CINEMA im Auf- und Umbruch

Das CINEMA-Jahrbuch mit Website, welches seine 60. Ausgabe feiert, ist akut gefährdet. Um unser Ziel, mit einer neuen, stark ausgebauten, interaktiven Website, die mehr Angebote und Informationen für Filminteressierte bietet, erreichen zu können, ist CINEMA heute auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wir arbeiten unser wertvolles Archiv digital auf und machen das einzigartige Zeugnis einer langen Auseinandersetzung mit Film sichtbar. Das Filmjahrbuch wird weiterhin als Printprodukt jährlich erscheinen.

Was an CINEMA einzigartig ist

Das CINEMA-Jahrbuch ein wichtiges Stück Schweizer Kulturgeschichte. CINEMA regt zum Nachdenken über Film an und ist ein Sprungbrett für Talente. CINEMA – das bekannte schwarze Film-Buch mit seiner Website – nimmt in der Schweizer Filmpublizistik eine besondere Stellung ein; in Bezug auf Inhalte und Ausrichtung (ausführliche, differenzierte Besprechungen aller Schweizer Langspiel- und Dokfilme eines Jahres, Beiträge von Filmschaffenden und anderen Branchenvertreter/innen in Momentaufnahmen, Interviews und Filmbriefen, vertiefende Essays zu Schweizer Filmen/Filmgeschichte, Aufarbeitung von filmischen Themen in längeren Aufsätzen, literarische Texte und Bildessays) gibt es kein vergleichbares Erzeugnis, und das CINEMA kann auf ein jahrzehntelanges erfolgreiches Engagement zurückblicken.

Das Projekt: Umbau und Ausbau Website, Digitalisierung des wertvollen Archivs

Wir, die ehrenamtliche Redaktion, intensivieren mit der geplanten neuen Website unsere Online-Tätigkeit mit aktuellen, qualitativ hochstehenden Besprechungen, insbesondere zum Schweizer Film. Dazu kommt die digitale Aufarbeitung des wertvollen CINEMA-Filmkritiken- und Essays-Archivs, das bis in die 1970er Jahre zurückreicht, eine aktive Verlinkung und konkrete Daten-Vernetzung mit allen wichtigen Akteuren im Filmbereich (u.a. Festivals, Swiss Films, Regie, Verleih und Produktion), eine ausgebaute Plattform für auch interaktive Projekte im Filmbereich.

Für diese heikle Umbruchphase, die Aktualisierung und den Ausbau unseres Engagements für die Sichtbarkeit filmkultureller Vielfalt, brauchen wir Ihre Hilfe, um unsere Online-Präsenz entscheidend zu verstärken.

Cineastische Gegenwart und Vergangenheit: unser wertvolles Archiv

Die Namen der Beiträge im CINEMA seit seinen Anfängen lesen sich wie ein Who’s Who der Schweizer Filmgeschichte; Autor/innen von Beiträgen in CINEMA von den Anfängen bis heute sind u.a.:

  • Freddy Buache (langjähriger Leiter der Cinémathèque
    Suisse)
  • Christoph Egger (NZZ)
  • Andreas Furler (Filmkritiker, danach Co-Leiter Filmpodium, heute Trigon-Film)
  • Marcy Goldberg (ZHdK-Dozentin und freie Filmwissenschaftlerin)
  • Vinzenz Hediger (heute Professor für Filmwissenschaft,
    Goethe-Univ. Frankfurt)
  • Ivo Kummer (langjähriger Direktor Solo­thurner Filmtage, heute Leiter Abteilung Film BaK)
  • Susanna Kumschick (heute Leiterin des Gewerbemuseums Winterthur)
  • Pierre Lachat (Filmkritiker, u.a. SRF)
  • Daniele Muscionico (u.a. NZZ)
  • Christine Noll Brinckmann (em. Professorin für Filmwissenschaft Zürich)
  • Jean Perret (langjähriger Leiter Visions du Réel Nyon)
  • Walter Ruggle (Filmkritiker, Leiter Trigon-Film)
  • Micha Schiwow (langjähriger Leiter Swiss Films)
  • Margrit Tröhler (Prof. für Filmwissen­schaft Zürich)
  • Martin Walder (u.a. NZZ am Sonntag) 
  • u.v.a.m.

Filmautor/innen, Editor/innen, Filmmusiker/innen, Künstler/innen, Autor/innen:

Daniel Bosshart, Hercli Bundi, Harun Farocki, Catalin Dorian Florescu, Eleonore Frey, Stefan Haupt, Kaspar Kasics, Bernhard Lehner, Micha Lewinsky, Peter Liechti, Peter Luisi, Sirkka Moeller, Caterina Mona, Fredi M. Murer, Yves Netzhammer, Denis Rabaglia, Ilma Rakusa, Franziska Reck, Isolde Schaad, Christoph Schaub, Markus Schönholzer, Bruno Spoerri, Tanja Stöcklin, Rainer M. Trinkler, Isabel Truniger, Marcel Vaid, Jacqueline Veuve, HC Vogel, Matthias von Gunten, Jacqueline Zünd, u.v.a.m.