Vorhang auf für «Kisskill-Malobas Schwestern»

Die Besetzerinnen des Radiosenders rächen sich damit an der Moderatorin für ihre Sendung für Frauen, in der sie ihre Botschaften wirtschaftskonform in den Äther bläst, und damit wirklicher Emanzipation in den Rücken fällt. Das Fass zum Überlaufen brachte der gewaltsame Tod ihrer Freundin Maloba. Nun rufen sie alle Frauen dazu auf, in den Sender zu kommen, für ihre Rechte einzustehen und gemeinsam gegen die Unterdrückung und Ausbeutung zu protestieren. Kontrovers, drastisch, düster und gelegentlich auch komisch, selbstverständlich politisch unkorrekt überhöht und vor allem leidenschaftlich und kraftvoll.

Im neusten Stück des MAXIM Theaters geht das Frauen-Ensemble unter der Leitung der Regisseurin Jasmine Hoch (Schweizerpass-Superstar) den Fragen nach, die sich um Emanzipation, die Rolle der Frau, aber auch um Macht und Gewalt drehen. Ein aktuelles, gesellschafspolitisches Themenfeld, das in seiner Dringlichkeit alle Teile der Gesellschaft in irgendeiner Form betrifft. Wie bei den MAXIM Produktionen üblich, entwickelt sich das Stück während der Probe und es ist sowohl von der Mitarbeit der Spielerinnen, wie auch von ihren eigenen Erfahrungen geprägt. Dadurch wird ein Einblick in eine für viele fremde Welt gewährt, die die Rolle der Frau über die jeweilige kulturelle Tradition so ganz anders definiert.

Regie: Jasmine Hoch – Dramaturgie: Beat Schläpfer – Es spielen: Ana Xandry, Alejandra Cardona, Carine Mpongo Kapinga, Gabriele Mengel, Katia Franco Hofacker, Marileide Oilveira, Milena Petrovic, Miriam Knecht.

Premiere: 5.November um 20 Uhr – Weitere Aufführungen: 6./7./8./9. November und 3./4./5. Dezember 2013 jeweils um 20 Uhr, Ort: REMISE, Lagerstrasse 98, 8004 Zürich. Ticketreservation: buero@maximtheater.ch.

Willkommen im MAXIM Theater

Das MAXIM Theater im pulsierenden Langstrassenquartier ist das interkulturell engagierte Theater in der Stadt Zürich. Wir sind ein Ort des gemeinsamen künstlerischen Schaffens, ein Ort der Begegnung, wo Theateraufführungen und Konzerte Brücken zwischen den Kulturen schlagen, wo sich verschiedene Kulturen gegenseitig anstecken und neue Erfahrungsräume schaffen. Wir spielen für dich, für NachbarInnen, für ZuschauerInnen aus der ganzen Stadt und darüber hinaus, für Theaterbegeisterte und Menschen, die (noch) keinen Zugang zum Theater gefunden haben. Ein herzliches Willkommen im MAXIM!

Unterstützung

Um den Verein MAXIM Theater am Laufen zu erhalten, sind wir auf Mitglieder und Unterstützung durch öffentliche Stellen und Stiftungen angewiesen. Dies reicht gerade, um die Grundkosten unseres Theaterbetriebes grossteils zu decken. Vielen Dank an alle, welche uns darin unterstützen – beispielsweise das Sozialdepartement der Stadt Zürich und der Bund mit einem Integrationskredit.

Für jedes unserer Projekte heisst dies – neue Energie und viel Optimismus auf der Suche nach einer weiteren Finanzierung zu finden. Mal gelingt dies besser, mal ist es sehr viel schwieriger – das Glück spielt dabei auch eine Rolle.

Warum Crowdfunding – warum brauchen wir dich!

Wie bereits oben erwähnt, haben wir keine regelmässigen Subventionen, was für uns bedeutet, jede Produktion fängt wieder «bei Null» an. Nun kommt ihr ins Spiel: Nach dem grossen Erfolg von «Schweizerpass Superstar», bringt unser Frauenensemble ab dem 5. November 2013 in der Regie von Jasmine Hoch, das neue Stück «KissKill – Malobas Schwestern» auf die Bühne. Damit wir unser neues Stück in vollem Lichte spielen können, brauchen wir noch CHF 10’000. 

Wir danken euch von Herzen für eure Unterstützung und freuen uns auf ein weiteres Theatererlebnis mit euch!