Als Livs beste Freundin sich neu verliebt, steht Liv immer öfter alleine in der Kälte. In einer Welt von Schnee, Freestyle Park & geheimen Partys sucht sie nach ihrer eigenen Form von Nähe.

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Comment ça fonctionne

Le principe du «tout ou rien» s’applique: l’argent ne sera reversé au projet qu’à condition d’avoir atteint ou dépassé l’objectif de financement.

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Worum gehts?

Sandwichkids erzählt von Liv und Mona, zwei Freundinnen, die sich an ein Leben ohneeinander kaum erinnern können. Die beiden verbringen ihre Wochenenden stets im Freestyle-Park des nahegelegenen Skigebiets. Das Ganze hat schon Routine - Skifahren von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, dazwischen selbst geschmierte Brote snacken und dann ab nach Hause auf die Couch Trash TV schauen. Doch als Mona in ihre erste romantische Beziehung kommt, gerät diese Routine ins Wanken. Liv versucht mitzuziehen. Sie testet Grenzen, versucht sich in Gefühlen, die nicht ihre sind, bis sie sich selbst fremd wird. Die unausgesprochenen Reibungen schaukeln sich immer weiter hoch bis das Fass droht über zu laufen, ganz nach dem Motto: bis eine weint.

Sandwichkids ist ein Film über Freundschaft, die wie ein Rausch ist. Über dass, was passiert, wenn man gemeinsam aufwächst, quasi ein und die selbe Person zu sein scheint – und sich dann plötzlich etwas verändert. Wenn Nähe zur Reibung wird. Und die Frage im Raum steht: Wer bin ich eigentlich, wenn du dich veränderst - wenn wir uns verändern? Wenn wir plötzlich unterschiedliche Dinge wollen? Sandwichkids erzählt nicht von Antworten. Sondern vom Tasten, Spüren, Austesten nach der eigenen Identität und Sexualität, wenn man selbst noch keine Worte dafür findet – und davon, wie fließend die Grenzen zwischen Freundschaft und Liebe sein können. Warum messen wir romantischen Beziehungen oft mehr Bedeutung bei als den Freundschaften, die uns geprägt haben? Die Welt des Films ist keine anonyme Stadt, sondern eine kleine Skiregion - Schnee, Tankstellen, leergefegte Straßen - doch wenn man ganz genau hinschaut sieht man die Partylichter, hört man die Musik, riecht man den Rauch, der aus den leerstehenden Hotels dringt. Aus diesem pulsierenden Gemisch entfaltet sich eine visuelle Sprache, die rau und zart zugleich ist. Sandwichkids ist ein Film für alle, die sich irgendwo dazwischen wiederfinden. Für alle, die noch keine Sprache gefunden haben, für das was sie im Innersten bewegt.

Wer macht das?

Buch & Regie: Isabel Wöckl (2000, Wr. Neustadt) studiert Zeitbasierte Medien an der Kunstuniversität Linz (AT) und Narrativer Film an der Universität der Künste Berlin (DE). Ihre Arbeiten konzentrieren sich zunehmend auf die Suche nach physischer und emotionaler Identität sowie auf den Raum zwischen Individualität und Zugehörigkeit. Sie wählt ein Zusammenspiel aus experimentellen Ansätzen und narrativen Formen, zu denen Film ebenso gehört wie Installationen und Fotografie. Ausgestellt wurden ihre Arbeiten zuletzt beim Ars Electronica Festival 2025. Nach zwei Jahren bei der Wiener Produktionsfirma Kaiserschnitt, arbeitet sie nun als Regieassistenz bei diversen Film und Theaterproduktionen.

Produktion: Lea Horsten (2000, Wien) ist Fotografin und Veranstalterin aus Wien. Nach ihrem Medientechnik-Studium an der FH St. Pölten absolvierte sie das Diplomprogramm für künstlerische Fotografie an der Schule Friedl Kubelka in Wien. Neben ihrer fotografischen Arbeit organisiert sie unter dem Namen «Sacrebleu» Projekte und Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich. Sie verbindet Kreativität mit Organisationstalent und bringt so spannende Perspektiven in die Wiener Kulturszene.

Produktion: Leo Knaute (1992, Berlin) ist Motivaufnahmeleiter im Spielfilmbereich. Nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaften in Bamberg sammelte er mehrere Jahre Berufserfahrung in der Wiener Werbebranche, wo er als Aufnahmeleiter und Junior Producer tätig war. Neben seiner Arbeit am Film beschäftigt er sich intensiv mit Fotografie und bringt sich kreativ in unterschiedliche Projekte ein. Durch seine Verbindung von organisatorischer Erfahrung und gestalterischem Interesse trägt er vielseitige Perspektiven in filmische und künstlerische Prozesse ein.

Bildgestaltung: Emil Scheichenbauer (1997, St. Veit a.d. Glan) ist als selbstständiger Filmschaffender tätig und seit 10 Jahren wohnhaft in Wien. Seine Arbeiten reichen von Kurzfilmen über Musikvideos bishin zu Werbungen. Er hat bereits in diversen Departments (Regie, Kamera, Schnitt, Color Grading, Produktion) Erfahrungen gesammelt. Nach seinem Bachelor Studium Medientechnik an der FH St. Pölten hat er für 3 Jahre bei der Produktionsfirma PPM Filmproductions sowohl als Post Production Artist und Colorist gearbeitet und auch Werbungen umgesetzt. Seitdem arbeiter er selbstständig hauptsächlich als Regisseur, Kameramann und Colorist an Werbungen und Musikvideos für Artists wie unter anderem Laurenz Nikolaus, Bibiza, Saló.

Warum brauchen wir Deine Unterstützung?

Sandwichkids wird bereits zu 50 % vom Land Niederösterreich gefördert – ein großer Vertrauensbeweis in das Projekt, der uns zeigt, dass die Geschichte und ihre Perspektive gesehen wird. Gleichzeitig fehlt uns noch die zweite Hälfte der Finanzierung, um den Film so umzusetzen, wie er gedacht ist.

Sandwichkids ist als Festivalfilm konzipiert und soll bei regionalen und nationalen Filmfestivals eingereicht werden. Dafür braucht es Zeit, Sorgfalt und ein Team, das unter fairen Bedingungen arbeiten kann. Das Crowdfunding ermöglicht uns genau das: eine konzentrierte Preproduktion, einen intensiven Dreh und eine Postproduktion, in der der Film seine endgültige Form finden darf.

Eure Unterstützung fließt direkt in Pre-, Post- und Produktion – in Vorbereitung, Equipmentmiete, Dreharbeiten, Schnitt, Ton und all die unsichtbaren Details, die einen Film tragen. Mit eurem Beitrag helft ihr uns, diese Geschichte zu erzählen – und sie dorthin zu bringen, wo sie gesehen werden kann.

Jeder Beitrag bringt Sandwichkids einen Schritt näher auf die Leinwand. Danke, dass Ihr Teil davon seid!