Der Einfluss von chemischen Substanzen in unserer Umwelt auf die Fruchtbarkeit sind noch wenig bekannt. Helfen Sie mir, die Risiken mittels Präventionsmassnahmen auszuschalten.

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So funktioniert’s

Es gilt das «Alles oder Nichts»-Prinzip: Nur wenn das Finanzierungsziel erreicht oder übertroffen wird, werden dem Projekt die Gelder ausgezahlt.

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Abnahme der Fruchtbarkeit: Wer trägt die Verantwortung?

Wir alle kennen jemanden, der Schwierigkeiten hatte, Kinder zu bekommen und doch verstehen wir nicht wirklich, warum so viele Menschen von Unfruchtbarkeit betroffen sind. Jedes Jahr greifen in der Schweiz mehr als 6’500 Paare auf medizinische Fortpflanzung (MAR) zurück. Doch dieser letzte Ausweg ist teuer und hat eine niedrige Erfolgsquote von weniger als 30%. Die Tatsache, dass Frauen immer später Kinder bekommen, spielt eine wichtige Rolle. Ebenso die zunehmenden sozialen Unterschiede und veränderten Lebensgewohnheiten. Die Frage ist, ob auch chemische Substanzen, die in der Umwelt auftreten, einen negativen Einfluss haben könnten? Forschung bei Tieren und epidemiologische Studien haben gezeigt, dass gewisse Moleküle wesentliche Mechanismen stören können, die für die gesunde Entwicklung von Keimzellen (Spermien und Eizellen) entscheidend sind, und so zum Rückgang der Fruchtbarkeit beitragen. Viele dieser Substanzen wurden in verschiedenen Teilen des menschlichen Körpers nachgewiesen, einschliesslich den Fortpflanzungsorganen. Bis heute existiert jedoch keine geeignete Methode, um ihren Einfluss auf Eierstöcke exakt zu untersuchen. Diese entscheidende Lücke begrenzt unser Verständnis des Einflusses von Umweltchemikalien auf die weibliche Fruchtbarkeit. Mein Ziel ist es, das zu ändern.

Bekämpfen der unsichtbaren Risiken im Chemiezeitalter

Mein Plan ist es, zahlreiche Umweltchemikalien zu testen und ihre Auswirkung auf die weibliche Fruchtbarkeit zu untersuchen. Ich werde notwendige Daten zusammentragen, um eine bedeutende Wissenslücke schliessen, indem ich Biomarker identifiziere, mit denen sogenannte «reproduktionstoxische» Substanzen nachgewiesen werden können. Ich werde endokrine Disruptoren, Mikro- und Nanoplastik, sowie pharmazeutische und kosmetische Produkte untersuchen. Mein Ziel ist es, basierend auf dem 3R-Prinzip (Replace, Reduce, Refine), eine innovative Methodik mit menschlichen Ovarialzellen zu entwickeln, die gross angelegte Testreihen ermöglicht, ohne auf Tiermodelle zurückzugreifen.

Ihre Unterstützung

Mit Ihren Beiträgen im Rahmen dieses Crowdfundings finanzieren Sie ein Pilotprojekt. Es soll die Basis liefern, um den Antrag auf Finanzierung meiner erweiterten Forschung an den Schweizerischen Nationalfond SNF zu stellen. Ihre Unterstützung erhöht meine Chancen, nationale Fördermittel für mein Forschungsprojekt zu bekommen, das wegweisende Erkenntnisse zur Frage liefern soll, wie chemische Substanzen in unserer Umwelt die Fruchtbarkeit beeinflussen. Meine Arbeit soll dazu beitragen, den Einsatz gefährlicher Chemikalien Schweiz- wenn möglich Weltweit, zu regulieren. Mit meiner Forschung möchte ich Gesellschaft und Politik zu gegebener Zeit auf die Problematik der abnehmenden Fruchtbarkeit durch chemische Substanzen in der Umwelt aufmerksam machen und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der reproduktiven Gesundheit zukünftiger Generationen leisten.