Worum geht es in dem Projekt?

Die Architektur des Expressionismus ist der Aufbruch der Baukunst in die goldenen Zwanziger: Noch heute zeugen existierende expressionistische Fragmente – nicht nur des industriellen Erbes – von einem unbedingten Formwillen und einem gekonnten Umgang mit Farbe, Material und Licht. Bauten des Expressionismus findet man überall in Europa, doch viele von ihnen sind bis heute unbeachtet und vergessen. Seit 2010 haben wir begonnen diese Bauten auf dem gesamten Kontinent zu dokumentieren, «Fragments of Metropolis – Rhein & Ruhr» zeigt Ergebnisse dieser Arbeit, präsentiert die noch existierenden Bauten in der Metropolenregion Rhein/Ruhr – einem der wohl vielseitigsten Zentren der Bewegung. Es ist das zweite Band der Reihe nachdem 2015 bereits «Fragments of Metropolis – Berlin» erscheinen ist – auch dank der Hilfe vieler großartiger Unterstützer.

Das etwa 250-seitige Buch «Fragments of Metropolis – Rhein & Ruhr» zeigt 140 Bauten u. a. in Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Münster, Oberhausen und an vielen weiteren Orten. Die zeitgenössischen, kraftvollen Farbfotografien und anmutige Planzeichnungen werden durch einen detaillierten Index und übersichtliches Kartenmaterial vervollständigt, das Buch so auch zu einem Nachschlagewerk. Eine architekturhistorische Einleitung beleuchtet den zeitlichen und räumlichen Kontext der Bauten. In seinem Vorwort Paul Kahlfeldt, Architekturprofessor an der Technischen Universität Dortmund, die regionalen Besonderheiten der expressionistischen Architektur an Rhein und Ruhr.

Erscheinen soll das zweisprachige (Englisch/Deutsch), hochwertig gedruckte Buch (Hardcover, farbig) im handlichen 15 x 25 cm Format in diesem Frühjahr – und hierfür brauchen wir eure/ihre Unterstützung!

Was sind die Ziele?

Das Buch ist für jeden, der sich für Architektur, den Expressionismus oder die Zwanziger Jahre, besonders in der Kulturregion Rhein/Ruhr begeistert. Die Abbildungen der expressionistischen Fragmente sind aber nicht nur als Dokumentation einer fast vergessenen Architekturbewegung gut, sondern sind auch als handlicher Reisebegleiter praktisch. Jedes Gebäude ist sorgfältig mit Adresse, Bauzeit und Architekt im bebilderten Index aufgeführt und auf detaillierten Karten verortet.

Unser Ziel ist, dass man sich auch in Zukunft noch an dieses großartige Erbe erinnert. Und natürlich freuen wir uns auch, wenn «Fragments of Metropolis – Rhein & Ruhr» so enthusiastische Kritiken bekommt wie das erste Band zu Berlin. Hier sind ein paar Stimmen:

«Eines der besten Kunstbücher der Saison.»

  • Wallpaper Magazine

«Ein nutzerfreundliches Architektur-, mehr noch ein Bilderbuch im besten Sinne.» 

  • Die Welt

«[…] ein Bildband der auf substanzielle Weise nach der baulichen Vergangenheit der Stadt forscht.»

  • Baumeister-Magazin

«Mit Fotos und Stadtplänen lädt der Band dazu ein, die Gebäude des Expressionismus nicht nur auf Papier zu betrachten, sondern auch in der Wirklichkeit.»

  • Rundfunk Berlin-Brandenburg

«Dieses Buch zeigt mit der Vielzahl der Fotos erstmals die Menge und auch das gestalterische Spektrum expressionistischer Bauten, unter denen herausragende Gebäude sind […].»

  • Hans Kollhoff

«So stehen die […] recherchierten Bauwerke, die Sinnbild der Aufbruchsstimmung der 20er-Jahre sind, letztlich auch für eine moderne Architektur, die auf Langlebigkeit setzt.»

  • Berliner Morgenpost

««Fragments of Metropolis» ist unser Buch der Woche.»

  • der architect-Magazin / Bund Deutscher Architekten

«Die Dokumentation von weniger bekannten baukulturellen Strömungen bietet Ansätze, das Erbe der Moderne in seiner Vielfalt neu zu sehen.»

  • Baunetz

«Oder ist es allenfalls gar der Anfang auf dem Weg zu einer «Bibel des Expressionismus»?»

  • Phoenix-Magazin

«Es ist ein Vergnügen, sich in diesem eleganten Buch zu verlieren.»

  • Casabella

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Bislang konnten wir das Projekt mit viel persönlicher Zeit und verkraftbaren privaten finanziellen Ausgaben durchführen. Seit bald 6 Jahren haben wir unsere Mühen in das Projekt gesteckt, sind bei Regen und Sonnenschein von Gebäude zu Gebäude geeilt, haben unzählige Bücher und Zeitschriften aus staubigen Archiven und Bibliotheken gehoben, sind von Freunden, Bekannten und Enthusiasten vielfältig unterstützt worden und haben mit Hirmer in München sowie Chicago University Press sogar renommierte Verlage gefunden. Der Druck des Buches übersteigert aber unsere finanziellen Möglichkeiten. Damit das Projekt trotzdem zustande kommt und auch andere den Glanz dieser Ära wieder entdecken können, brauchen wir eure/ihre Unterstützung!

Je nach Höhe der Beiträge haben wir eine Reihe von Belohnungen vorbereitet. Ihr profitiert somit auch persönlich beim Erfolg dieser Aktion, z.B. erhaltet ihr das Buch günstiger, als zum Ladenpreis und vor dem offiziellem Verkaufsstart per Post nach Hause. Wir sind über jede, auch nicht finanzielle Hilfe dankbar, besonders wenn ihr Freunden und Bekannten von dem Projekt erzählt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Damit «Fragments of Metropolis – Rhein & Ruhr» erscheint, müssen noch die Druckkosten finanziert werden. Ein größerer Teilbetrag wir uns diesmal großzügiger Weise durch die Essener Kanzlei Kümmerlein Anwälte & Notare gesponsert – vielen Dank! Zudem verzichten alle Autoren und Rechteinhaber (Texte und Fotografien) auf ein Honorar. Trotzdem muss nun noch eine Finanzierungslücke geschlossen werden, wofür wir eure/ihre Unterstützung benötigen. (Sollten wir einen höheren Betrag einnehmen, wandert die Unterstützung in den geplanten dritten Band. Ja, weitere Ausgaben sind schon in Planung!).

Wersteht hinter dem Projekt?

Das Projekt ist im Kern eine Zusammenarbeit von den beiden Architekten Niels Lehmann, Zürich und Christoph Rauhut, Berlin. Mitgearbeitet am Projekt haben außerdem eine ganze Reihe lieber Freude und Unterstützer – mittlerweile sind es über 20 Enthusiasten. Sie haben Pläne gezeichnet, uns beim Layout unterstützt, die Texte übersetzt, etc. Allen sei hier schon gedankt! Große Freude bereitet uns zudem die Unterstützung von Paul Kahlfeldt, der das Vorwort zum Buch geschrieben hat.