oft einen negativen Beigeschmack. Nicht so die Rieselkaskaden der Klangschirme, welche angenehm feingliedrig und variantenreich die Klänge von unzähligen Körnern, Samen, Kapseln, und anderen Kleinpartikeln vom Schirmdach plätschern lassen.
  • «Das fast stille Örtchen»: Ein anderes Portal in wunderliche Welten ist die «klingende Toilette«, wo du in verschiedenen Klanghimmeln, Klanggärten, und ausserirdischen Welten schweben und dabei die Alltäglichkeit unserer Welt an einem sonst so alltäglichen Ort geradezu vergessen kannst.
  • Der Portal-Brunnen: Infrasicht-Ultraklang als gemeinsames Projekt der drei Künstler: Unsichtbare/unhörbare Klänge und Bilder dringen durch dieses Portal in unsere Welt. Geisterhafte Menschengesichter im Infra- und Ultralicht aufgenommen und in unser sichtbares Spektrum transferiert. Rufe aus der Tiefe des Meeres und andere für uns schwer zugängliche akustische Welten erstaunen unsere Ohren.
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  • Die entrückte Ausgrabungsstätte: Hier werden seltsame Teile, Laute und Schatten ausgegraben. Eine Ode an die für uns (noch) unerklärbaren Dinge. Spielerisch, humorvoll und mit theatralem Flair wird hier ein unbekanntes Objekt erforscht.
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  • Ausserdem sind weitere Arbeiten wie die kleinen «Überraschungs-Scharmützel» geplant.

Wie weiter – Neugierig geworden?

Liebe Freunde und andere freundliche Menschen, ich brauche eure finanzielle Unterstützung für die Realisation meines Teils der Ausstellung! Denn als junge, frei erwerbende Künstlerin fehlt es nicht an Kreativität und Schaffenskraft, leider jedoch an finanziellen Mitteln!

All diese Klangkompositionen und -objekte werden mit eurer Hilfe an der Ausstellung im Mai 2014 zu hören sein. Einige werden in der Galerie sogar käuflich sein (allfällige Verkäufe decken leider den gesamten Aufwand bei weitem nicht). Natürlich kann man auch eine persönliche Klangraumgestaltung, Komposition oder ein Klangobjekt bei mir in Auftrag geben!

Wow! Danke...

schon im Voraus für euer Interesse, die Verbreitung dieser Infos und eure Hilfe!

Auf meiner Website findet ihr weitere Projekte mit viel Bildmaterial! Dazu sind auf meinem Soundcloud-Profil neue und ältere Ausschnitte meiner Arbeiten zu hören.