Darum geht’s

Im Zuge unserer Konzerte wurden wir oft darauf angesprochen, ob es unsere Musik nicht auch zum Mitnehmen gibt. Nach langer und intensiver Vorbereitung haben wir es schließlich gewagt und unser erstes Programm «Morbides mit Charakter» im Studio eingespielt. Um unsere Aufnahme abschließen zu können, brauchen wir noch eure Unterstützung für folgende Ausgaben: Mischen, Mastern, Design und Pressung/Druck.

Sopran, Violine, Violoncello und Cembalo - eine durchaus gängige Besetzung einer weit entfernten Epoche. Doch das junge Quartett hat sich zum Ziel gesetzt, Musik der unterschiedlichsten Epochen auf ungewöhnliche Art erklingen zu lassen: das Mixen von Stilen, spezielle Arrangements und die Wandlungsfähigkeit jedes einzelnen Musikers erneuern die klassischen Strukturen. Zu Gehör kommt eine ans 21. Jahrhundert angepasste Interpretation.

«… ein hochbegabtes Quartett aus Jungmusikern, deren Namen man sich merken wird müssen: Verbotene Frucht.»

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Morbides mit Charakter

Heute wird dem Thema Tod nicht viel Raum und Präsenz gegeben. Morbides mit Charakter ist aus dem Bedürfnis entstanden, dieser Nichtbeachtung entgegenzutreten und die Thematik aus ihrem negativen Kontext zu lösen. Besonders Musik kann tröstend und erlösend wirken. Durch die variable Besetzung des Ensembles und die oft nahtlose Verbindung von Stücken verschiedenster Genres entsteht ein großes Ganzes. Die klassische Konzertsituation wird aufgebrochen und man findet sich in einem kammermusikalischen Musiktheater wieder.

Das Programm «Morbides mit Charakter» wurde noch im ersten Jahr mit dem Masefield-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Hamburg ausgezeichnet. Darauf folgten Konzerte in Hamburg, Baden bei Wien, Steyr und beim Musiksommer Bad Schallerbach sowie in Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Julia Stemberger im Brucknerhaus Linz.

Wer wir sind

Elisabeth Wimmer

studierte in Wien und London, trällerte lange Zeit am Deutschen Nationaltheater Weimar, seither freischaffend auf zahlreichen Bühnen von Rostock über Reims bis New York und zurück nach Mitteleuropa, kennt alle wichtigen und unwichtigen Weinsorten, liebt das Meer, fährt BMW

Carina Wimmer

nahtloser Karrieresprung vom Studium in Linz und Hamburg zur Mutter und Hausfrau, war in früheren Zeiten auch Substitutin im Bruckner Orchester Linz, hatte mal rote Haare, isst gerne und viel, fährt U-Bahn, spielt eine Violine aus Holz

Gabriel Hopfmüller

Studium in Graz und Eisenstadt, Dauersubstitut der Töpfer (oder darf man das in der Öffentlichkeit so nicht schreiben?), spielt gelegentlich Tuba in der Staatsoper Wien und im Blasorchester Bad Vöslau, trinkt allerdings Römerquelle, nennt sich «Erlkönig», bäckt vorzügliches Bananabread, schwimmt gerne seine Längen in der Badewanne

Alexander Gergelyfi

stammt trotz seines Vornamens aus Oberösterreich, studierte in Graz, Straßburg und Hamburg, hält seine Studenten in Wien und Dresden in Schach, assistiert am Nationaltheater Mannheim, ist wortgewandt, 12 von 10 Müttern würden ihn ihren Töchtern empfehlen

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