Art Brut Japan

In der Ausstellung ART BRUT JAPAN werden im Musée Visionnaire von April bis Juli 2015 über 100 Werke von 20 zeitgenössischen Japanischen Kunstschaffenden ausgestellt.

Dieses Projekt ist dank der Kooperation mit dem Museum im Lagerhaus – Stiftung für schweizerische Naive Kunst und Art Brut St. Gallen möglich. Das Musée Visionnaire kann einen Teil der dort gezeigten Ausstellung «Art Brut Japan – Schweiz» übernehmen und in Zürich zeigen.

Während dem Aufbau der Ausstellung gibt es zudem die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und mehr über den Hintergrund und die Entstehung von Ausstellungen zu erfahren.

Neue Generation

Die Ausstellung zeigt eine neue Generation von Art Brut Künstler/innen, welche fernab des etablierten Kunstbetriebes arbeiten und sehr eigenständige Werke schaffen.

Traditionelle Arbeitsweisen stehen aktuellen kulturellen Tendenzen Japans gegenüber. So sind beispielsweise Einflüsse der Japanischen Manga (KATSUBE, 1991 oder KOGA, *1989) und Kaligrafie (SAITO, *1983) erkennbar und die Objekte von SAWADA (1982, Biennale Venedig 2013) werden nach Jahrtausende alter Tradition in Shigaraki Brennöfen mit traditionellen Werkzeugen und Formtechniken erarbeitet.

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Europa – Japan

In Europa entwickelte sich das Konzept und die Vermittlung der Art Brut aus der künstlerischen Avantgarde Mitte des 20. Jahrhunderts (Jean Dubuffet, Collection de l’Art Brut Lausanne), in Japan hingegen hat die Förderung der Art Brut einen sozial- und gesundheitspolitischen Hintergrund und ist erst seit wenigen Jahren auf Erfolgskurs. Seit Anfangs 2000 werden Japanische Art Brut Positionen vermehrt in Europa und in der Schweiz gezeigt.

2013 war Shinichi SAWADA, einer der mittlerweile bekanntesten Japanischen Art Brut Künstler, prominent an der Kunst-Biennale in Venedig vertreten und das unten abgebildete Werk war sogar auf dem Cover der Zeitschrift ART abgebildet.

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Rahmenprogramm

Das geplante Rahmenprogramm beinhaltet aber auch zeitgenössische Animationsfilme und das Zelebrieren von ausgewählten Japanischen Feiertagen und Bräuchen.

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Dürfen wir das?

Um dieses Projekt zu realisieren und die Kosten während der Dauer der Ausstellung zu decken, braucht das Musée Visionnaire rund CHF 85’000 (Raumkosten, Transporte, Infrastruktur, Werbung, ein paar Löhne, Auf- und Abbau der Ausstellung, Rahmen und Vitrinen etc.!), hinzu kommen fast tausend Stunden Freiwilligenarbeit von einem Team von 13 Personen.

Im Musée Visionnaire probieren wir neue Methoden und Ideen aus, wie ein Kunstraum / Museum im Jungel der Finanzkrise für kulturelle Institutionen überleben könnte. Mit der Teilnahme bei wemakeit sind wir das erste Museum in der Deutschschweiz, das es versucht, ein Projekt teilweise über wemakeit zu realisieren.

Einladung & Namensnennung

Wir freuen uns über alle, die das Projekt unterstützen und bei uns vorbei schauen! Die Ausstellung wird voraussichtlich am 31. März eröffnet, selbstverständlich erhalten ALLE Unterstützer/innen per Post eine Einladung zur Vernissage und die Namen (oder Logos) erscheinen auf einer Dankestafel zu Beginn der Ausstellung (falls du das ausdrücklich nicht willst, schreibe uns nach deinem Unterstützungsakt einfach kurz eine e-Mail auf info@museevisionnaire.ch mit dem entsprechenden Hinweis!).

Merci et Soyez Visionnaire!

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