In der Vielfalt liegt die Schönheit – 110 TänzerInnen mit und ohne Behinderung erarbeiten eine außergewöhnliche Tanztheater-Produktion. Art for a change!

EUR 518

9% of EUR 5’500

"9 %"
This is how it worksä

The «all or nothing» principle applies: The project only receives the funds if the funding target is reached or exceeded.

17 backers

Concluded on 1/4/2015

Unsere Vision:

Art for a change – getreu diesem Motto, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht Menschen mit und ohne Behinderung in das kulturelle Leben mit einzubinden und Sensibilität für eine inklusive Gesellschaft zu fördern. Dass Menschen, die mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung leben, meist nur sehr begrenzten Zugang zu einem vielseitigen kulturellen Angebot und aktiver Partizipation an dessen Gestaltung haben, wollen wir so nicht hinnehmen. Um diesen wertvollen Auftrag weiter voranzutreiben, sind wir stets bemüht unsere Kunst auch der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen – dafür stehen wir und darum AKZEPTanzen wir seit mittlerweile 35 Jahren!

Unsere aktuelle Produktion trägt den Titel «Aladins Erkenntnis» und wird zwischen dem 8. April und dem 5. Mai 2015, im Theater Akzent in Wien, fünfmal aufgeführt. Dafür erarbeiten ausgebildete ChoreographInnen und TanzpädagogInnen gemeinsam mit unseren 110 TänzerInnen mit und ohne Behinderung eine abendfüllende Choreographie. Das Stück bietet mit Tanz und Schauspiel, sowie mit Gesang und Live-Musik ein Erlebnis, das einzigartig ist und tief berührt.

Bei unseren Aufführungen stellen wir die Freude, die jeder Mensch verspürt, der sich künstlerisch entfalten darf, in den Mittelpunkt. Neben dem Spaß an Bewegung und tänzerischem Ausdruck, thematisieren unsere Vorstellungen aber auch aktuelle gesellschaftskritische Themen.

Mit diesem Projekt wollen wir inspirieren, gegenseitige Wertschätzung fördern und ein Zeichen für Aufgeschlossenheit und Toleranz setzen.

Worum es in unserem Projekt geht:

Basierend auf dem bekannten orientalischen Märchen aus «1001 Nacht» ist «Aladins Erkenntnis» eine gleichsam moderne, wie auch sozialkritische Tanztheater-Produktion, die auf die Gefahren virtueller Realitäten und die damit einhergehenden Veränderungen aufmerksam machen möchte.

Die Figur des Aladin repräsentiert in unserer Inszenierung einen jungen Mann, der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Auf seinem Weg stößt der junge Mann immer wieder auf Ablehnung und Desinteresse, wodurch auch er das Interesse an seinen Mitmenschen verliert. Just in dieser schwierigen Phase erhält Aladin, auf wundersame Weise, ein neues Handy. Mit Hilfe, einer auf dem Smartphone installierten Zauber-App, beschwört er einen Dschinn herauf. Der neue Begleiter ist fortan darauf programmiert, seinem Herren jeden Wünsch zu erfüllen – und dieser wünscht sich nichts sehnlicher als seinem schwierigen Alltag zu entfliehen.

Der Dschinn führt Aladin durch irreale Welten, lässt ihn auf die unterschiedlichsten Personen treffen und der junge Mann erlebt sich plötzlich selbst in Rollen, die ihm in der realen Welt verwehrt geblieben sind. Doch mit der Zeit erkennt Aladin, dass er echte Freundschaft und wahre Liebe nicht durch ein paar Klicks auf seinem Smartphone erlangen kann. Denn tiefe Erfüllung und Freude, findet man vor allem in dem, was aus eigener Kraft gelingt.

Wann und wo werden die Aufführungen stattfinden:

  • 08.April 2015, 10 Uhr (Schulvorstellung)
  • 15.April 2015, 19 Uhr (Premieren-Gala)
  • 12.April 2015, 14 Uhr (Familienvorstellung)
  • 04.Mai 2015, 10 Uhr (Schulvorstellung)
  • 05.Mai 2015, 19 Uhr (Abendvorstellung)

Theater Akzent, Theresianumgasse 18, 1040 Wien

Unsere Ziele:

Wir grenzen nicht aus und wir schränken nicht ein. Wir möchten alle Menschen gleichermaßen erreichen und begeistern. Egal wie alt du bist, egal wo du herkommst, egal welche Voraussetzungen du mitbringst – es sind gerade Attribute wie Vielfalt und Diversität, die unsere Gesellschaft bereichern.

Unsere Vision ist ein buntes, vielfältiges aber genauso auch gleichberechtigtes und faires Miteinander. Und du kannst uns bei der Umsetzung dieser Vorstellung helfen! Durch Crowdfunding wird «Aladins Erkenntnis» zu einem großen, gemeinsamen Projekt.

  • Unser Ziel ist die aktive, gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung am gesellschaftlichen und kulturellen Leben!
  • Unser Ziel ist es mittels unserem pädagogisch künstlerischem Konzept die TänzerInnen unseres «Ich bin O.K.» Tanzstudios in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen!
  • Unser Ziel ist die Sensibilisierung für gesellschaftspolitisch relevante Themen durch zeitgenössisches Tanztheater!
  • Unser Ziel ist es die Begeisterung ALLER für Tanz und Theater zu entfachen und damit zu einer besseren Lebensqualität beizutragen!

Worum es sich lohnt unser Projekt zu unterstützen:

  • Weil wir ein Verein sind, der eine 35 jährige Erfahrung darin aufweist, Menschen mit und ohne Behinderung individuell und gezielt zu fördern.
  • Weil wir dran bleiben und uns mit dem Erreichten nicht zufrieden geben.
  • Weil nur durch die Beteiligung jedes/r Einzelnen, die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben selbstverständlich wird.
  • Weil unsere öffentlichen Auftritte ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit sind, da sie unseren TänzerInnen Freude, Selbstbewusstsein und die Möglichkeit zu Entfaltung schenken.
  • Und weil Freude schenken selbst Freude macht!

Wofür wir deine Unterstützung brauchen:

Tanztheater-Projekte, wie diese auf die Beine zu stellen ist sehr kostenintensiv. Als eine mildtätige Organisation sind wir bei der Finanzierung auf externe Sponsoren und Förderungen angewiesen.

Eine inklusive Gesellschaft bedarf der aktiven Beteiligung Aller! Darum haben wir uns dafür entschieden, unsere Produktion mittels Crowdfunding zu einem großen gemeinsamen Projekt werden zu lassen, an dem sich jede/r beteiligen kann!

Die Geamtkosten für unsere Produktion belaufen sich auf Euro 30’000 darunter fallen Personalkosten, Ausgaben für Requisiten und das Bühnenbild, für die Kostüme, Marketing und Presse und mit Euro 14’000 auch die Mietkosten für das Theater Akzent.

Die über wemakeit angesuchten Mittel in Höhe von Euro 5’500 werden wir für einen Teil der Theatermiete verwenden.