Wie kann Prävention, Intervention und Aufarbeitung von sexualisiertem und spirituellem Machtmissbrauch in den Evangelisch-reformierten Kirchen gelingen? femmes protestantes laden zur Konferenz ein.

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Die Konferenz hat zum Ziel, einen Dialograum mit Expert:innen des Opferschutzes, Betroffenen und kirchlichen Entscheidungsträger:innen zu öffnen und unterstützt unabhängig die kircheninternen Prozesse zum Thema Machtmissbrauch.

femmes protestantes laden als nationaler Dachverband für Geschlechtergerechtigkeit in Kirche, Politik und Gesellschaft zu einer Konferenz zum Umgang mit sexualisiertem und spirituellem Machtmissbrauch in den Evangelisch-reformierten Kirchen ein.

Die Konferenz hat zum Ziel, einen Dialograum mit Expert:innen des Opferschutzes, Betroffenen und kirchlichen Entscheidungsträger:innen zu öffnen und unterstützt unabhängig die kircheninternen Prozesse zum Thema Machtmissbrauch.

Schwerpunkte sind die Schaffung einer nationalen Meldestelle, die Betroffenenbeteiligung an Prozessen der Aufarbeitung, die Erreichbarkeit eines angestrebten Kulturwandels und die Implementierung von Schutzkonzepten.

Das Programm zielt auf ein ganzheitliches Bewusstsein für die strukturellen und kulturellen Herausforderungen des kirchlichen Umfelds und wird existierende Lösungsansätze zu Missbrauchsprävention, -intervention und der Aufarbeitung evaluieren. Um nachhaltig zu wirken, werden femmes protestantes im Nachgang die Ergebnisse der Konferenz zusammenfassen und publizieren.

Zweisprachige Konferenz 16. Mai 2025, 9.00 - 16.30 Uhr Kirchenzentrum CAP Bern (Französische Kirche)
Zweisprachige Konferenz 16. Mai 2025, 9.00 - 16.30 Uhr Kirchenzentrum CAP Bern (Französische Kirche)

Warum eine Konferenz zum Thema Machtmissbrauch in den Evangelisch-reformierten Kirchen Schweiz wichtig ist

Die Evangelisch-reformierten Kirchen stehen vor der Herausforderung, sich systematisch mit sexualisiertem und spirituellem Missbrauch auseinanderzusetzen. Internationale Studien zeigen, dass kirchliche Strukturen spezifische Risiken für Missbrauch bergen. Die Notwendigkeit einer umfassenden Aufarbeitung und Prävention ist evident. Zwar hat die Sensibilisierung für Missbrauchsfälle zugenommen, doch es fehlt weiterhin an einem klaren Bewusstsein für die vielfältigen Zusammenhänge sowie der grundlegenden Strukturen und der Möglichkeiten ihrer Änderung.

Die Konferenz will diese Strukturen diskutieren und gezielte Massnahmen zur Verbesserung formulieren. Eine breite Vernetzung von Fachstellen, theologischen Perspektiven und Betroffenenvertretungen ist zudem dringend notwendig, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Die Ergebnisse der Konferenz werden publiziert und können so als Entscheidungshilfe für konkrete Massnahmen dienen. Zudem könne die erarbeiteten Empfehlungen in bestehende kirchliche Schutzkonzepte integriert werden.

Weiter trägt die Konferenz dazu bei, eine offene Debatte über Missbrauch in der Kirche zu fördern und die Wahrnehmung der Problematik zu stärken. Die Konferenz dient somit nicht nur der kurzfristigen Sensibilisierung, sondern soll Grundlagen für nachhaltige Veränderungen schaffen. Spender:innen können mit ihrer Unterstützung dazu beitragen, dass die Kirche ihrer Verantwortung gerecht wird, sich aktiv für den Schutz der Menschen, die sich ihr anvertrauen, einsetzt und die Aufarbeitung und Anerkennung an die Hand nimmt, wo eine Verletzung der Integrität stattgefunden hat. Die finanzielle Förderung der Konferenz ist daher nicht nur eine Investition in eine einmalige Veranstaltung, sondern in die langfristige Verbesserung des kirchlichen Umgangs mit Missbrauch. Dadurch wird ein wertvoller Beitrag zur Stärkung von Vertrauen in die Kirchen geleistet.

Dafür brauchen wir Unterstützung

Als Dachverband sind wir nicht gewinnorientiert, sondern arbeiten, um die Interessen unserer Mitglieder sowie breiter gefasste gesellschaftliche Anliegen in den politischen Diskurs einzubringen. Für die Konferenz haben wir Expert:innen eingeladen, denen wir Honorare für Keynotes und Workshops bezahlen. Mit deiner Unterstützung können wir diese gewährleisten und decken einen Teil der aufgewendeten Stunden von der Mitarbeiterin sowie der Geschäftsleitung des Dachverbands.