Jamil - Und am Ende die Menschlichkeit

Jamil, ein syrischer Zivilist und Steve, ein amerikanischer Soldat, werden bei einer Explosion verschüttet. Der Film beginnt im Schwarz (Text Einblendung: Tag 1 - 21:22 UHR) mit dem Erwachen von Steve. Als er nach einiger Zeit begreift, dass er bewegungsunfähig eingeklemmt ist, wird er panisch. Dann plötzlich hört er entfernt die Stimme von Jamil. Die beiden sprechen aber des anderen Sprache nicht und somit entsteht eine interessante und teilweise missverständliche Unterhaltung (Englisch - Arabisch) die über Untertitel erzählt wird.

Parallel bereitet sich Anja, eine international bekannte Kriegsfotografin (angelehnt an Anja Niedringhaus) in Deutschland auf ihren nächsten Einsatz vor. Erzählt wird der letzte Abend vor ihrer Abreise, gemeinsam mit ihrem Ehemann Leo. Sie notiert die Routen in ihrem Büro, packt ihre Ausrüstung, Pässe, Karten, Ausweise und Fotoequipment. Anja und Leo reden, wenig aber genug. Der kommende Einsatz wird hart, vielleicht härter als die vorherigen. Beide wissen es, aber keiner spricht es aus. Schließlich bringt Leo sie zum Flughafen. Es regnet, Verabschiedung, schwer aber stark bleibend…

Eine Montage beginnt in der Leo auf ein erstes Lebenszeichen von Anja wartet und wie gleichzeitig die Unterhaltung zwischen Steve und Jamil unter den Trümmern mehr und mehr verstummt. (Einblendungen: Tag 1, 2, 4…) Während die Tage vergehen, spitzt sich die Lage dramatisch zu. Es wird schließlich still um die Beiden…

Nach ganzen fünf Tagen bekommt Leo endlich eine Nachricht von Anja und wir erleben das erste Mal Licht im Dunkeln bei Steve und Jamil. Werden beide gerettet?

In Deutschland liest Leo Anjas Nachricht, sie hat die schwierige Einreise überstanden und begleitet fotografisch eine Gruppe der sogenannten «White Helmets». Sie berichtet ihm, dass sie einen Mann nach fünf Tagen aus den Trümmern retten konnten. Anja wird seine (Steve) Geschichte in Bildern erzählen…

Ob Jamil auch überlebt hat bleibt zunächst unbeantwortet. Eine letzte Szene ganz am Ende des Films lässt dem Zuschauer aber einen Hoffnungsschimmer…

Der Abspann wird mit dokumentarischen Bildern aus Befreiungen verschiedenster Menschen bereichert.

Bereits abgedreht ist der Handlungsstrang der Verschütteten-Szene zwischen Steve und Jamil.

Drehort: Großraum Stuttgart/Tübingen Zeitraum: +-1 Monat März 2018 Produktionsfirma: Little Big Talents (www.littlebigtalents.com) Auswertung: Festivals und Sendereinreichungen Budget: Low-Budget + Auslagen

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Warum ich diesen Film mache

Mein Name ist Michele Gentile, ich komme vor allem aus dem Bereich Dokumentarfilm. Filme wie «The Court», «The Forecaster» oder «Killing for Love» zählen zu meiner Filmografie.

Ich war Soldat im Einsatz in Afghanistan, Projektleiter des Friedensprojekts «Cinema Jenin» in Palästina und habe viele Jahre im Nahen Osten verbracht. Ich habe mich intensiv mit dem Thema Syrien beschäftigt. Ich bin Cutter und schneide Serien wie «Dr. Klein», «SOKO Stuttgart» und diverse andere Produktionen. Habe mich vor einiger Zeit mit einer kleinen Produktionsfirma selbstständig gemacht, vor allem im Bereich Werbung. Meine letzte Regie Arbeit war ein Kino Spot für einen bekannten deutschen Konzern. Nebenher arbeite ich seit einigen Jahren an einem großen Spielfilm zum Thema Kindersoldaten und dem internationalen Strafgerichtshof.

Tatsächlich ist dieser Kurzfilm, neben diversen 99FireFilms Projekten, aber mein erstes größeres Kurzfilm Projekt.

Mehr Informationen gibt es auch hier: IMDB: http://www.imdb.com/name/nm5608895/

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Dafür brauche ich Eure Unterstützung

Den ersten Handlungsstrang des Films haben wir bereits abgedreht. Dazu haben wir ein großes Set aus Trümmerteilen gebaut. Die beiden Schauspieler Sam Alexander (Rolle von Steve) und Fakhri Hamad (Rolle von Jamil) wurden darin begraben. Um die Authentizität der Unterhaltung, vor allem dem Sound und der Stimmung zu wahren, wurden beide für längere Zeit im Set integriert. So entstand eine ergreifend echte Szene, die bisher ihresgleichen sucht.

Das Funding richtet sich jetzt an den zweiten Handlungsstrang. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich ursprünglich den Film wesentlich spontaner drehen wollte, allerdings hat sich bei der Suche nach dem Cast bereits eine so hohe Nachfrage ergeben, dass ich nicht darum herum kommen werde, den Film auf höchstem Niveau zu produzieren. Technisch bin ich dafür bereits bestens ausgestattet. Einzig und allein fehlt es mir an den Kosten für die Unterbringung der Schauspieler sowie Verpflegung und den Kosten für das Team und den Drehort.

Ich möchte einen fantastischen Film machen, der einem den Atem raubt und der die klaustrophobischen Ängste meiner Protagonisten ins Wohnzimmer bringt.

Das Aufbrechen der Kriegsfotografin - eine Zeugin und ein Fenster in die grausame Welt des Krieges - in ihren nächsten Einsatz zeigt wie unendlich lang fünf Tage sein können, wenn die Kraft ausgeht, der Atem versiegt und der Staub die Kehle austrocknet. Ein Wettlauf gegen die Zeit…

Ich möchte den Film auf Festivals einreichen und vielleicht auch den ein oder anderen Sendeplatz belegen.

Wenn Ihr Euch diesen Film gerne anschauen würdet, dann bitte ich Euch, helft mir, diese wichtige und spannende Geschichte erzählen zu können!

Vielleicht eine Hommage an Anja Niedringhaus…

Vielen Dank!

Euer Michele Gentile

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