Grüsse aus Rhäzüns

Die Ansichts- oder Postkarte war Ende des 19. Jahrhunderts das Kommunikationsmittel für Grüsse oder kurze Informationen. Eine Sammlung von fast 140 Ansichtskarten zeigen Entwicklungen am Beispiel von Rhäzüns über eine Zeitperiode von mehr als einem Jahrhundert. Auch erzählen sie von Befindlichkeiten der Absender die den Betrachter zum Schmunzeln anregen. Diese einmalige und umfangreiche Sammlung ist Zeitzeuge, welche die Geschichte und Entwicklung eines Dorfes aufzeigt.

Darum geht’s

Anlässlich einer Ausstellung vor drei Jahren haben wir vom Kulturarchiv den Entschluss gefasst, die Ansichtskarten-Sammlung von Christian Rathgeb in Buchform heraus zu geben. Die erste Idee war, zu allen alten Ansichtskarten den heutigen Standort  zu fotografieren und vergleichend darzustellen. Was als kleine einfache Idee begann wurde bald zu einem grossen Projekt. Ein Fotograf und eine Historikerin wurden beigezogen. Das Projektteam wurde durch Leute ergänzt, die sehr viel über Rhäzüns wissen. Die Idee vom vergleichenden Ansichtskartenbuch wurde um neue Kapitel erweitert. 140 Postkarten aus den Anfängen der Fotografie bis zum Ende des zwanzigsten Jahrhundert zeigen einzelne Ereignisse, Entwicklungen sowie Bilder und bilden damit ein Porträt unseres Dorfes.

Das Buch

Zusammen mit der IKG, dem Institut für Kulturforschung Graubünden wird im Spät-Herbst 2015 ein reich bebildertes Buch erscheinen. Die Ansichtskarten werden authentisch und nicht retuschiert veröffentlicht.

Das Buch ist in vier Themen gegliedert. Einige Ansichtskarten werden im Vergleich dazumal zu heute gezeigt. Weitere Bilder erhalten eine genauere Beschreibung und im Hauptteil werden alle vorhanden Ansichtskarten thematisch geordnet. Im letzten Kapitel werden neue Bilder, wie dies mit heutiger Technik möglich ist, gezeigt und teilweise der Werdegang beschrieben. Die Autorin, eine Historikerin, erklärt in kurzen Abschnitten die Ansichten, die damalige Zeit, die Geschichte oder den historischen Hintergrund.

Deine Unterstützung

Fotografie, Beschreibung, Lektorat, Gestaltung und Verlagsarbeiten sind für eine Buchproduktion sehr hoch. Die Gesamtkosten ohne die freiwilligen Arbeit der Mitglieder des Kulturarchivs betragen mehr als CHF 60’000. Zwei Drittel des Betrags haben wir dank der Unterstützung von Kanton, dem Institut für Kulturforschung Graubünden (IKG), Gemeindebeiträge (auch aus unseren Nachbargemeinden) sowie vielen Stiftungen bereits gedeckt.

Unser Dank

Wir freuen uns auf alle Unterstützer unseres Buches. Gerne treffen wir uns persönlich an der Buchvernissage oder an einer als Belohnung aufgeführten Dorfführung oder gar bei einem Abendessen in der Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis.

Gibt es eventuell noch alte Postkarten oder weiss jemand etwas über Rhäzüns das wir nicht wissen? Das Kulturarchiv Rhäzüns freut sich über jeden Hinweis.