Geschichten über das offen gelebte bis hin zum verloren gegangenen Judentum

Mein Buch JEWISH ROULETTE ist ein Plädoyer für Offenheit, Vielfalt und Individualität und richtet sich gegen Schwarz-Weiss-Denken, Klischees und Ausgrenzung. In diesem Zusammenhang habe ich international Interviews geführt mit Menschen, deren kleinster gemeinsamer Nenner darin besteht, dass diese in irgendeiner Weise dem Judentum zugerechnet werden können. Zustande gekommen ist dabei eine grosse Bandbreite von vielseitigen, spannenden, humorvollen und nachdenklichen Lebensgeschichten vom 14-Jährigen bis zum 88-Jährigen. Dabei zeigt sich auch, dass es so etwas wie eine jüdische Identität nicht gibt.

Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner

Ich habe Menschen interviewt, welche ein liberal religiöses, traditionelles oder säkular kulturelles Judentum pflegen und mit Atheisten gesprochen, unter denen sich sogar ein offiziell ultraorthodoxer Jude befindet. Viele von ihnen sind jüdischer Herkunft, andere sind vom Judentum zum Christentum oder vom Christentum zum Judentum übergetreten. Bei meiner Arbeit an diesem Buch habe ich erfahren, dass es in traditionell christlichen Familien mehr jüdische Vorfahren gibt, als man denken würde. Die Zugehörigkeit zum Judentum wurde bei ihnen häufig zum streng gehüteten Familiengeheimnis, dem einige meiner Interviewpartnerinnen und -partner erst im Laufe ihres Lebens auf die Spur gekommen sind. Darunter befinden sich auch Prominente, die man spontan nicht mit einer verwandtschaftlichen Beziehung zum Judentum in Verbindung bringen würde. Um wen es sich dabei handelt, kann im Buch nachgelesen werden.

Warum brauche ich Deine Hilfe?

Der Salis Verlag, bei welchem das Buch nächsten Herbst erscheinen wird, möchte das Spektrum der Interviews noch zusätzlich erweitern. Dafür benötige ich Deine Unterstützung. Warum?

  • Wir kämpfen gemeinsam gegen Antisemitismus: Lass uns Entwertungen, Klischees und Ausgrenzungen entgegenwirken.
  • Reisekosten: Deine Unterstützung erlaubt es mir, noch einige spannende Interviews im Ausland durchzuführen und dafür eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher zu engagieren.

ÜBER MICH

Nach meiner Matura 1981 habe ich in New York, München und Zürich eine Ausbildung zur Schauspielerin/Sprecherin absolviert und nebenbei an der Universität Zürich Psychologie studiert. 1997–2000 realisierte ich nach internationalen Engagements als Schauspielerin das Theaterprojekt »Antisemitismus oder Die Lust, gemein zu sein«. Seit 2002 bin ich hauptsächlich als klinische Neuropsychologin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich tätig.