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NEIN zur Erhöhung des Rentenalters! Nein zur Senkung der Renten!

Am 18. März hat das Parlament einer Reform zugestimmt, das für die ArbeitnehmerInnen und ihre Renten verheerend ist. Die Reform der Altersvorsorge 2020 ist weit entfernt von einem «annehmbaren» Kompromiss. Sie zwingt einerseits die Frauen dazu, ein Jahr länger zu arbeiten und alle Arbeitnehmenden mehr einzuzahlen um weniger zu erhalten! Dieses destruktive und ungerechte Vorhaben nützt den Banken und den Versicherungen, auf Kosten der Bevölkerung. Wir sollen die Rechnung bezahlen!

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Die arbeitende Bevölkerung, die Jungen und die Frauen sollen am 24. September selbst über ihre Zukunft entscheiden können.

Mit der Altersvorsorge 2020 würde das Rentenalter der Frauen auf 65 Jahre erhöht. Das ist inakzeptabel! Denn es gibt keinen guten Grund dafür, dass sich Kassierinnen, Arbeiterinnen und Sekretärinnen, die oft von einem harten Arbeitsleben erschöpft sind, noch ein Jahr länger abrackern sollen. Diese Massnahme hat nichts mit der Gleichstellung von Mann und Frau zu tun; die Gleichstellung dient nur als Vorwand. Hingegen würde die Massnahme die Arbeitslosigkeit fördern, dies auch zum Nachteil der Jungen. Zudem ist es oft sehr mühsam, nach 55 noch eine Arbeit zu suchen. Und schliesslich würde diese Massnahme nur den nächsten Schritt vorbereiten: die Erhöhung des Rentenalters auf 67 für alle.

Die Altersvorsorge 2020 bringt den heutigen Pensionierten keinerlei Verbesserung – nicht einen Rappen! Auch die über 2,2 Millionen Rentnerinnen und Rentner sind mit dem endlosen Anstieg der Krankenkassenprämien konfrontiert, der bei gleichzeitig stagnierenden Renten ihr verfügbares Einkommen schmälert. Die vorgesehene Erhöhung der Mehrwertsteuer, der unsozialsten aller Steuern, würde diese Einbussen noch verstärken.

Selbst den künftigen Rentnerinnen und Rentnern garantiert die Altersvorsorge 2020 in keiner Weise die Höhe ihrer Renten. Bei den Frauen ist es offensichtlich: Ihre durchschnittliche AHV-Rente beträgt heute 2000 Franken pro Monat. Erhalten sie die AHV künftig ein Jahr später, so entgehen ihnen 24 000 Franken. Mit dem Zuschlag von 70 Franken, den die Altersvorsorge 2020 vorsieht, müssen sie also 94 Jahre alt werden, um diesen Verlust auszugleichen … Aber auch für die Männer fallen diese 70 Franken angesichts der laufenden massiven Senkung der Pensionskassenrenten kaum ins Gewicht. Und die Bedürftigsten, die auf Ergänzungsleistungen angewiesen sind, erhalten nicht einen Franken mehr …

Die Kampagne finanziell unterstützen!

Die Abstimmung über die Rentenreform findet am 24. September statt. Unsere Ressourcen finanziellen Ressourcen sind sehr begrenzt. Daher sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen – egal wie gross oder klein ihr Beitrag ist.