Darum geht’s

Im Anfang war … der Komponist. Der Musiker? Die Noten? Oder doch der Komponist? Egal. Im Projekt der Zuger Sinfonietta kommt alles zusammen. Der Komponist Oliver Waespi, der Euphoniumspieler Thomas Rüedi und die Noten.

Thomas Rüedi liebt sein Instrument und möchte dies dem breiten Publikum klar machen. Er ist unterwegs als Solist, Kammer- und Orchestermusiker und setzt die Basis für die Zukunft des Euphoniums als Soloinstrument. Oliver Waespi, welcher für nationale und internationale Ensembles Auftragskompositionen schreibt, ist bestrebt die Klangmöglichkeiten bläserischer Besetzungen und Soloinstrumenten zu erweitern. So komponiert Waespi für Rüedi ein neues Werk!

Und die Zuger Sinfonietta? Das professionelle Kammerorchester aus dem Kanton Zug ist offen für ganz spezielle Projekte. Ja! Und deshalb ist doch diese Kombination perfekt. Beinahe! Denn warum nur speziell, wenn‘s nicht noch origineller geht? Deshalb ist auch Raphael Christen an Bord. Der Marimbaphonspieler, Professor für Platteninstrumente an der ZHdK, ist wohl der Beste seines Faches. Er ist Duopartner von Thomas Rüedi, dem Euphoniumspieler. Jetzt braucht es nur noch den Dirigentenstab inklusive Dirigenten und Orchester. Der Saaner Philippe Bach, Generalmusikdirektor am Theater Meiningen und Chefdirigent der Zuger Sinfonietta, vereinigt nun all diese Künstler. Was kommt raus? Ein unerhörtes Programm!

Das unerhörte Konzertprogramm

Frangis Ali-Sade (*1947): Konzert für Marimba und Streicher

Arthur Honegger (1892-1955): Sinfonie Nr. 2 für Streicher und Trompete

Oliver Waespi (*1971): Konzert für Euphonium und Streicher, Uraufführung

Pause

Nachkonzert mit dem Duo Synthesis. Werke von Debussy, Piazzolla, Thüring Bräm  u. a.

 

Konzertdaten

10. April 2013 19.30h Französische Kirche Bern

11. April 2013 20.00h Theater Casino Zug
Eine Veranstaltung der Theater- und Musikgesellschaft Zug

Darum geht’s eigentlich

Die Komposition eines neuen Werkes braucht Zeit. Viel Zeit! Stunden über Stunden von skizzieren, spielen, zerreissen, skizzieren, löschen, entwerfen, überspeichern… Neue Festplatte… überlegen, skizzieren, abspeichern, spielen, entwerfen, spielen und schliesslich reinschreiben.

Was kommt danach? Üben, üben, üben. Proben, proben, proben. Die Zuger Sinfonietta, als wohl grösster Arbeitgeber in der klassischen Musikbranche im Kanton Zug, sollte seine Musiker auch bezahlen. Dazu noch die neue Komposition. Und die Solisten, Thomas Rüedi und Raphael Christen!

Und das wichtigste?

Wir wollen möglichst viele Menschen mit unserer Musik erreichen und ihnen zeigen, dass Marimba und Euphonium fantastische Soloinstrumente sind! Deshalb müssen wir in Bern und Zug auch fleissig Werbung machen, damit das Publikum zuhören kommt.

All das kostet tausende von Franken und wir möchten deshalb einen Teil davon durch eure Unterstützung abdecken! Wisst ihr, was das heisst?

Ihr ermöglicht so, erstens, Thomas Rüedi, sein Euphonium auf dem Konzertparkett zu profilieren, zweitens, Oliver Waespi, eine grandiose Komposition zu vollenden, drittens, Raphael Christen, ein wahrlich ungehörtes Werk zu spielen, viertens Philippe Bach, in seiner Heimat ein Konzert der Zuger Sinfonietta zu dirigieren und fünftens, der Zuger Sinfonietta, ein unerhörtes Projekt durchzuführen.

Fünf Fliegen auf einen Schlag.

Belohnungen?

A propos Schlag: Raphael Christen schlägt mit Schlägern gezielt auf seinem Marimba herum. Teilweise mit ganz vielen Schlägern! Und er schlägt vor, dass wir auch gleich noch schlagfertige Belohnungen anbieten. Deshalb schon mal unter vorgehaltener Hand. Das Radio SRF Kultur 2 – DRS 2 – schneidet das Konzert in Zug mit und überträgt es zu einem späteren Zeitpunkt.

Psssssst!!! Ja, eine Belohnung ist der CD-Mitschnitt. Cool, nicht?

Und diejenigen, die nichts hören sondern selber ausprobieren wollen: Die können bei Philippe Bach, Raphael Christen und Thomas Rüedi eine Probelektion im Dirigieren, im Marimbaphon- und Euphoniumspiel erkämpfen. Achtung! Limited Edition!

Und diejenigen, welche nicht hören und nicht spielen sondern nur analysieren wollen: Oliver Waespi –ja, der Komponist – skizziert ein paar Notenzeilen. Nur für euch! Auch hier: Limited Edition.

 Und zum Schluss:

Im Namen aller beteiligten Künstlerinnen und Künstler bedanken wir uns für eure Unterstützung! Helft mit, dass auch klassische Projekte über Wemakeit finanzierbar werden! Nur mit eurer Hilfe können wir dieses teure Projekt mit einer Nullsumme abschliessen.

Danke und Merci!!!