Red Shoes on a Thursday

They can get you for almost everything

Ein Gastspiel des SchalkTheaters

In der flirrenden Hitze des August feiert das SchalkTheater die Schönheit, Freiheit, Würde und Blösse des Aussenseitertums, zelebriert in Wort, Tanz und Musik den Kampf um die Deutungshoheit über das eigene Leben und bringt so die Grenzen zwischen innen und aussen, richtig und falsch, krank und gesund ins Wanken. Unter der Leitung von Nina Hesse machen wir in unseren Projekten den Grenzbereich zwischen sozialem «Recovery»-Projekt und Kunst jenseits von Erfolgsbiografien produktiv.

Das SchalkTheater

Das SchalkTheater ist ein Angebot für Menschen, die aus psychischen Gründen auf eine IV-Rente angewie­sen sind. Nina Hesse leitet schon seit 2008 die wöchentichen, dreistündigen Theatertrainings, in denen wir gemeinsam eine künstlerische Produktion, die öffentlich gezeigt wird, erarbeiten. 

Wir üben keine bestehenden Theaterstücke ein. 

Sie entstehen vielmehr unter Einbezug der Ressourcen und Fähigkeiten aller Teilnehmenden. 

Ob Film oder Tanz-Performance: alles ist Produkt des gemeinsamen Erarbeitens und dies wiederum ist das Ziel der Arbeit mit den Teilnehmenden. 

Die Chance

Dieses Jahr wurde unsere Produktion von der ehemaligen Direktorin des Theater Neumarkt eingeladen, an der Grey Gardens Sommerresidenz teilzunehmen. Eine grosse Chance für uns, unser Schaffen einem internationalen Theaterpublikum vorzustellen.

Eine Produktion in diesem professionellen Umfang kostet Geld. 

Über Stiftungen, einen Koproduktionsbeitrag und private Gönner und Gönnerinnen konnten wir schon 17’000 Franken sichern. Das ist aber leider noch nicht genug, um die Produktion zu ermöglichen. 

Ganz konkret brauchen wir noch mindestens weitere 6500 Franken, damit wir unserer professionellen Bühnenbildnerin und Kostümbildnerin der musikalischen Leitung, der Produktionsleitung und der Dramaturgie einen bescheidenen Lohn auszahlen können.