Darum geht’s

Mit dieser Aufnahme erfülle ich mir einen Herzenswunsch: Wir hören himmlisch schöne Töne, archaische Klänge des jüdischen Schofars, gepaart mit vulkanartigen Ausbrüchen der Trompete und des Klaviers in größter Klanggewalt. Die Sopranistin Dorothee Mields singt jiddische Texte, aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen - «Gänsehaut pur». Traumhaft schöne Melodien werden auf dieser CD zum bekennenden Zeugnis einer inneren Haltung.

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Das Besondere an meinem Projekt

Es handelt sich um eine CD-Aufnahme mit einem ganz außergewöhnlichen Programm. Wir Musiker sind alle Nomaden. Auch meine fünf Komponisten haben die freiwillige Entscheidung getroffen, nicht in ihrem Geburtsland tätig zu bleiben. Diese unterschiedlichen künstlerischen Formen des Umgangs mit dieser Diaspora machen diese Auswahl so spannend! Benjamin Yusupov kam in der Tadschikischen Sowjetrepublik zur Welt und lebt in Israel. Seine musikalische Sprache vereint folkloristische Traditionen aus verschiedenen Kulturen, von Asien bis Afrika. Ivan Fischer, geboren in Budapest, stammt aus einer jüdischen Musikerfamilie und lebt jetzt in Berlin. Als Komponist setzt er sich verstärkt für den Erhalt der jüdischen Tradition und Sprache ein. Giya Kancheli wurde in Tiflis, Georgien geboren. Nach den politischen Unruhen emigrierte er 1992 nach Belgien und schrieb als Avantgardist in vielen eklektischen Stilrichtungen, von Sinfonien bis zu Popliedern und Filmmusik. Alan Hovhaness, geboren in den USA, armenisch/schottischer Abstammung bringt die christliche Seite ein. Das Stück «Haroutioun» bedeutet in armenischer Sprache Auferstehung. Die CD wird mit einem Solostück des italienisch/jüdischen Komponisten Luca Lombardi beendet. Das Werk für Solotrompete «predáh» trägt auch einen hebräischen Titel, übersetzt heißt das Trennung oder Abschied. Diese Komposition ist dem Andenken des 2014 verstorbenen Dirigenten Claudio Abbado gewidmet.

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Dafür brauche ich Unterstützung

Für diese besondere, kostspielige CD-Produktion mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt unter Leitung von Ruben Gazarian, der Sopranistin Dorothee Mields sowie der Pianistin Eriko Takezawa und Reinhold Friedrich brauchen wir finanzielle Unterstützung! Eingespielt ist alles, die Produktion läuft und nun ist es unbedingt notwendig dieses einmalige Werk auch möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, durch Marketing-Maßnahmen und visuelle Unterstützung (Video). Dazu brauche ich Deine Hilfe!

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