R-E-S-P-E-C-T

Ich will mein Honorar und keine Almosen. Mit diesem Kleinstprojekt möchte ich ein Zeichen für Courage und Selbstachtung setzen. Und Mut machen, mit Stil und auf unkonventionelle Art und Weise das einzufordern, was einem zusteht.

Enough Is Enough

Fazit der letzten zwölf Monate: Ein frommer Restaurant- und Clubbesitzer erlaubt sich eine Bigotterie biblischen Ausmaßes und rückt die Gage für drei abendfüllende DJ Sets nicht raus. Ein unverlegener Verlag weigert sich, die Zusammenarbeit in einem Vertrag festzuhalten. Ein gut situierter aber schlecht informierter Geschäftsfreund nimmt sich ohne Absprache Provision und kündigt, nachdem ich höflich um Überweisung des fehlenden Betrags gebeten habe, nicht nur die Freundschaft, sondern auch die bestehenden Aufträge. Und zu guter Letzt liefert ein quicklebendiger Sofalieferant mit etlicher Verspätung ein fehlerhaftes Sofa und stellt sich tot. Es ist diese eine Ungerechtigkeit zuviel; der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen und mich finanziell in Teufelsküche bringt. Und mir platzt endlich der Bubikragen. Ich nehme mir einen Anwalt und ziehe in die Schlacht. Denn wenn ich weiterhin freiberuflich als Kulturschaffende arbeiten möchte, muss ich jetzt handeln.

Not Ready To Make Nice

Ich will weder auf diesem unbrauchbaren Sofa noch auf den entstandenen Kosten sitzenbleiben und habe mir einen Anwalt genommen. Die Anwaltskosten für die «Rückabwicklung des Kaufvertrages eines Soofas» (die zwei «o» sind gewollt) entsprechen allerdings fast dem Streitwert. Mit eurer Hilfe aber kann ich den Anwalt bezahlen und dafür sorgen, dass der Sofalieferant zur Rechenschaft gezogen wird. Denn so, wie er sich gebettet hat, soll er auch liegen, mir den Kaufpreis zurück erstatten und dieses fehlerhafte Sofa wieder abholen. Denn ich brauche Platz. Für neue Ideen! Zum Tanzen! Zum Feiern! Und ihr feiert mit!

Fight For Your Right (To Party)

Wenn ich dank euch das Finanzierungsziel erreiche, schmeisse ich im Frühling 2016 in Zürich eine Party für BeastieBoys und DancingQueens. Musik gibt’s in bester DJette Diva D.-Manier querbeet von ABBA (Money, Money, Money) über Jay Z (99 Problems) bis Zarah Leander (Ich weiss, es wird einmal ein Wunder geschehen). Eintritt UnterstützerInnen only. Gemeinsam gegen VereinbarungsVerbrecher, LastLieferanten, GagenGauner und KulturKiller! Für das Recht auf Rechtsprechung, für das Recht, die Früchte unserer Arbeit ernten zu dürfen, für das Recht, zu tanzen!

Wouldn’t It Be Good

Bei erfolgreich abgeschlossener Kampagne gehen 10% des Betrags an die Schweizer Heilsarmee, die Wertvolles dazu beiträgt, jene zu unterstützen, die bestimmt oft im Recht waren, es aber allzu oft nicht bekommen haben und nicht den Mut oder die Kraft hatten, dafür einzustehen. –> http://www.heilsarmee.ch/