Darum geht’s

Ein Referat in der Kunsthalle Eine Schulklasse steht vor einer Skulptur: Etwa zehn handelsübliche, etwas veraltet anmutende PCs sind im eingeschalteten Zustand zu einem Turm aufgestapelt und mit Netzwerkkabeln verbunden. Die Lüfter surren laut und die Dioden blinken. Die Schülerin Alina hat für ein Referat vor der Klasse Informationen über die Kunstausstellung gesammelt und trägt diese nun vor: Das Gebilde ist ein Internet-Server, den der Künstler so programmiert hat, dass er automatisiert ein Künstlerstipendium mit Finanzierung und Unterkunft ausschreibt. Die Bewerberinnen werden informiert, dass sie für ein «Artist in Residence»-Programm ausgewählt wären. Die angebliche Residenz befindet sich in einem abgelegenen Waldgebiet. Das Referat wird zu einer Rahmenerzählung. Über Einschübe und Rückblenden wird die Binnenerzählung gezeigt, in der sich die Protagonisten, ahnungslose Kreativschaffende, in Erwartung an ihr Stipendium an einem vollkommen verlassenen Ort begegnen. Fake-Stipendium Die Künstlerinnen finden zu ihrer Enttäuschung keine Residenz vor. Stattdessen müssen sie feststellen, dass sie von einem mörderischen Geist verfolgt werden, der ihnen tödliche Fallen stellt. Ihre Flucht mündet in einen blutigen Überlebenskampf.

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Das Besondere an meinem Projekt

Ich möchte eine narrative filmische Arbeit von ca. 20 Minuten realisieren, die im Thriller-Genre angesiedelt ist. Die Erzählform soll durch eigenwillige Elemente geprägt sein, wie die Variation von Drehformaten als Stilmittel, Found-Footage-Einspielungen und kurze Audio-Samples aus Genre-Filmen oder ein Schulklassen-Referat als Rahmenhandlung. Ziel ist es, eine individuelle Form der Komik und Absurdität zu erzeugen, in denen die Sehgewohnheiten und Erwartungen auf eine ungewöhnliche Art und Weise auf die Probe gestellt werden. Ich möchte unerwartete Berührungspunkte herausarbeiten zwischen Medien-Diskurs, Genre-Bezügen, Kunstrezeption und den formalen Aspekten des Mediums Bewegtbild.

Dafür brauche ich Unterstützung

Der Film wird von einem Professionellen Filmteam umgesetzt, die Schauspieler sind überwiegend Laiendarsteller, die sich selbst spielen. Zum Teil wird auch ihre eigene künstlerische Arbeit Gegenstand der Handlung sein. Der Dreh wird mit dem geringstmöglichen Aufwand umgesetzt. Das Team ist bereit für symbolische Gagen und Honorare zu arbeiten.

Mit den 15.000 € Budget sollen überwiegend Catering, Miete für Equipment, Ausstattung, Beleuchtung, Transporte, Schnitt- und Tonmischung finanziert werden.