
Ein Film über Körper, Begehren und jene Liebesgeschichten, die uns beibringen, uns selbst verschwinden zu lassen.
Niñagordita ist ein Spielfilm, der zwischen 2002 und 2009 in Lima spielt.
Tali träumt davon, Modedesignerin zu werden, doch sie ist gefangen – in den Fängen von Männern, die sie begehren und ihr zugleich beibringen, unsichtbar zu werden, und einer Gesellschaft, die von ihr verlangt, sich klein zu machen, um Liebe zu verdienen. Zwischen heimlichen Diäten und subtilen Formen der Selbstverletzung entwirft sie Modeskizzen und stellt sich dabei andere mögliche Körper vor. Als eine neue Beziehung ihr Selbstbild erschüttert, muss Tali die Version ihrer selbst zerstören, die sie sich geschaffen hat, um geliebt zu werden, bevor sie endlich ihren Platz in der Welt behaupten kann.

Warum dieses Projekt wichtig ist
Der Film erzählt nicht nur die Geschichte einer Einzelnen. Er spricht etwas an, das so viele Frauen wiedererkennen: dieses langsame, stille Lernen, sich klein zu machen, um geliebt zu werden – die Stimme zu senken, den Körper zu verkleinern, weniger Raum einzunehmen, in dem Glauben, das sei der Preis dafür, dass jemand bleibt.
Niñagordita entstand aus einem 2022 erschienenen Roman. Seitdem haben sich Hunderte Leserinnen in Tali wiedererkannt: «Auch ich habe geschwiegen, um jemanden nicht zu verlieren», «Ich habe gelernt, mich zu hassen, bevor ich überhaupt wusste, wer ich war».
Deshalb wollen wir diese Geschichte auf die Leinwand bringen: Denn ein Film kann ein Gespräch eröffnen, das allzu oft viel zu spät beginnt. Niñagordita zu unterstützen bedeutet, Teil dieses Gesprächs zu werden – eines Gesprächs, das jungen Frauen sagt, dass das, was sie erleben, einen Namen hat und dass sie keine Schuld trifft.
Wofür Ihre Unterstützung verwendet wird
Unabhängige Filme in Lateinamerika zu realisieren ist eine enorme Herausforderung. Seit über einem Jahr arbeitet ein ganzes Team ehrenamtlich daran, Niñagordita zum Leben zu erwecken. Wir glauben so fest an dieses Projekt, weil diese Fiktion einen sehr realen Hintergrund hat.
In Peru, wo der Film spielt, sind über 70 % der Frauen mit ihrem Körper unzufrieden (Kantar, 2024), und jede zweite Frau zwischen 15 und 49 Jahren hat bereits psychische, physische oder sexuelle Gewalt durch ihren Partner erlebt (ENDES 2024). Hinter diesen Zahlen verbergen sich Geschichten, die niemand erzählt.
Deshalb soll Niñagordita mehr als ein Film sein: In Peru wird das Projekt von einem Impact-Programm begleitet – Workshops, Veranstaltungen an Schulen und einer Social-Media-Kampagne –, um das Gespräch über Körperbild, Selbstwertgefühl und die psychische Gesundheit junger Frauen zu öffnen.
Doch zuerst muss der Film entstehen. Die Dreharbeiten sind für November 2026 in Lima geplant, der Kinostart für den Sommer 2027. Unser Ziel ist es, CHF 30’000 zu sammeln, um Dreh und Postproduktion zu sichern – der gesamte Nettobetrag fließt direkt in das Projekt in Peru. Alles, was darüber hinaus zusammenkommt, ermöglicht es uns endlich, jene zu bezahlen, die seit Monaten unermüdlich und unentgeltlich arbeiten.
Helfen Sie uns, Niñagordita auf die Leinwand zu bringen.
Diese Kampagne richtet sich an Privatpersonen, die die Entstehung des Films unterstützen möchten. Wenn Sie ein Unternehmen, eine Stiftung oder eine Institution vertreten und über eine Partnerschaft, ein Mäzenatentum oder ein Sponsoring mit Markenpräsenz sprechen möchten, schreiben Sie uns bitte direkt an: belinda@ninagordita.pe

