Eigentlich ist alles geplant. Dann kam Corona…

Jahrelange Arbeit, die verloren geht. Musik, die verstummt. Musiker, die keine Plattform mehr haben. Das könnte uns bald bevorstehen.

Wir – die Jungen Zürcher Harmoniker – sind ein Kammerorchester aus Zürich. Organisiert von jungen und motivierten Profi- und Amateurmusikern wollen wir angehenden Musikerinnen und Musikern eine Bühne bieten. Dazu vereinen wir zwölf ausgezeichnete Nachwuchsmusiker zu einem Ensemble der besonderen Art. Virtuosität, Brillanz und grosse Spielfreude zeichnen uns aus. Wir vereinen jugendliche Leidenschaft mit höchsten Qualitätsansprüchen.

Nur: Unser letztes Projekt ist dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Ein Konzert konnten wir spielen, zwei mussten wir absagen. Unsere Musik ist verstummt. Vorerst.

Wir geben nicht auf. Wir leben für die Musik und wir wollen zusammen mit unserem Publikum die berührende und kraftspendende Reise der Musik fortführen. Am 26. September startet unsere nächste Tournee. Neun Aufführungen in fünf Kantonen und eine Welt-Uraufführung zusammen mit einem aussergewöhnlichen Trio sind geplant.

«Geplant», denn unser Konto wurde durch die im Frühling abgesagten Konzerte arg belastet. Ein Hoffnungsschimmer: 85 Prozent der Kosten konnten wir decken, doch für den Rest brauchen wir Dich!

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Eine ungewöhnliche Tournee

Eine Welt-Uraufführung bringen wir auf die Bühne! Martin Wettstein, ein Schweizer Komponist, hat speziell für uns das Werk «Tiefenrausch» komponiert. Dieses Werk braucht auch eine besondere Besetzung, denn zusätzlich zu einem Streichorchester braucht es drei Solisten: Eine Harfe, eine Flöte sowie eine Bratsche. So spielen wir dieses Stück zusammen mit dem bekannten Trio «tacchi alti».

Diese Welt-Uraufführung wird nicht das einzige Highlight bleiben. In «Tiefenrausch», so nennen wir auch unsere Tournee, verschmilzt die Subtilität der unausgesprochenen Musik mit der gewaltigen Kraft von grossen Meistern. Bartóks Divertimento etwa, Mahlers Adagietto, oder Weiners Tripelkonzert werden unsere Zuschauer berühren.

Konzertorte: Zürich, Luzern, Aarau, Baden, Cham, Thalwil, Boswil, Fischingen, Möriken

Programm: Laszlo Weiner – Tripelkonzert für Flöte, Harfe, Viola und Streichorchester Gustav Mahler – Adagietto aus der Sinfonie Nr. 5 Martin Wettstein – Tiefenrausch, Tripelkonzert für Flöte, Harfe, Viola und Streicher Béla Bartók – Divertimento für Streichorchester

Gagen, Noten, Lizenzen, Flyer, Säle…

Musik kostet. Wir sind aber kein gewinnorientierter Verein und finanzieren uns durch Ticketeinnahmen, Gönner und Sponsoren.

Ein Blick in unser Budget: Unsere grösste Ausgabe: Gagen. Wir bezahlen unseren Musikerinnen und Musikern einen fairen Lohn. Musik ist ihre Arbeit, die auch honoriert werden soll. Kostenpunkt: 17’880 Franken.

Weiterer Kostenpunkt: Saalmieten. Wir spielen nicht in Prunksälen, doch selbst kleinere Lokalitäten kosten schnell mehrere tausend Franken. Kostenpunkt: 4’200 Franken.

Zusätzlich fallen viele kleine Ausgaben an. Etwa der Kauf von Noten (580 Franken), Aufführungsrechte (300 Franken) oder das Drucken von Flyern und Plakaten (200 Franken).

85 Prozent aller Kosten konnten wir bereits decken. Doch im Endspurt fehlen uns noch 6200 Franken!

Hilf uns, damit wir ab September die Konzertsäle wieder zum Leben erwecken. Denn: Was wäre die Welt ohne Musik? Sie macht unseren Planeten zu einem besseren Ort. Wenn wir nicht etwas im Herzen der Menschen bewirken wollen, dann wo sonst?