Eine bewegende Geschichte aus Baden

Yasser John arbeitete als Kameramann in Afghanistan. Seit 2012 lebt er in der Region Baden. Er wollte so schnell wie möglich Deutsch lernen und eine Ausbildung zum Fotografen machen, doch für einen Geflüchteten ist das ein steiniger Weg. Sein Antrag an die Kantonale Berufsschule aufgenommen zu werden wurde 2013 abgelehnt, weshalb er in eine Depression fiel. Eine geschenkte Kamera rettete ihn. 2015 durfte er endlich in die Schule, wo er mit seiner Kamera verschiedene Projekte realisierte. Im Sommer 2017 konnte er eine Lehrstelle als Fotofachmann beginnen.

«Ende Herbst» handelt von der Kraft der Leidenschaft und der Liebe. Es ist eine wahre Geschichte über junge Menschen an der Kantonalen Schule für Berufsbildung Baden, die Yasser John ein Jahr lang mit der Kamera begleitete.

Premiere am 28. Juni 2018 um 20 Uhr im Royal Baden

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Das Besondere an meinem Projekt

Über 2000 Stunden investierten Yasser John und Co-Produzent Andi Hofmann in «Ende Herbst», zahlreiche Menschen haben mit Herzblut mitgearbeitet, Institutionen ihre Räume zur Verfügung gestellt. Die Geschichte des Kameramanns aus Afghanistan, den in der Schweiz seine Leidenschaft fürs Fotografieren rettete, geht unter die Haut. Der Film zeigt die Ressourcen von Menschen, die sich auf ein neues Leben einlassen.

Regie&Drehbuch Yasser John H; Co-Produktion und Kamera Andi Hofmann; mit Saeed Ranjbar, Raquel Perez Candela, Sanet Djaferi, Markus Lerch, Silvia Mancini, Rossete Gujer, Max Guerra, Yahya Hassan Bajwa, Susan Hedinger und Christoph Zürcher; Musik Monoh und Shekib Mosadeq; Schnitt Af Rabbani, Yasser Yohn H., Off-Stimme Milo Pinter; Sound Design Julian Lehmann; Backoffice Anouk Holthuizen

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Dafür brauche ich Unterstützung

«Ende Herbst» wird dank der freiwilligen Unterstützung zahlreicher Frauen und Männer realisiert. Ganz ohne Geld geht es leider nicht, es braucht eine Finanzierung für die Mietkosten der Technik, Honorare für die Schauspieler in den Hauptrollen, Verpflegung, Verkehrsmittel, Ton, Musik und Schnitt. Rund ein Drittel der Kosten sind bezahlt. Für den Rest sind wir auf weitere Unterstützung angewiesen.

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