Kunst kennt keine Behinderung

Mit unserem Projekt schaffen wir im IWB-Atelier die Möglichkeit, dass Frauen und Männer mit einer körperlichen Beeinträchtigung in Kooperation mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern ihre Kunst und Kreativität einem breiten Publikum präsentieren können. Dies in einem etablierten Kunstraum und in einem kunstgerechten Umfeld. Kunst wird zu einer Mitteilung und bleibt nicht Selbstzweck. Die Kunstausstellung im dienstgebäude art space zurich – vom 27. Juni 2014 (Vernissage) bis 3. August 2014 (Finissage) – ermöglicht Begegnungen und Austausch zwischen verschiedensten Menschen. Interaktion zwischen allen Beteiligten findet auf Augenhöhe statt.

Die Künstlerinnen & Künstler

Tobias Biber – Ruth Frei – Walter Furrer – Susanne Kramer – Ueli Nater – Lydia Scherrer – Ingrid Stastny – Martina Baldinger - Benjamin Egger - Michael GünzburgerEsther KempfVictorine MüllerVeronika SpierenburgRegula Stücheli

Kunst ist kein Alleingang = KOL(L)LABoration

Einerseits wollen körperlich beeinträchtigte Künstlerinnen und Künstler am Alltag der «Anderen» partizipieren, anderseits möchten sie auch ihren Radius erweitern. Sie wollen sich und ihre Werke sichtbar machen und an der Kultur in unserer Gesellschaft aktiv teilhaben. Für professionelle Kunstschaffende eine Selbstverständlichkeit, für Menschen mit einer Behinderung ist dies jedoch eine grosse Herausforderung. Neue Impulse führen zu neuen Erfahrungen – sowohl bei den Kunstschaffenden als auch beim Publikum. Werte und Haltungen sowie der Umgang mit Unbekanntem und mit Schranken werden hinterfragt. Mit unserem Kunstprojekt und der Ausstellung eröffnen wir neue Wege zur Teilnahme an Kunst und Kultur für alle!

Dafür brauchen wir deine Unterstützung

Für unser ungewöhnliches Kunstprojekt und die geplante Ausstellung brauchen wir dich! Mit deinem Beitrag hilfst du mit, unser Projekt zu realisieren. Die Ausstellung kann dank dir einem breiten Publikum präsentiert und zugänglich gemacht werden. Dein Beitrag wird für Materialkosten, das technische Equipment sowie eine Publikation zur Dokumentierung des Kunstprozesses verwendet.

Deine Belohnung

Du wirst als Gönnerin oder Gönner namentlich an unserer Ausstellung erwähnt. Du erhältst einzigartige Postkarten, du kannst in unserem Atelier deine Kreativität ausleben und an Ausflügen teilnehmen. Du kannst Kinofilme im Beisein eines Filmredaktors geniessen und ein Symposium besuchen. Du kannst dich an Kunstdrucken, Objekten und Originalen erfreuen. Und beim Anstossen an der Vernissage bedanken wir uns persönlich bei dir!

Wer sind wir?

Wir sind ein Team von Fachpersonen in den Bereichen Gestaltung und digitale Medien, die im IWB-Atelier arbeiten. Das Atelier steht allen BewohnerInnen der IWB-Wohngemeinschaften zur Verfügung. Auch externe Interessierte haben die Möglichkeit, unser Angebot zu nutzen. Die BesucherInnen setzen hier ihre eigenen Ideen und Vorstellungen um. Wir geben Impulse und Ideen, um Projekte zu entwickeln und zu verwirklichen.

Projektgruppe

  • Dominique Freiburghaus, Projektleiterin, Leitung IWB-Atelier, Master Ausstellen und Vermitteln ZHdK
  • Roland Orlando Lussi, Entwicklung und Planung, Kommunikation, Koordination, Betriebsleiter IWB Lommisweg, Dipl. in sozialer Arbeit FH
  • Ilona Hundertpfund, Finanzen und Fundraising, Personalleiterin IWB, Personalfachfrau

Mentoring / Beratung / Support

IWB Integriertes Wohnen für Behinderte

Der Verein IWB bietet vor allem körperlich beeinträchtigten Menschen Wohnmöglichkeiten an und stellt die Dienstleistungen zu ihrer Betreuung und Assistenz sicher. Der Verein fördert die Zusammenarbeit und ein möglichst selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Zusammenleben von behinderten und nicht behinderten Menschen. Wir unterstützen Lebensformen, welche die Eigenständigkeit, die Selbstbestimmung und die persönliche Entfaltung ermöglichen, fördern und erhalten. Wir schätzen und nutzen die Vielfalt an Ressourcen und Erfahrungen der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Zusammenarbeit Aller im Verein und an der Organisation Beteiligten beruht auf einer umfassenden Mitsprache und Mitbestimmung. Unsere Informationskultur soll stets transparent sein, um die Verbundenheit untereinander und mit der Organisation zu fördern und ein aktives, verantwortungsbewusstes Mitgestalten zu ermöglichen.