Was, Wann, Mit wem?

Diesen Sommer werde ich mitten in Minsk mit Unterstützung von zwei lokalen Menschenrechts-Organisationen (GayBelarus und ToBeQueer) in einer Galerie mit einer Kunstaktion, die sich zwischen Performance und Malerei bewegt, eine Installation erschaffen.

Die Installation beabsichtigt die Erinnerung an die homosexuellen Opfer der Nazi-Diktatur zu wecken und sie auch in die allgemeine Erinnerungskultur an den Holocaust zu integrieren.

Die Aktion wird mit Vorträgen und Workshops zum Thema Toleranz und Menschenrechte ergänzt, die während der Ausstellungsdauer im selben Raum durchgeführt würden.

Wie genau?

Die Installation wird eine Kombination aus zwei Werken sein

  • Das erste Werk ist eine Rekonstruktion einer Kindheitserinnerung an zwei Photographien aus der NS Zeit, bestehend aus zwei grösseren Szenenbildern mit jeweils 5-6 Frauen und Männer.
  • Für das zweite Werk, das auch dem ganzen Projekt den Titel gibt, «Pink Mark» (Rosa Winkel), werde ich in einer Serie von 4 bis 6 Zeichnungen Frauen und Männer nackt portraitieren.

Um die Thematik greifbarer zu machen, wird der Zuschauer eingeladen die Person mit einem rosa Dreieck zu markieren (Frau oder Mann), von der er denkt, dass sie homosexuell ist. In den Lagern wurden Homosexuelle gezwungen ein solches Zeichen zu tragen.

Wie oft in meinen Aktionen, findet diese ebenso mit Modellen im öffentlichen Raum statt. Ich zeichne dabei mit Kohle auf Papier.

Brauchen wir deine Hilfe?

Ja, wir rechnen mit EUR / CHF 16‘000 Kosten für: Löhne (Modelle, Hilfspersonal), Mieten, Publikationen, Transport des gesamten Werks zur nächsten Station.

Sollten genügend Mittel zusammen kommen, würden wir auch gerne einen Film über das ganze Projekt machen.

Noch mehr Fragen?

Ich habe die Fragen von Mitgliedern der GayBelrus beantwortet…

Das datierte Konzept der kannst du hier runterladen «Pink Mark»

Danke fürs Unterstützen, fürs Weiterleiten, Liken, Tweeten, Bloggen und jeden anderen Beitrag, der dieses Projekt zum Erfolg bringen wird!