Schnabouwas?!

Getragen wird das Projekt von MigrantInnen, die in Basel leben. Ziel ist es, den Beteiligten eine ökonomische Existenzbasis zu schaffen. Dass es viele Migrantinnen und Migranten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt nicht leicht haben, ist bekannt. Dieses Projekt hat deshalb zum Ziel eine selbstständige Erwerbsmöglichkeit zu schaffen, die es ihnen erlaubt, ihre Fähigkeiten und Talente zur Schau zu stellen.

Das Projekt bietet einen Rahmen in dem neue Arbeitserfahrungen gesammelt, spezifische Kenntnisse erweitert und ein tragendes soziales Netzwerk aufgebaut werden kann. Zusammengefasst handelt es sich bei Schnaboulé um ein Self-Empowerment-Projekt, von und für MigrantInnen, wobei die sozioökonomische Integration selbst in die Hand genommen wird.

Auf der anderen Seite steht schliesslich auch eine interkulturelle Philosophie im Fokus. Die Überwindung kultureller und sozialer Grenzen wird stets angestrebt. Die Interkulturalität entfaltet sich dabei auf verschiedenen Arten: Sie zeigt sich zum einen in der Kooperation zwischen MigrantInnen und SchweizerInnen beim Aufbau und Unterhalt des Projekts und auf der anderen Seite im spielerischen, kulinarischen Angebot von Schnaboulé.

Die Gerichte sind neue Konzeptionen, die einen Schnittpunkt zwischen traditioneller Küche und neuen Fantasien, die nicht zuletzt aus den sozialen Interaktion resultieren, bilden. Genau so wie das Essen fusioniert, so können verschiedene Menschengruppen zusammen gebracht werden, zumal der Akt des Kochens und des anschliessenden Essens grossen sozialen Charakter hat, der die kulturellen Grenzen auflösen kann.

Die Produkte dieser Ziele werden ein Verkaufsstand am Rheinuferweg im Kleinbasel sein und ein dazu parallel laufendes Catering. Der Verkaufsstand wird in den Sommermonaten die Laufkundschaft mit leckeren Speisen und Getränken bedienen.

Der schöne und abends stark frequentierte Standort soll genutzt werden, um ein kreatives und neuartiges gastronomisches Angebot zu schaffen, wie es bisher nicht existiert. Die Gerichte wird man an den kalten Tagen allerdings auch nicht missen müssen, denn das Schnaboulé-Catering wird sowohl im Sommer, als auch im Winter die kulinarischen Herzen schneller schlagen lassen. <3<3<3<3<3<3<3<3<3

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Von der Sonne geküsst (und gepowert)!

Schnaboulé On Wheels

Der Standort des Verkaufstandes ist zwischen Rheinuferweg und Unterer Rheinweg auf der Höhe der Leuengasse. Der Stand in Form eines Wagens wird durch Solarenergie betrieben, ist komplett mobil und wird an geeigneten Tagen zum Standort transportiert und dort aufgebaut. Er besteht im Kern aus Vitrinen und Kühlschränken für die ansprechende Präsentation von kalten und warmen Speisen und Getränken und der angemessene Aufbewahrung.

Nicht zuletzt soll der Stand zu jederzeit ansprechend gestaltet werden. Eine ästhetische, saubere Präsentation des Angebots, die ein gutes Ambiente am Standort schafft und den funktionalen Ansprüchen entspricht… All das soll mit unseren eigenen Händen gebaut werden (wenn du uns hilft diese Kampagne erfolgreich abzuschliessen) ;-).

Schnaboulé on Land

Nach einem erfolgreichen Sommer am Rheinuferweg und grosser Nachfrage war die Realisierung eines Caterings unumgänglich. Dabei wird die Atmosphäre vom Verkaufsstand am Rhein unmittelbar an die Vernissagen, Festivals, Workshops oder in die Wohnzimmer der Menschen gebracht.

Auf diesen abwechslungsreichen, kulturellen Plattformen wird von nun an auch das orientalische Fingerfood mitmischen, Gespräche eröffnen und wohlwollend den Menschen neue Geschmäcker präsentieren, die ihnen zuvor womöglich in dieser Form noch nicht bekannt waren. Das Schnaboulé Catering hat einen Katalog an verschiedenen Speisen, die auf individuelle Wünsche zusammengeschnitten werden können.

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S'Büdgé

Inhaber der Bewilligung, Standbetreiber und Ansprechperson ist Levent Tufan. Der Projektaufbau wird aber von FreundInnen und Professionellen, die über spezifische Kenntnisse verfügen, die nötig sind für die Aufbauphase, vor allem in den Bereichen Konzeption und Planung, Businessplan, Standbau, Rechtliches und Administration unterstützt.

Diese UnterstützerInnen haben individuelle Vereinbarungen mit dem Betreiber des Verkaufsstands bezüglich Zusammenarbeit und Kompensation. In dem Schnaboulé Kollektiv herrscht ein System, in dem es keine Hierarchie, sondern nur ein Nebeneinander gibt, das grossen Austausch zwischen den Beteiligten ermöglicht. Olé!

Angebot

Sowohl am Verkaufswagen, als auch in Form des Caterings werden verschiedene warme und kalte Speisen und eine Auswahl von Getränken angeboten. Ganz im Sinne unseres Projekts soll auch das Angebot des Verkaufsstands die Aspekte der Interkulturalität und Solidarität wiederspiegeln.

Essen

Die Gerichte kommen aus der mediterranen Küche und haben Einflüsse von verschiedenen Gebieten des Mittelmeers, darunter ist zum Beispiel die Anatolische oder Kurdische Küche zu finden. Bei der Auswahl der Zutaten werden Produkte aus lokaler, regionaler und biologischer Produktion bevorzugt verwendet. Alle Speisen werden handgemacht, extern produziert und vor Ort fertiggestellt und/oder aufgewärmt. Lieferungen erfolgen per E-Bike oder Auto zum Verkaufsstand.

Die Speisen werden über die Theke des Verkaufsstandes im Depotsystem in wiederverwendbarem Geschirr serviert. Für Gäste, die die Speisen direkt zum nach Hause nehmen bestellen, werden Recycling-Takeaway Verpackungen zur Verfügung gestellt. Diese nachhaltige und biologisch-ökologische Ausrichtung entspricht unseren Überzeugungen. Damit soll nicht zuletzt zeitgenössischen Bedürfnissen nach einer alternativen Konsumkultur entsprochen werden.

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