Es geht trotzdem weiter!Von Wangpo, am 30.5.2017 16:46

Content

Jullay, liebe Unterstützende!

Mitte Mail war ich 7 Tage in Ladakh und bin voll motiviert und guter Dinge zurückgekehrt.

Vorgestern abend lief die Crowdfunding-Frist ab. 45 Tag haben nicht gereicht. Die angestrebte Unterstützung ist zu 20% erreicht worden. Angesichts der wenigen Infos, die ich bis zu diesem Zeitpunkt liefern konnte, eine durchaus beachtliche Zahl. Deshalb danke ich euch allen für euer Vertrauen.

Nach meiner Reise im Mai bin ich überzeugter denn je, dass das Projekt eine grosse Chance hat und dass ich dran bleiben werde.

Das Getreide wächst und die Lieferung in die Schweiz wird erfolgen. Daran arbeite ich und ich wäre euch für eure fortgesetzte Unterstützung dankbar!

Allen, die weiterhin informiert bleiben wollen, bitte ich mich über diese E-Mail Adresse zu informieren: jullay@yeti-food.com

Gruss Wangpo

Kommentieren

Melde dich mit deinem Profil an, um das Projekt zu kommentieren.

Anmelden

Wir verlassen unsere Felder nicht!Von Wangpo, am 27.5.2017 07:19

Picture 843b9a9f e5f3 42ab 92d5 f071dbc446c5Picture b77509f8 8554 4a75 9404 b45e8ecb6b1cPicture 3432c83e f578 4613 8de2 57f8326edcadPicture ffc17af9 1217 4fa5 812a 18ac84504a7cPicture 1612c61c c0c5 42dd 8ef6 639e9ed8b517Picture 40da31df a8fe 46e7 836e d05e2a6281fePicture c20de801 9309 4caa b59b 2a96530b5b46Picture 10ff6268 9c89 4478 a1e7 5926650f5f42Picture 56c10edf 74b4 4ea2 9277 8b1c1c7140b3Picture ca7ab4d7 8ecd 43c9 bae8 457c897f9d63Picture 8a26a098 11f6 48a9 98ca 391c2604d4b7Picture eb69a306 b7f5 4411 bad7 0deaaf432544Picture 7b8be397 36a8 4f24 a2cb 87100da6d74ePicture 06304b18 0df7 4f05 8594 c8823ece4a5cPicture 8c85a2a0 3577 4569 8ff0 1b7d6a7f428bPicture cf13f23b cff8 4f80 8d8c 2a7367327cb8

Abi Diskit lebt mit ihrer Familie auf etwas 4000 m.ü.M. Früher, als ich noch ein Kind war, dauerte der Aufstieg zu Fuss hinauf nach Muromox zu Fuss mehrere Stunden. Die Fahrt mit dem Auto dauert heute etwa eine Stunde. Auf einer Schotterpiste passiert man das imposant gelegene Kloster Pheyang und steigt hinauf ins Tal. Kurz bevor das Tal in eine Art Alplandschaft übergeht, befindet sich der kleine Weiler Muromox mit seinen Dutzend Häuschen.

Meine Grosstante bringt alle immer wieder zum Lachen. Ihr Humor ist sowohl ihrer Klarheit wie auch ihrer trotzigen Art geschuldet, die Dinge immer beim Namen zu benennen, ohne die Menschen zu verletzen.

Für ihren sehr energischen Auftritt in einem Bericht zur Zukunft des Gerstenanbaus lokale Berühmtheit erlangt: «Sollen andere sagen und tun, was sie wollen. Ich verlasse die Felder nicht. Solange ich lebe, werde ich Gerste anbauen. Das ist unser Leben und daran will ich nichts mehr ändern.»

Im Gespräch mit ihr wird klar, dass sich hinter diesen Worten viel mehr als Starrsinn verbirgt. Ich meine, dass es mehr ein Ausdruck ihrer Lebensart, die an Härte alles abverlangt, und ihre Gewissheit, dass nicht viele ein solches Leben führen können, ist. Sie könnte es viel einfacher haben und talabwärts ein neues Haus beziehen, tut es aber nicht.

Sie spricht über die Gerste und die Erbsen, die sie anpflanzt mit detailreicher Kenntnis. Seit zwei Jahren verzichtet sie mit Überzeugung auf Kunstdünger. Die Aussaat hat vor wenigen Tagen stattgefunden und es wird nach ihrer Voraussicht – an der ich nicht zweifle – eine gute Ernte.

Kommentieren

Melde dich mit deinem Profil an, um das Projekt zu kommentieren.

Anmelden