Darum geht’s

Geboren in Wien mit dem koreanischen Namen Chan Mi NA, heute inoffiziell Sara NA genannt. Da meine Wurzeln in Korea liegen, habe ich die koreanische Sprache zu Hause gelernt. Trotzdem kam es immer wieder zu unangenehmen Situationen, weil ich als Kind Schwierigkeiten mit den unterschiedlichen koreanischen Höflichkeitsformen hatte. Daher ließ ich die Höflichkeitsform oft aus und sprach erwachsene Koreaner*Innen in der evangelisch koreanischen Kirche meines Vaters oft mit «DU» an. In einem Land, das so konfuzianistisch und hierarchisch wie Korea ist, ist das ein absoluter Fauxpas. Wie sehr auf Hierarchie geachtet wird, zeigt schon allein die Sprache. Hier gibt es mehrere Höflichkeitsformen, eigene Honorative für Verben und Nomen. Ich lernte sehr schmerzhaft, welche Reaktion ich bei meinem koreanischen Gegenüber durch die Sprache und meine Wortwahl auslösen kann.

Da ich bereits mit 15 Jahren Dolmetschtätigkeiten nachging, entstand der Wunsch, meine Sprachkenntnisse zu vertiefen. Daher nahm ich das Studium der Koreanologie an den Ostasienwissenschaften und das Studium der Translationswissenschaften der Universität Wien auf. Während des Studiums assistierte ich koreanischen RichterInnen und StaatsanwältInnen bei ihrer Forschung. Nach meinem Praktikum in einer der renommiertesten Rechtsanwaltskanzleien Koreas, BKL Seoul und meinem angefangenen Studium der Rechtswissenschaften, entschied ich mich, die Prüfung für Gerichtsdolmetscher*Innen am Landesgericht Wien anzutreten.

Seit 2017 bin ich in Österreich einer der jüngsten allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen (für die koreanische Sprache) sowie als Sprachtrainerin im Sprachenzentrum der Universität Wien tätig. Ich liebe meine Tätigkeit als Sprachtrainerin für Koreanisch. Sehen zu dürfen, wie Teilnehmer*Innen mit keinen oder kaum Vorkenntnissen nach einem Jahr mit mir einfach auf Koreanisch sprechen können, ist das schönste Geschenk. Das sind Menschen, die freiwillig nach ihrem durchwachsenen Tag Koreanisch lernen und teilweise sehr erfolgreich dabei sind. Daher habe ich die Ausbildung als «Trainerin in der Erwachsenenbildung» begonnen und Ende 2021 abgeschlossen, um in Österreich offiziell den Titel «Trainerin» führen zu dürfen.

Daher ist die Idee eines Hybridproduktes entstanden, das nur mehr noch gelauncht werden muss.

Was ist ein Hybridprodukt? Ein Koreanischkurs, der wirklich alle Sprachfertigkeiten abdeckt. Auf meiner Homepage kan man sich meine selbst erstellten Kurse ab März 2022 kaufen, das Skript enthält zusätzlich Übungen und die ersten 100 Käufer*Innen treffen sich am Ende mit mir in einem Zoom Meeting.

Das Besondere an meinem Projekt

Mit meinem Projekt möchte ich den Austausch zwischen Korea und dem deutschsprachigen Raum intensivieren und meinen Beitrag durch Kultur- und Sprachvermittlung leisten.

  • Deutschsprachiges Lernmaterial ist wenig vorhanden, Koreanisch wird immer beliebter (bestätigt durch das Sprachenzentrum der Universität Wien, eigene Erfahrung)

  • Eine wachsende Gruppe im deutschsprachigen Raum interessiert sich für koreanische Kultur (K-Pop, K-Beauty, Innovation, Filmindustrie, Automobilbranche, Gaming, etc.). Jüngst gab es einige Zeitungsberichte im deutschsprachigen Raum, sogar auch vom ORF, über das wachsende Interesse an der koreanischen Sprache. Um ein Beispiel zu nennen: innerhalb von 28 Tagen haben sich 11 Mio. Menschen die koreanische Serie «Squid Game» angeschaut. Sogar in der Bücherhandlung Thalia gibt es eine eigene «Ecke» die sich K-POP nennt.

  • Korea und Österreich haben ein Abkommen zur strategischen Partnerschaft beim Staatsbesuch des koreanischen Präsidenten Moon 2021 unterzeichnet. Nächstes Jahr ist das 130. Jubiläum der Freundschaftsbeziehungen zwischen Korea und Österreich.

Das zeigt, dass in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen Südkorea und Österreich in den unterschiedlichsten Bereich intensiviert wird und daher auch der Bedarf an der koreanischen Sprache wachsen wird.

Dafür brauche ich Unterstützung

Es soll auf meiner Homepage eine Verkauffseite erstellt und die Videos vorher gedreht und bearbeitet werden. Auf der Homepage erfährt man wer ich bin, Testimonials, ein Vorstellvideo und dann natürlich die Kurse als Videos. Auch die Zahlungsabwicklung erfolgt online.

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