Weiter geht's: Bio in Uganda

von Lina Te

Mukono

Unterstütze uns dabei, auch weiterhin Bio-Trainings für Kleinbäuer*innen in Uganda anzubieten. Die letzte Campagne war ein voller Erfolg. Jetzt möchten wir unsere Reichweite noch weiter ausbauen.

CHF 4’328

108% von CHF 4’000

"108 %"
So funktioniert’sä

Es gilt das «Alles oder Nichts»-Prinzip: Nur wenn das Finanzierungsziel erreicht oder übertroffen wird, werden dem Projekt die Gelder ausgezahlt.

26 Unterstützer*innen

Erfolgreich abgeschlossen am 19.7.2021

Weiter geht's: Bio-Trainings in Uganda

Im Jahr 2020 haben uns 50 Spenderinnen aus dieser Gemeinschaft unterstützt, Trainingsmöglichkeiten für kleinbäuerliche Kakao- und Kaffeeproduzentinnen in Uganda zu schaffen. Mit eurer Unterstützung konnten wir dieses Ziel nicht nur erreichen, sondern sogar übertreffen. Wir haben eine Bewegung von Kleinbäuerinnen und -bauern ins Leben gerufen, die darauf abzielt, die Bäuerinnen und Bauern zu organisieren und gemeinsame Lernmöglichkeiten zu schaffen. Konkret wurde mit eurer Unterstützung folgendes erreicht:

  • 8 partizipative Gruppentrainings zu ökologischen Praktiken für nachhaltige Kaffee- und Kakaoproduktion durchgeführt,
  • 1 Gruppenexkursion zu einer Demeter-Modellfarm organisiert,
  • Über 50 Betriebsbesuche für die individuelle Unterstützung der Kleinbäuerinnen und -bauern,
  • 2 Modellgärten als Demonstrationsflächen für nachhaltige ökologische Praktiken im Kaffee- und Kakaomanagement angelegt,
  • 1 gruppeneigene Baumschule mit einer Kapazität von 5000 Setzlingen gebaut,
  • 750 saubere und verbesserte Kakaosetzlinge verteilt,
  • Über 1000 Kaffee- und Kakaobäume gepflanzt,
  • 700 alte und unproduktive Kaffeepflanzen beschnitten,
  • fast 10 Hektar Kaffee komplett verjüngt.

Zusammengefasst: Die von der Wemakeit-Gemeinschaft unterstützten Aktivitäten waren ein solcher Erfolg, dass wir eine lokale bäuerliche Initiative namens FALSAM gründeten, die mittlerweile als Community-based Organisation beim NGO-Vorstand des Distrikts registriert ist. So entstand Dank eurer Unterstützung der erste Baustein für eine langfristige und institutionalisierte Zusammenarbeit. Weitere Landwirt*innen haben ihr Interesse bekundet, Teil dieser Bewegung zu werden. Mit eurer Unterstützung können wir unsere Reichweite ausweiten.

Es gibt noch viel zu tun

Allein im Unterbezirk Ntenjeru gibt es über 3000 Kaffee- und Kakaoproduzentinnen, die von der Unterstützung durch FALSAM profitieren würden. Durch die Organisation dieser Kleinbäuerinnen und -bauern könnten sie ihre Ernten zusammenlegen und höhere Preise verhandeln. Weiterhin benötigt es eine gewisse Anzahl an Produzentinnen, damit sich eine Bio-Zertifizierung rentiert und Exportunternehmen an einer langfristigen Abnahme der Produkte interessiert sind.

FALSAM hat sich zum Ziel gesetzt, die Kleinbäuerinnen und -bauern vor Ort langfristig zu unterstützen und neben bereits konzipierten Schulungen und Gruppenaktivitäten auch die Themen Ernährungssicherung und bäuerlichen Saatguterhaltung aufzugreifen. Dies wird entscheidendes Wissen für eine agro-ökologische Produktion nicht nur von Kaffee und Kakao, sondern auch von Grundnahrungsmitteln wie Süßkartoffeln, Bohnen und Maniok liefern.

Vielen Dank für die anhaltende Unterstützung!

Die Kleinbäuerinnen und -bauern in Mukono schätzen besonders jene Lernaktivitäten mit viel Austauschmöglichkeiten untereinander. Mit den zusätzlichen Mitteln werden wir daher für die neuen Teilnehmer*innen der Initiative den Wissensaustausch zwischen den Bäuerinnen und Bauern unterstützen und gemeinsame Lernmöglichkeiten für nachhaltige Landwirtschaft schaffen. Außerdem wollen wir 100 Kaffee- und Kakaoparzellen erneuern und 100 produktive Agroforst-Gärten anlegen.

Wir drei (Martin Kagimu, Lauben Mwesigwa und Brasio Kawere Kigongo) sind Bachelor-Agronomen der Makerere Universität und zertifizierte Forest Gardening Trainer von Trees for The Future. Wir haben auch am internationalen Trainingskurs für biologische Landwirtschaft teilgenommen, der von BioVision und der GIZ finanziert wurde. Wir haben einschlägige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit kleinbäuerlichen Gemeinschaften gesammelt und von ihnen gelernt, um nachhaltige landwirtschaftliche Betriebe zu entwickeln, die der Natur und den Menschen zugutekommen. Mit eurer Unterstützung werden wir dies auch weiterhin tun.