TRIGGER – Im Spannungsfeld zwischen Auslösen und Auslassen

Drei Tanzende, vier Musizierende und ein Spielmeister interagieren live mit- und gegeneinander in einem impulsvollen Spiel. inFlux & Lerchmüller schafft eine spartenübergreifende Performance – übermütig, zart und unerwartet.

Worum geht es im Stück?

Das Leben ist ein Spiel. So ist es auch Trigger. Und wer bestimmt die Regeln des Spiels? Natürlich der Spielmeister. Elegant und gekonnt führt er mit seinen Billardkugeln das Publikum durch eine scheinbar formbare und dann doch plötzlich wieder ungreifbare Welt der Impulse. Was ausgelöst wird, verflüchtigt sich. So einfach ist das Leben – ein Spiel von Impulsen.

In dieser Performance werden dem Publikum abwechslungsreiche musikalische und tänzerische Bilder in einer unvorhersehbaren Reihenfolge als Collage präsentiert. Basierend auf konkreten Geräuschen von Alltagshandlungen werden narrative Szenen abstrakten choreografischen und musikalischen Kompositionen gegenüber gestellt.

Welcher Gedanke unterliegt dem Stück?

Alltagsgegebenheiten zeichnen sich darin aus, dass sie vertraut sind, sich immer wieder und unspektakulär ereignen. Sie sind vorhersehbar, handhabbar und geben uns dadurch eine gewisse Sicherheit. Gerade diese Merkmale, aber auch deren vielleicht beiläufige oder bizarre Beeinflussung interessieren inFlux & Lerchmüller. Die unterschiedlichen Interpretationen werden in ein Verhältnis zueinander gestellt - ein elaboriertes Wechselspiel zwischen Tanz und Musik, das beim Publikum Assoziationen hervorruft und einlädt, eigene Geschichten enstehen zu lassen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die künstlerische Leitung haben Lucía Baumgartner und Isabel Lerchmüller. Seit 2003 nähern sie sich als Choreografin und Musikerin einander und der anderen Disziplin an, für die beide gegenseitig eine Affinität haben. In inspirierenden Zusammenarbeiten entstand ein besonderes Verständnis für dieses spartenübergreifende künstlerische Schaffen.

Auf der Bühne sind acht Akteure zu sehen und zu hören: Maja Brönnimann, Jonas Furrer, Gian Joray, Theo Känzig, Isabel Lerchmüller, Maru Rieben, Tekeal Riley, Mia Schultz .

Unterstützt wird das Projekt von: Dampfzentrale Bern, Burgergemeinde Bern, SWISSLOS Kultur Kanton Bern, SIS Schweizerische Interpretenstiftung, Migros Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, BEKB/BCBE.

Was ist unsere Motivation?

Als Herausforderung erachten inFlux & Lerchmüller die Auseinandersetzung betreffend der Frage: Wie können wir uns einander nähern, uns gegenseitig mit unseren Disziplinen, Tanz und Musik, herausfordern und dabei gleichzeitig möglichst eigenständig und doch von einander abhängig sein?

Was ist das Besondere?

Musik und Tanz interagieren live auf der Bühne, spielen und bewegen gegeneinander, um dann doch wieder miteinander zu verschmelzen. Eine Choreografin und eine Musikerin kreieren ein gemeinsames Werk für 8 Akteure auf der Bühne. Aus dem Leben gegriffen und doch voller Überraschungen...

Warum brauchen wir deine Unterstützung?

Wir wollen alle Beteiligten fair entlöhnen, d.h. von den MusikerInnen und TänzerInnen über die Lichtdesignerin und Kostümière bis hin zum Grafiker und Komponisten. Wir haben auch Auslagen für Requisiten, Miete der Proberäume und Werbung.

Wo und wann kannst du TRIGGER auf der Bühne erleben?

In der Dampfzentrale Bern:

  • 23. April 2015, 20.00 Uhr Premiere
  • 24. April 2015, 10.00 Uhr Schulvorstellung
  • 25. April 2015, 20.00 Uhr Vorstellung

 Im Neubad Luzern:

  • 10. September 2015, 20.00 Uhr
  • 11. September 2015, 20.00 Uhr

Weitere Vorstellung werden folgen.

Unser Vermittlungsprojekt zu TRIGGER

 Das Vermittlungsprojekt soll mit Werk-Einführungs-Workshops für Schulklassen stattfinden. In diesen Workshops explorieren die Teilnehmenden das spartenübergreifende Arbeiten und spielen mit der Thematik «Trigger». Weil eine Tanzvorstellung oder ein Konzert abstrakte Erlebnisse sind, die einem eine oftmals unbekannte Welt öffnen. Bei den 90 Minuten Vorbereitungs-Workshops von Jugendlichen auf die Vorstellung TRIGGER, geht es darum, ihnen durch Beispielen aus dem Stück und den Proben körperlichen Zugang in den Inhalt zu geben.

Isabel und Lucía sind seit vielen Jahren erfahren im Unterrichten von Werk-Einführungs-Workshops für und mit Kindern/Jugendlichen.