Wir möchten 5 von Shakespeares großen Tragödien neu erzählt und illustriert herausgeben. 5 Bücher mit den neu erzählten Geschichten, gewaltig illustriert, im schlichten Layout, einzeln und zusammen im Geschenk-Schuber erhältlich.

– pour un extrait en français voir ci-dessous –

Wir wollen Shakespeare neu zeigen, seine Stücke entstaubt und aufgefrischt auflegen: Die Figuren und Themen, der Biss und der Witz sollen erhalten bleiben, das Sperrige des viktorianischen Theaters und die altertümliche Sprache aber wegfallen und Platz machen für eine flüssige Erzählung in 5 modernen Prosafassungen. Und 5 der renommiertesten Illustratorinnen sind dabei, die Bilder zu malen.

Aber passt Kultur überhaupt noch in die heutige Zeit?

Die Welt ist aus den Fugen.

The time is out of joint. (Hamlet, I 5)

William Shakespeare hat eine Welt des Untergangs auf der Bühne gespiegelt. Egoismus, Gier, Karrieresucht, Machtstreben zählten zu seiner Zeit mehr als Familie, sozialer Zusammenhalt, Nächstenliebe.

Shakespeare ist vor 400 Jahren gestorben – die Probleme sind geblieben. Angesichts von Flüchtlings- und Bankenkrise, höchsten Scheidungsraten und Überalterung, leeren Staatskassen und verbreiteter Mut- und Ideenlosigkeit können uns seine Stücke, vor allem die sogenannten 5 späten Tragödien, noch genau so den Spiegel vorhalten wie seinen Zeitgenossen.

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Keine Zeit ist so erbärmlich, dass ein Mensch nicht aufrichtig sein könnte.

There is no time so miserable but a man may be true. (Timon von Athen, IV 3)

Shakespeare sagt es deutlich, und auch das gilt noch heute: Unsere Probleme in Europa sind hausgemacht. Und es sind nicht die Probleme abstrakter Staaten, es sind unsere! Wir können etwas tun, jede und jeder von uns. Die einen engagieren sich politisch, den anderen ist das nicht gegeben. Einzelne nehmen Flüchtlinge auf oder boykottieren Großbanken, andere können oder wollen das nicht. Was bleibt?

Es liegt nur an uns selber, ob wir so oder anders sind. Unser Körper ist der Garten und unser Wille darin der Gärtner.

’This in ourselves that we are thus, or thus. Our bodies are our gardens, to the which our wills are gardeners. (Othello, I 3)

Auch die Kultur kann etwas zu einem gesunden Zusammenleben beitragen. Oder um es mit Hamlet zu sagen: «Was ist der Mensch, wenn sein höchstes Gut nur Schlaf und Essen ist? Ein Vieh, nichts weiter.» (Hamlet, IV 4)

Wir haben uns zusammengetan, um eine kulturelle Antwort zu geben, unsere Begeisterung für Shakespeare abseits vom Theater teilen. Ich, Jugendbuchautor, und 5 vielfach ausgezeichnete Illustratorinnen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich.

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Komme, was kommen mag

Come what come may. (Macbeth, I, 3)

Die besondere Aufmachung und die Arbeit von 6 KünstlerInnen ist teuer. Allein 12.000 € sind als Druckkosten veranschlagt, der kleine Schweizer kwasi verlag übernimmt alle anderen Kosten (Honorare, Herstellung, Vertrieb). Mit eurer Hilfe versuchen wir hier, die Druckkosten zusammenzubekommen. Wenn wir wenigstens die Hälfte sammeln (deswegen das Ziel von 6.000 €), werden wir trotzdem drucken – und hoffen, dass wir den Restbetrag sonst irgendwie aufbringen.

In welche Richtung es geht, zeigen die ersten Bilder / Entwürfe:

Wir sind also bereit, oder wie es Shakespeare wohl formulieren würde: Unsere Klingen sind gewetzt, den Kampf jedoch können wir nur führen, wenn ihr für uns den Fechtplatz bereitet.

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Zuletzt, nicht das Letzte

Last, not least. (König Lear, I 1)

Natürlich sollt ihr für eure Hilfe belohnt werden. Wir wollen nicht betteln, wir haben etwas zu bieten für jedes Portemonnaie und jeden Geschmack. So hoffen wir, ihr seid uns gnädig und spendet viel Applaus.

Projet littéraire et artistique 2016 – Les dernières tragédies de Shakespeare

A l’occasion du 400ème anniversaire de la mort de W. Shakespeare en 2016, un ouvrage particulièrement intéressant paraitra sous la forme d’une édition limitée présentant les cinq tragédies tardives de Shakespeare. Écrite en prose intemporelle, chaque tragédie sera illustrée par une illustratrices contemporaine de renommée internationale.

Les cinq dernières tragédies de Shakespeare comptent parmi les plus connues et les plus appréciées, elles restent aujourd’hui plus que jamais d’une actualité saisissante. Elles dépeignent les problèmes majeurs de notre société occidentale moderne et touchent au plus intime les tourments, qui agitent profondément nos vies.

  • Hamlet aborde les thèmes de l’identité et de la vérité,
  • Othello traite des thémes de la rassisme et de la jalousie,
  • Le roi Léar évoque la solidarité entre les génerations et la cohésion familiale,
  • Timon d’Athènes parle de l’argent et de l’équité,
  • Macbeth symbolise le pouvoir, l’ambition et la carrière.

L’auteur Bruno Blume en réécrit des versions en prose, qui, fidèles aux originaux, sont pourtant modernes et ravivées. Le style et la clarté rendent cette nouvelle version plus accessible aux adultes et à la jeunesse. Le véritable défi consiste à apporter à ces pièces un langage commun et malgré tout personnel. Cela s’obtient par le biais des héroïnes féminines, renforcées par rapport aux originaux. Les illustrations posent un regard également féminin : l’interprétation propre à chacune des illustratrices s’accorde avec le texte et l’ensemble apporte une tension toute particulière.

Les illustratrices qui participent, sont :

  • Anke Feuchtenberger (Allemagne),
  • Jacky Gleich (Allemagne/Suisse),
  • Susanne Janssen (France/Allemagne),
  • Alice Wellinger (Autriche),
  • Pascale Küng (Suisse).

En parallèle de la publication de cet ouvrage exceptionnel, seront prévues différentes expositions des œuvres dans des musées, galeries et théâtres.

(traduit par S. Janssen)