Religion zwischen Fanatismus und Toleranz

Das Thema ist brisant und hochaktuell, und ich habe zu einem vielversprechenden Trick gegriffen: Eine Theatergruppe versucht, Voltaires religionskritisches Stück «Der Fanatismus oder Mohammed» zur Aufführung zu bringen.

Ein Unterfangen mit Tücken und Stolperfallen: Drei Schauspieler steigen aus, weil ihnen die Sache zu heiß wird; Geldgeber ziehen ihre bereits zugesagten Beiträge zurück; islamistische Kreise üben Druck aus. Die (geschrumpfte) Truppe steht zwischen Stuhl und Bank: einerseits will sie keinen vorauseilenden Gehorsam betreiben, andererseits kein simples anti-islamisches Süppchen kochen.

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Meine Motivation

Ich möchte mit PROPHET 3.0 dazu anregen, über die ganz persönlichen Ideologien nachzudenken, die uns Sinne und Verstand vernebeln.

Das Reizvolle an diesem Stück: Die Schauspieler springen immer hin und her zwischen dem Originaltext und der Rahmenhandlung, die durchaus auch ihre komischen Seiten hat.

Im Rahmen des Wissensfestivals «Denkfest» 2017 wird das Stück PROPHET 3.0 am 4. November im Volkshaus in Zürich uraufgeführt; danach tourt es durch Kleintheater der Deutschschweiz.

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Dafür brauche ich Unterstützung

Die ganze Produktion kostet über 60’000 Franken, und es ist uns gelungen, bereits mehr als die Hälfte davon an Land zu ziehen. Einige Institutionen und Stiftungen haben jedoch ihre Unterstützung abgesagt (Übertriebene Vorsicht? Feigheit?), so dass wir jetzt alle Hebel in Bewegung setzen, um die Finanzierung zu sichern. Du kannst wesentlich dazu beitragen, dass die professionellen Schauspieler nicht nur Applaus bekommen, sondern auch ein Honorar, das ihnen zusteht.

Persönliche Prophetie, Video-Botschaft, Festivalpass, Erwähnung eines beliebigen Vornamens im Theaterstück?

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