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Die Aktion

Die Coronakrise legt derzeit alles lahm: unser Sozialleben, unsere Wirtschaft, den ganzen Alltag. Aber im Gesundheitswesen geht es momentan drunter und drüber. Tausende von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Überstunden, oft unter starkem Druck. Hektik, Stress und Nervosität belasten sie stark. Aufgeben ist aber keine Option, denn wir brauchen sie. Sie sind unsere Heldinnen und Helden.

Darum ist es an der Zeit, ihnen etwas zurück zu geben: «Bärn seit Merci!» Dafür müssen wir zusammenstehen. Und brauchen eure Spenden.

Allen Mitarbeitenden der Stadtberner Spitälern soll ein Kaffee, Tee oder ein Znüni offeriert werden, um ihnen eine kurze Auszeit zu schenken, damit sie kurz innehalten können und Energie tanken zum Weitermachen. Denn ohne sie – sind wir nichts!

Die Idee zur Aktion kam mir, als meine liebste Kindergartenfreundin Joëlle la belle berichtete wie sie als Pflegefachfrau Überstunden schiebt. Sie erzähle mir wie sehr der Druck zusätzlich steigt. Ein kleines Missgeschick in der Hygiene hat nun noch verherrendere Folgen. Die Arbeit mit den Gesichtsmasken belaste sie zudem. Das Atmen wird anstrengender und die Pflege zunehmend unpersönlich.

Und ich? Ich war enttäuscht, dass meine Ferien auf Balkonien verbringe statt auf der Piste. Ein Luxusproblem das ich mit vielen teile.

Doch auch ich wollte etwas tun. Meinen Beitrag leisten. So kam mir der Blitzgedanke die Aktion «Bärn seit Merci» ins Leben zu rufen. Jetzt haben wir die Möglichkeit etwas zu bewegen, wenn es auch nur durch die Spende von ein paar Franken ist.

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Zwei Fliegen mit einer Klatsche

«Bärn seit Merci» hilft nicht nur den pausenlos arbeitenden Menschen. Sondern auch denjenigen, die eigentlich arbeiten wollen, aber wegen der Restriktionen nicht können. Stark von der Corona-Krise betroffen sind unter anderem Gastronomen. Sie mussten ihre Türen schliessen, damit die Verbreitung des Virus eingedämmt werden kann.

Sie alle verzeichnen grosse Liquiditätslücken, die zwar mit Notkrediten gedeckt werden können. Aber ihren Umsatzeinbussen wird damit keine Rücksicht getragen.

Durch den Verkauf von Gutscheinen erhalten sie aber die Möglichkeit, jetzt ihre Liquidität aufzubessern. Und wir alle können uns nach dem Lockdown etwas Gutes zu tun – mit einem feinen Kaffee in einem Stadtberner Café.

So funktionierts: Aus dem generierten Spendetopf werden nicht nur Kaffees für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Berner Spitälern offeriert, sondern auch die Gutscheine der lokalen Gastronomen bezahlt. Diese Gutscheine erhaltet ihr als Goodie für eure Spende. So schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klatsche: Wir sagen den Menschen im Gesundheitswesen «Merci» und helfen gleichzeitig einigen (wenigen) Stadtberner Cafés.

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Wir kämpfen zusammen

Alleine um allen Mitarbeitenden der Stadtberner Spitäler einen Kaffee zu offerieren benötigen wir einen riesigen Betrag. Die Spitäler finden unsere Aktion toll.

Aus dem Spendepot sollen aber auch die Goodies beglichen werden, weshalb das Spendeziel auch so hoch ist.. Ihr habt die Möglichkeit hier folgende Cafés zu unterstützen:

  • Tingel Kringel
  • Sattler Cafè Bar
  • Marta Cafe Musik Bar
  • Effinger Kaffeebar & Coworking Space
  • Burgunder Bar
  • Volver BarTapasCafé TakeAway

Selbstverständlich ist uns bewusst, dass noch viele andere Branchen und Menschen betroffen sind. Aber irgendwo wollen wir mit der Hilfe beginnen.

Sollte das Spendeziel überstiegen werden, erhöhen wir die Spenden an die Mitarbeitendenverpflegung. Zusätzlich erhalten die Gastronomen eine kleine Spende zum Gutscheinwert dazu. Zudem möchten wir auch das stark betroffene Restaurant Bun Di in Medellin unterstützen, das mit fair handelnden Kaffeebauern zusammenarbeitet und von einem Berner betrieben wird. Das kolumbianische Sozialsystem ist nicht zu vergleichen mit demjenigen in der Schweiz. Weltweit liegen die Exporte flach, was sich stark auch auf die Bauern auswirkt. Diese jedoch werden von der Regierung kaum unterstützt.

Zusammen schaffen wird das - bereits ein kleiner Beitrag generiert einen grossen Impact!

Wir schaffen die Krise, wenn wir zusammenhalten.

#stay@home (auch wenns draussen so wunderbar schön ist.)