Mit deiner Hilfe entwickeln und produzieren wir - VON UND FÜR GEFLÜCHTETE - eine alternative Stadtkarte von Lecce und zwei Leporellos, exklusiv für die Strassenverkäuferinnen von Lecce.

EUR 7’830

130% of EUR 6’000

"130 %"
This is how it worksä

The «all or nothing» principle applies: The project only receives the funds if the funding target is reached or exceeded.

56 backers

Successfully concluded on 14/8/2020

Darum geht’s

Mein Name ist tOmi Scheiderbauer, ich arbeite und lebe als Künstler in Lecce, und ich bin vor allem an einem experimentellen, empathischen, relationalen, Alltags-kollaborativen Kunstbegriff interessiert. Seit 2016 arbeite ich als K.O.G. - Künstler Ohne Grenzen und entwickle Projekte im Geflüchteten-Kontext.

Lecce ist die Hauptstadt des Salento, also des südlichsten Zipfels des italienischen Absatzes. Gemessen am Bruttosozialprodukt ist der Salento eine der ärmsten Regionen Italiens, bzw. Europas. Gleichzeitig ist er aber sozialklimatisch und zwischenmenschlich sehr reich, und wird wegen dem Einfluss so vieler afrikanischer Mitbürgerinnen, auch oft Little Africa genannt. Über viele Jahre hat dieses Zusammenspiel und Zusammenleben den salentinischen Alltag mitgeprägt: im Essen, im Rhythmus, in der Verspieltheit der Tage.

Ich fragte mich, welches gute, sinnvolle und schöne Produkt ich für die Kolleginnen im Straßenverkauf entwickeln könnte, so dass sich in ihrem meist sehr prekären Sortiment (Feuerzeuge, Talismane, Armbändchen, etc.) auch etwas wertvolles finden ließe, dass sich besser verkauft. So entstand im Austausch mit anderen Migranten und afrikanischen Freunden die Idee zu LECCEBILITÁ.

Eine praktisches und schönes Produkt der Solidarität!

LECCEBILITÁ ist eine alternative Stadtkarte von Lecce. Diese Karte hatten wir eigentlich schon letztes Jahr knapp fertig gestaltet, aber dann wurde mir ein ziemlich dicker Hund diagnostiziert, und ich war ein ganzes Jahr offline.

Jetzt geht’s mir wieder viel besser, und ich will als erstes diese Stadtkarte fertigstellen: die alternative Leccekarte, konzipiert und gestaltet (in Workshops) mit und für die zwei größten Besuchergruppen, die wir hier haben, sprich Touristen und Geflüchtete. Zwei Gruppen, deren Ansprüche an ihren Aufenthalt verschiedener nicht sein könnten. Das ‚alternative’ dieser Stadtkarte bedient aber beide Gruppen gleichermaßen: alles experimentelle, kulturell-spezielle, subkulturelle, nachhaltig-gesunde und frische, primär für die Touristen, alles solidarische, karitative, aktivistische und rechtliche, primär für die Geflüchteten.

LECCEBILITÀ ist ein exklusives Produkt in Händen der StrasssenverkäuferInnen! Einzig sie, also die Geflüchteten, vertreiben diese Karte.

Und: der Reinerlös bleibt zu 100% in deren Händen.

Unsere Arbeit an LECCEBILITÀ finanzierten wir fast zur Gänze mit einem anderen Crowdfunding.

Dafür brauche ich Unterstützung

So, und gleich nach der Arbeit an LECCEBILITÀ wollen wir auch noch ZWEI LEPORELLOS produzieren - zwei Ziehharmonikas mit je acht Postkarten, eine Serie grafisch, die andere fotografisch.

Und wieder als exklusives Produkt für die fliegenden Händlerinnen. Die grafische Serie zeigt Bilder aus K.O.G. Prozessen, plus zwei, grad neulich gestalteten Sujets. Die fotografische Bilder aus Lecce, 8 mit- Fremden-Augen-Blicke - diese sind noch zu erarbeiten.