Kein Honigschlecken, aber machbar

Das Leben der Bienen ist bedroht – und damit ein Grossteil unserer Lebensmittelproduktion. Nicht wegen des fehlenden Honigs, aber wegen der fehlenden Bestäubung. Was können wir alle, aber allen voran die ImkerInnen, die WissenschaftlerInnen, die Bäuerinnen und Bauern, die Behörden, die Verbände und die PolitikerInnen zum Überleben der Bienen beitragen? Mit unserem Buch «Bienenleben» wollen wir Antworten bündeln, Alternativen aufzeigen und die Auswege zur Diskussion bringen. Wunderbar, wenn du, wenn Sie uns dabei helfen.

Mehr als Emotionen

Der Kinofilm  «More than Honey» von Markus Imhoof hat das Thema Bienensterben im letzten Jahr mit eindrücklichen Bildern und emotionalen Beispielen ins allgemeine Bewusstsein gerückt und für viel Betroffenheit gesorgt. Die Jungimkerkurse der Verbände sind plötzlich auf Jahre hinaus ausgebucht. Greenpeace sammelt Unterschriften gegen Pestizide, bio-dynamische Kreise suchen SpenderInnen zur Finanzierung einer Zukunft der Bienen. Wir meinen: Mit (noch) mehr Imkern im Land und historisch gewachsenen Betriebsarten und Handlungsweisen lassen sich die anstehenden Probleme nicht lösen. Deshalb wollen wir nach dem emotionalen Weckruf des Films eine sachlich-kompetente Debatte um neue Lösungen anregen.

Einsteins zweites Zitat

Mehr denn je führen die «Bienen-Retter» ebenso wie Filmer Markus Imhoof ein weitsichtiges Zitat mit ins Feld, das der Physiker Albert Einstein einst gesagt (oder wenigstens gedacht) haben könnte: «Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben – keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.» Im gleichen Atemzug sollte man auch ein nicht minder weises, aber eher unbekanntes Zitat des Nobelpreisträgers ernst nehmen: «Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.»

Bienenleben statt Bienensterben

Das Buch «Bienenleben» stellt das aktuelle «System» und die Situation der Bienen in der Schweiz und im deutschsprachigen Europa in der Praxis, in der Zucht gestern und heute, in der Aus- und Weiterbildung der Verbände und in der wissenschaftlichen Forschung dar und zur Diskussion. Es setzt die akuten Bedrohungen der Honigbienen in der Haltung, Erforschung und Zucht in einen schlüssigen Zusammenhang.

Eure Mittel zum Zweck

«Bienenleben» wird voraussichtlich im Frühjahr 2015 im AT Verlag erscheinen. Unsere Recherchen laufen auf Hochtouren. Wir besuchen Wissenschaftler verschiedenster Forschungszweige und Praktiker mit unterschiedlichsten Betriebssystemen, Bienenarten und Zucht-Konzepten, wir befragen Politiker und Funktionäre, sammeln Einsichten und Aussichten im In- und Ausland. Diese Recherchen, das Schreiben der Texte, das Fotografieren der Bilder kosten Zeit, Spesen und Arbeitsstunden – also letztlich auch Geld, das uns den nötigen Freiraum sichert. Deshalb und dafür klopfen wir heute hoffnungsfroh bei dir, euch und Ihnen an. Mit der Bitte, unser Projekt nach deinen / Ihren Möglichkeiten zu unterstützen – und mitzufinanzieren.

Leckere Belohnungen und offene Ohren

Gerne zeigen wir uns dafür nach unseren Möglichkeiten erkenntlich und belohnen euch / Sie mit dem, was wir haben: Bücher, Besuche, Gespräche und Honig. Schaut in der Spalte rechts. Wunderbar, wenn es gelingen darf. Danke für eure / Ihre Unterstützung und euer / Ihr Vertrauen. Solltet ihr vorab Fragen (oder auch Probleme mit dem digitalen online-System hier) haben, schickt bitte eine E-Mail oder ruft uns an: Beat Hugi, 079 228 02 63, bienenleben@bluewin.ch