Was ist der Salon 111?

Der Salon 111 [zaˈlõː] (fr. salon / ital. salone = Festsaal) verwandelt m(einen) privaten Wohnraum in eine Gallerie für junge Kunst. Diese kombiniert interaktive Videoanimation, Performance, Skulptur und Grafik, die eine einzigartige und dynamische audiovisuelle Rauminstallation im Privatem schafft. Ziel des Projektes ist es ein Ausstellungsformat zu schaffen, in dem die Zusammenarbeit verschiedener künstlerischer Positionen abseits institutioneller Wege präsentiert und einem unkonventionellem Publikum zugänglich gemacht wird. Über einen Zeitraum von 24 Monaten hinweg wird über die Untersuchung eines gesellschaftskritischen (selbst)kuratierten Themas der kreative Diskurs wiederbelebt und spricht eine möglichst breite Zielgruppe an. Inspiriert von den Projekträumen und politischen Initiativen seit den 80er und 90er Jahren in den Großmetropolen wie Berlin, New York oder Wien soll junge Kunst auch in Salzburg einen Raum bekommen und abseits der bereits etablierten Institutionen - wiederbelebt werden.

Wozu ein Salon 111?

Es gibt den Widerspruch, dass Kunst sich sehr weit weg von der Alltagswelt der Menschen bewegt. Das wird auch schon sehr lange und immer wieder kritisiert. Der Projektraum mag kein neues Phänomen sein, aber in Salzburg sind aufgrund der hohen Gewerbemieten der Ladenokale Orte für künstlerische und kulturelle Produktionen jenseits von etablierten Institutionen leider nur sehr schwer zu finden. Eine Möglichkeit für einen Treffpunkt, an dem man zusammenarbeiten oder Lesungen, Filmvorführungen, Ausstellungen und Diskussionen veranstalten kann ist daher der Salon 111. Im Privatem soll das alltägliche Kunstschaffen, der kreative Schaffensprozess, gefördert und einen Publikum präsentiert werden, bei dem der Informationsaustausch und die Diskussion von «jung emerging artists» an oberster Stelle stehen.

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Was braucht der Salon 111?

Um junge, internationale Kunst zu produzieren und zu präsentieren und sich dabei nicht in der eigenen Freiheit von mangelndem Budget einschränken zu lassen, braucht es allen voran deine Unterstützung. Die Kampagen dient somit d(einer) Chance, einen Raum zu schaffen, in dem unterschiedlicher Disziplinen vereint werden können, wo Neues entsteht, man aber vor allem auch lernt, wie wir die Welt aus anderen Perspektiven betrachten können um neue Denkansätze zu liefern.

Wie sich das Budget zusammensetzt?

  • Herstellung, Druck und Versand von Einladungskarten, Prospekten und Postern und Katalogen um eine reale und mediale Sichtbarkeit der Emerging Artists zu bewerben.
  • Honorare für die Künstlerischen Einzelpositionen. Dies ist vor allem für aufstrebende KünstlerInnen wichtig, deren Arbeiten noch keinen festen Marktwert haben. Die KünstlerInnen arbeiten dann über zwei Jahre hinweg an dem Projekt.
  • Budget für Vernissage/Finissage: Bands/Musiker/Redner. Durch das Crowdfunding stehen wir nicht unter dem üblichen Verkaufsdruck und können freier agieren.
  • Bewirtungskosten für BesucherInnen

Durch die privaten Räumlichkeiten entfällt die Miete, sowie eine komplette Neuadaptierungen eines Raumes. Der Salon 111 öffnet am 18. Dezember 2017 um 18:00 Uhr erstmals seine Pforten. Ihr seid alle herzlich eingeladen das mit uns zu feiern!