Kennt ihr das Gefühl..

wenn man von einer Idee besessen ist und 100% überzeugt ist? Wenn man inspiriert, motiviert und von dieser Idee erfüllt ist? Man kann Stunden lang daran arbeiten... für umsonst, es geht nicht um das Geld. Und dann ist diese Idee plötzlich nicht mehr nur eine Idee. Sie hat sich in etwas reales verwandelt. Und dieses etwas ist wie ein kleines Baby.

In meinem Fall ist dieses Baby eine Performance.

Und ich möchte so sehr, dass diese Babyperformance lächelnd die Welt entdecken kann, wachsen kann und sich entwickeln kann.

Dafür brauche ich deine Unterstützung...

Die Performance «Duett für zwei Zungen» ist zum SoloDuo Festival in Köln eingeladen und die Teilnahme am Festival bedeutet für mich, junge Choreografin, sehr viel. Die beide wunderbaren Performer mit welchen ich das Stück für den «Junge Choreografen» Abend am Staatstheater Braunschweig kreiert habe dürfen leider nicht am Festival teilnehmen.

Das bedeutet, dass ich zwei neue Performer finden und denen das Stück beibringen muss. Wir brauchen dafür einen Proberaum, der gemietet werden muss und mindestens 15 Stunden Probezeit. Die Proben müssen natürlich bezahlt werden. Ausserdem kann das Festival leider keine Reisekosten übernehmen.

Ich brauche eure Unterstützung und glaube an die Crowd Power :)

Performance Beschreibung

Kindern sagt man gemeinhin, dass sie nicht die Zunge rausstrecken sollen. – Das macht man nicht! Schon früh also fängt eine Tabuisierung an. Die Zunge wird als doppeldeutig, bis weilen sogar als obszön verstanden. Man »muss sie hüten«, manchmal sogar «im Zaum halten». Die Zunge findet nicht öffentlich statt, sie ist privat. Privat sind wir mit ihr ganz unverschämt. Ein French Kiss (egal wo …) macht ohne sie einfach keinen Spaß. Darüber hinaus ist die Zunge eines der wichtigsten Organe des Menschlichen Körpers: Ohne sie könnten wir nicht schmecken, wüssten nicht, was bitter, süß,sauer oder salzig ist. Auch sprechen wäre ohne sie nicht denkbar. Im Lateinischen hat diese Eigenschaft eine besondere Wertschätzung erfahren, das Wort »lingua« heißt sowohl »Zunge«, als auch »Sprache«. Ich hat gemeinsam mit meinen Akteuren eine Performance entwickelt, in der die Zunge aus dem Privaten ins wieder Öffentliche geholt wird, um ihre Fähigkeiten und Funktionen zu untersuchen.  

Credits

  • Idee und Konzept: Anna Aristarkhova
  • Darsteller: Anna Fingerhuth and Charles Washington
  • Musik:«I’ll Be With You In Apple Blossom Time» byThe Andrews Sisters
  • Dramaturgische Assistenz, Text Ausschnitte: Philipp Amelungsen
  • Fotos, Kamera ( youtube video): Anton Soloveychik