Darum geht's:

Für «Columna Ad Finem Mundi» wird eine antike römische Säule aus Rom nach Pfyn transportiert und dort ausgestellt werden. Die Aktion war eigentlich bereits finanziert (Kulturstiftung des Kantons Thurgau, Lotteriefonds).

Da die römischen Behörden jedoch auf einen Einzeltransport mit speziellen Auflagen bestehen, hat sich der Preis für den Transport plötzlich um ein Drittel des Gesamtbudgets erhöht und die Ausführung des Projekts steht in Frage!

Bitte helfen Sie mit, dass die Aktion «Columna Ad Finem Mundi» stattfinden kann! Helfen Sie mit, dass Pfyn das «Ende der Welt» markieren kann! Denn vielleicht ist Pfyn die letzte Kulturhauptstadt der Schweiz!

Archiv, Museum, Kulturhauptstadt

Seit 2006 arbeiten Alex Meszmer und Reto Mueller an den Projekten zeitgarten.ch, einem digitalen Archiv und dem Transitorischen Museum zu Pfyn, einer lebendigen, sich dauernd verändernden Repräsentationsform des digitalen Archivs, das sich mit grundlegenden Fragen zu Geschichte und Geschichten, zu Kultur, Zeit, Sammlung und mit Überlegungen zu den Vermächtnissen unserer Kultur auseinandersetzt. Für die Jahre 2011 und 2012 konnten Meszmer und Müller das Label «Kulturhauptstadt der Schweiz» von dem Schriftsteller und Kulturminister AD Dominik Riedo übernehmen und haben Pfyn zur «Kulturhauptstadt der Schweiz» erklärt.

Pfyn - Ad Fines

AD FINES – «an der Grenze», der lateinische Name von Pfyn, bezeichnete das Grenzkastell zwischen den römischen Provinzen Gallien und Obergermanien. Als das Kastell ab 295 n. Chr. gebaut wurde, war das Römische Reich gezwungen, die Grenzen vom Limes, der quer durch Süddeutschland verlief, an die natürlichen Grenzen Rhein/Bodensee zu verlegen und dort eine neue Befestigungslinie aufzubauen. Die Nähe zu den Aussengrenzen des Imperiums und die dauernde Gefahr durch einfallende Barbaren bestimmten den Alltag.

Das Ende der Welt aus der Sicht von Rom

Wenn wir uns vorstellen, dass wir den Standort von AD FINES / Pfyn aus der Sicht eines römischen Bürgers im 4. Jahrhundert betrachten, dann scheint dieser Platz am Rande des Reiches vor allem absolut weit weg vom Zentrum, von der Metropole, von der Zivilisation gewesen zu sein. AD FINES lag am ENDE DER WELT. Da, wo die Gefahren lauerten und Menschen mit anderen Sitten, unverständlicher Sprache und rauem Gebaren, die täglich die Zivilisation bedrohten.

Weltuntergang 2012

Während AD FINES ein räumliches Ende der Welt darstellte, wird das Jahr 2012 als eine bestimmte Zahlenkonstellation des Maya-Kalenders vorgestellt, während dessen das Ende der Welt in ihrer bisherigen Form zeitlich definiert werden kann. Mit Columna Ad Finem Mundi möchten wir beide Vorstellungen verbinden und das Ende der Welt durch eine Aktion markieren.

Columna Ad Finem Mundi

Columna Ad Finem Mundi ist eine Aktion im Rahmen des Programms zu «Pfyn Kulturhauptstadt der Schweiz». Es ist ein musealer Akt einer temporären Ausstellung, markiert die Distanz Metropole/Provinz, Zentrum und Ende der Welt in historischem Sinn, reflektiert apokalyptische Endzeitvisionen (2012) und generiert eine Form eines fokussierten Geschichtsakts, indem es eine grosse Anzahl von Menschen involviert, die zum Gelingen der Aktion beitragen.

Dankeschön

Als Dankeschön und Belohnung für die Unterstützung bieten wir Ihnen Sticker der Kulturhauptstadt, ein Postkartenset, T-Shirts, ein Multiple, eine Originalcollage von Meszmer Mueller sowie Nennungen auf der Webseite und dem Abspann der Dokumentation, einer Einladung zu einem wemakeit - Apéro in der Trotte Pfyn und einer Führung zu Geschichte und Geschichten der Kulturhauptstadt der Schweiz!