Unterstützung Flugbüsi

by Nadia Riesen

Frauenfeld

Unsere Wohnungskatze Roxy hatte am 22. Mai 2022 einen schwereren Unfall. Die Fachkräfte schätzen ihre Verletzungen als komplex, aber nicht aussichtslos ein.

CHF 4’522

113% of CHF 4’000

"113 %"
This is how it worksä

The «all or nothing» principle applies: The project only receives the funds if the funding target is reached or exceeded.

37 backers

Successfully concluded on 12/8/2022

Was ist passiert?

Roxy lebt zusammen mit ihrer Schwester Rosi schon seit Klein auf bei uns und feierte im April ihren zehnjährigen Geburtstag. Obwohl sie die Umgebung sowie Gefahren bestens kannte und sich in all den Jahren auch nie für die Aussenseite unserer Fenster interessierte, war an diesem Abend wohl etwas anders und so fiel sie unvorhergesehen vom Fensterbrett unserer Wohnung im 4. Stock. Dabei traf sie am Boden erschwerend auch noch auf einen Stufenabsatz (eigentlich ist dort alles flach, nur das Pech sah vor, dass sie genau den kleinen anderen Teil traf).

Roxy wurde dann nachts gleichtags vom Notfalltierarzt erstversorgt und aufgrund mehrerer Verletzungen ins Tierspital Zürich überwiesen. Nähergelegene Tierkliniken wurden ebenfalls abgeklärt, konnten unsere Roxy jedoch nicht zeitnah aufnehmen.

Da sowohl die Notfalltierärztin als auch die Tierärzte im Tierspital allesamt ihre Verletzungen als komplex, aber nicht aussichtslos einschätzten, war für uns klar, für das Wohl unserer Roxy zu kämpfen, ihr die erforderlichen Behandlungen zu ermöglichen und Roxy so zurück zu einem normalen Katzenleben zu verhelfen. Die Kosten wurden ursprünglich noch auf unter CHF 10’000 geschätzt…

Nach der ersten Operation (Behandlung Bein- und Zehenbruch sowie Einrenkung von Kiefer) traten am Tag der geplanten erforderlichen 2. OP (Behandlung Beckenbereich) noch vor der OP leider unerwartete Komplikationen auf und ihr Gesundheitszustand veränderte sich von dort an rapide von Tag zu Tag. Kaum bekam man das eine Problem in den Griff, verschlechterte sich dafür wieder etwas anderes. Ihr Wille zu Leben war aber gross und das zeigte sie auch klar.

Es erforderte etwas mehr als 2 Wochen auf der Intensivstation, aber noch bevor wir uns schon fast mit dem Gedanken ans Aufgeben annähern mussten, kriegte sie gerade noch die Kurve und wir konnten sie zu unserer grossen Freude zur Erholung zu uns nach Hause nehmen. Wenn es Anzeichen gegeben hätte dass sie gänzlich nur leidet, hätten wir sie ungerne, aber bestimmt schon erlöst. Aber sie hat Lebenswille als auch kleine Fortschritte gezeigt und das gibt uns den Elan nicht einfach abzubrechen. Die Behandlung im Beckenbereich wurde somit auf einige Tage später angesetzt.

Stand aktuell

Auch wenn Roxy noch nicht vollständig über dem Berg ist, erholte sie sich von ihren durchgestandenen Strapazen gut und so konnte einer Weiterführung der Behandlung optimistisch entgegengesehen werden.

Bei der Vorkontrolle für die erforderliche Becken-OP trat für alle überraschend ein neues Problem mit der Bauchspeicheldrüse auf. Diese hatte sich innert weniger Tage stark vergrössert und musste nun prioritär behandelt werden.

Die Behandlung ist zwischenzeitlich erfolgt und ein 3x6cm grosser Abszess konnte erfolgreich entfernt werden. Natürlich war aber auch das wieder mit unerwarteten Kosten verbunden und die eigentlich noch erforderliche Becken-OP steht dadurch noch aus.

Weshalb brauchts Unterstützung

Durch die aufgetretenen Komplikationen sind die Kosten sehr in die Höhe geschnellt. Mittlerweile stehen die Kosten im Bereich von CHF 20’000 und wir kommen an einen Punkt wo wir mit den prognostizierten Kosten selbst mit Ratenzahlungsoption nicht mehr so einfach weiterkommen.

Bei angefragten Stiftungen fallen wir durchs Raster, da diese vor allem für mittellose Tierhalter finanzielle Hilfeleistung bieten können, zu denen wir nach ihren Prozessvorgaben sozusagen (noch) nicht angehören.

Wir sind seit Ende letzten Jahres stolze Eltern geworden und leben seither vorerst auch nur noch von einem Einkommen, weshalb unsere finanziellen Mittel nicht mehr vergleichbar sind zu vergangenen Jahren. Solange ihre Überlebenschance jedoch intakt steht, möchten wir es nicht unversucht lassen, ihr die erforderlichen Massnahmen zu ermöglichen und sie nicht aufgrund ausgehenden finanziellen Mitteln aufgeben zu müssen.

Um die Behandlung von Roxy abschliessen zu können, benötigen wir Unterstützung die arg aufs Familienbudget drückenden unvorgesehenen Kosten stemmen zu können.

Erfreuliches zum Schluss: Roxy wird zwar überbrückend noch über eine Sonde gefüttert, zur Freude aller frisst sie aber auch wieder etwas von selbst, putzt sich, sitzt auf, kuschelt und das zeigt uns, dass es sich lohnt für unser Katzenfamilienmitglied zu kämpfen.