Über Swisscross

Swisscross/schwizerchrüz.ch unterstützt seit August 2015 flüchtende Menschen in Griechenland und der Türkei. Die private Initiative wurde von Rahel und Michael Räber ins Leben gerufen. Seither haben hunderte Freiwillige die Familie Räber dabei unterstützt, den Menschen auf der Flucht zu helfen und ihnen in Anstand zu begegnen – zunächst in Athen, dann auf der Insel Lesbos und in Idomeni. Seit Mai betreut Swisscross etwa 1000 Flüchtende in zwei Lagern in der Gegend von Thessaloniki; seit August 2016 unterstützt Swisscross auch geflüchtete Menschen in der Region Izmir in der Türkei. Swisscross trifft alle Entscheidungen konsequent aus Sicht der Flüchtenden und nicht nach administrativen Gesichtspunkten. Dadurch agiert Swisscross schnell, effektiv und wirkungsvoll.

Was es mit mir zu tun hat

Ich selbst habe ab September 2015 regelmäßig in Wien in der Flüchtlingsbetreuung mitgearbeitet. Parallel habe ich beim Projekt «Mini Decki» mitgemacht und insgesamt 30 bunte, kuschelige Decken für Flüchtlingskinder genäht.

Im Frühjahr 2016 habe ich für ein Traumatherapie-Projekt für geflüchtete Kinder auf der Insel Lesbos 168 kleine Kuscheltier-Kissen genäht. Damals habe ich erstmals von Swisscross gehört und mich spontan entschlossen, als Volunteer mitzumachen.

Im Mai 2016 konnte ich mich dann auf der Insel Lesbos selbst von der hervorragenden und hoch effizienten Arbeitsweise von Swisscross überzeugen, als ich zwei Wochen lang in der 24-Stunden-Abdeckung an der Küste, im Warehouse und beim Beach Cleaning eingesetzt war.

Die Idee zum Projekt

Seit Juli arbeite ich nun in Wien fast ganztags im Büro und kann leider nicht mehr so einfach als Volunteer nach Griechenland fahren. Ich möchte aber sehr gerne weiterhin die Arbeit von Swisscross unterstützen. Deshalb habe ich seit dem Sommer in meinem typischen Regenbogen-Stil einige Karten, Loops und Decken genäht, die ihr nun als Belohnung für eure Unterstützung für Swisscross bekommen könnt.

Mit dem Geld, das Swisscross damit bekommt, möchte Michael Räber Holzöfen für Geflüchtete in der Region Izmir kaufen. In der Region leben je nach Schätzung 100.000 bis 300.000 vor allem syrische Flüchtlinge, viele nur in improvisierten Zeltunterkünften unter schrecklichen Bedingungen. Die Holzöfen werden vor Ort gekauft, ein Ofen kostet 30 Euro und kann eine ganze Familie wärmen.

Michael und Gülsha von Swisscross haben Mitte November schon einmal einige Familien in einem improvisierten Camp in der Türkei mit Öfen ausgerüstet. Hier kannst du ein kurzes Video vom Ofenkauf sehen.

Hier ist ein kurzes Snapchat-Video, auf dem die Verteilung der Öfen im Camp zu sehen ist.

Auf diesem kurzen Video kannst du sehen, wie Lebensmittel und Holz eingekauft und ins Camp gebracht werden.

Und hier ist ein ausführliches Video von der Live-Schaltung vom 12.11.2016, wo Michael und Gülsha die harte Situation der Flüchtlinge in der Türkei beschreiben.

Ich hoffe sehr, dass wir mit diesem Projekt möglichst vielen Familien zumindest etwas Wärme schenken können!

Der Projektzielbetrag ist mit EUR 700 angesetzt, obwohl es mehr «Belohnungen» gibt – das liegt daran, dass wemakeit nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip arbeitet und es also nur eine Auszahlung zugunsten des Projektes gibt, wenn der Zielbetrag erreicht wird.

 Die Belohnungen

Für deine Unterstützung für Swisscross kannst du jeden beliebigen Betrag wählen. Folgende Belohnungen stehen zur Auswahl. (Fotos hier in der Slideshow, Auswahl bitte in der Sidebar treffen):

Die Beträge sind inklusive moderater Versandkosten berechnet. Von dem Betrag, den du bezahlst, behält die Crowdfunding-Plattform 10% Transaktionsgebühr, ich ziehe allfällige Versandkosten für versicherten Versand ab (maximal EUR 10 bei Decken, den Rest übernehme ich aus eigener Tasche; bei Postkarten maximal EUR 3). Alles andere geht an Swisscross weiter, ich behalte nichts, auch nicht für Material oder Arbeitszeit.

Möchtest du eine persönliche Übergabe (in Retz oder Wien möglich), werden die mit einkalkulierten Versandkosten ebenfalls an Swisscross weitergeleitet.

Hoffentlich können wir ganz, ganz vielen Familien ein wenig Wärme schenken!

Vielen Dank für deine Unterstützung!

(P.S. Ganz besonderen Dank an meine ältere, 14-jährige Tochter, die sich an zwei Tagen ziemlich viel Zeit und Geduld genommen hat, um mich zu filmen. Es sieht zwar nicht so aus, aber ich habe 20 Versuche gebraucht, um wenigstens das zu schaffen. Bin definitiv kein Filmmensch.)