Ein Haus für geflüchtete Frauen.

Im AMINA Centre in Athen unterstützen wir Flüchtlingsfrauen nach ihrer Ankunft auf dem griechischen Festland im Alltag und bei der Integration. Wir empfangen besonders verletzliche, behinderte und alte Frauen – mit oder ohne Kinder. Hilf mit, dass diese Frauen ihr Geschick wieder in eigene Hände nehmen können.

SAO entstand aus der Not und sozusagen aus dem Nichts. Es begann mit einer privaten Initiative von Raquel Herzog. Sie ging im Dezember 2015 als Volontärin nach Lesbos, nachdem sie das Foto des ertrunkenen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi sah und etwas tun musste. Im Februar 2016 hat sie SAO gegründet, 2017 haben wir uns ganz auf Frauen fokussiert und auf die drei Programme «Bashira», «Amina» und «Back on Track» festgelegt: zwei Frauenhäuser (als Tageszentren) und ein Studienförderungsprogramm.

Das heisst: Wir bieten unmittelbare Unterstützung und Nothilfe im «Bashira Centre» auf Lesbos – für Frauen, die im Ausschaffungslager Moria festsitzen; weiterführende Hilfe bei der Integration bieten wir im «Amina Centre» in Athen – für Frauen, die auf ihre definitive Aufnahme in Griechenland oder auf die Familienzusammenführung in einem anderen europäischen Land warten; zukunftsweisend arbeiten wir mit «Back on Track» – für Frauen, die wegen der Flucht ihre Ausbildung unterbrechen mussten.

Was klein angefangen hat, ist gross geworden. SAO wurde von der Initiative zum Verein, vom Verein zu einer NGO und von der NGO zum Hilfswerk. Im Vorstand sind wir acht Berufs- und Geschäftsfrauen. Wir arbeiten alle ehrenamtlich: Raquel Herzog, Marina Villa, Ursula Hess, Claudia Weber, Claudia Colic, Nic Kleiber, Simone Inversini und Christine Loriol. Wir werden, ebenfalls ehrenamtlich, unterstützt von Raffaella Pearce (Assistenz GL), Marianne Läderach (Projektleitung Crowdfunding) und Sophia Ding (Programmleiterin Back on Track).

Und das ist unser Ausgangsgedanke: Wir haben alle Töchter, Mütter, Grossmütter oder Schwestern. Und wir sind Tante, Götti, Freund oder Freundin, Grossvater, Vater, Bruder oder Sohn. Wir Frauen und Männer in der Schweiz sind mit anderen privilegierten Menschen gut vernetzt. Das ist unsere Stärke. Damit engagieren wir uns gemeinsam für Frauen, die alles hinter sich lassen mussten: Das ist unser Beitrag. Wer, wenn nicht wir?

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Aktive Unterstützung bei der Integration.

Geflüchtete Frauen, die für längere Zeit oder dauerhaft in Griechenland bleiben, unterstützen wir aktiv in ihrem Integrationsprozess: mit Zugang zu wichtigen Informationen, Sprachunterricht, Workshops oder auch Betreuung in rechtlichen, gesundheitlichen und psychologischen Fragen.

Mit Deinen Beiträgen finanzieren wir unter anderem: unsere Übersetzerinnen, Sprachlehrerinnen und Psychologinnen, den ganzen Betrieb und die Miete des Hauses, und wir bezahlen faire Löhne für unsere Mitarbeiterinnen, die einen grossartigen Job machen. Wir gehen extrem sorgfältig mit unseren Geldern um, dennoch fallen auch im Hintergrund Kosten an. Mit Deinem Beitrag sorgst Du z.B. dafür, dass es genug Schulmaterial gibt, Zucker, Tee und Kekse. Und wir brauchen dringend weitere Nähmaschinen und Stoff, Papier, Pinsel und Farben, Nadeln und Faden, Pampers und sanitäre Produkte, Decken sowie Kinder- und Babykleider. Was immer wir können, transportieren wir nicht quer durch Europa – ausser, als uns z.B. ein komplettes Schulzimmer-Mobiliar geschenkt wurde –, sondern wir kaufen nach Möglichkeit bei den Griechinnen und Griechen vor Ort ein.

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Friends of SAO – werde Teil der SAO Community!

Das AMINA Centre ist gut aufgestellt und vernetzt, seit dem ersten Tag gefragt und wird von kompetenten Frauen geführt. Jetzt müssen wir AMINA so richtig Schub verleihen und dafür die dringend nötigen finanziellen Mittel bereitstellen. Mit Deiner Hilfe kommen wir weiter!

Wir danken allen, die sich für SAO und für AMINA einsetzen – insbesondere auch unseren «Friends of SAO»: David Allemann, Dead Milly, Regula Esposito v/o Helga Schneider, Peter Gamma und HAUTE, Isabela Gygax, Meta Hildebrand, Christopher Hux und seine Kolleginnen vom Hauschor des Opernhaus Zürich, Markus Imhoof und Frenetic Filmverleih, Monica Kissling, Clifford Lilley, Roman Kilchsperger und Bernhard Russi. Sie alle haben sich für eine Belohnung für dieses Crowdfunding zur Verfügung gestellt oder treten an der Benefiz Matinee für SAO am Sonntag, 18. November im MOODS in Zürich auf (Anmeldung via Link unten!).

We love you all!

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