Was uns bewegt
Seit einem Vierteljahrhundert sind Bleilettern, Büttenpapiere und Blattgold die Welt von Hans-Ueli Frey und Stephan Burkhardt. In unserer Offizin Parnassia im Schweizer Berdorf Vättis stellen wir damit in bester Gutenbergschen Tradition kunsthandwerkliche Bücher und Drucke her. 25 Jahre lang haben wir uns dieses alte Handwerks-Wissen erarbeitet und dafür aus der ganzen Welt die nötigen historischen Gerätschaften und Maschinen nach Vättis gebracht.
Nun werden wir (langsam) pensioniert und wollen an unser «Nach uns» denken. Bis jetzt haben wir keine Nachfolger, die wir in unsere elf Berufe einfuchsen könnten. Wir müssen bekannter werden.
Parnassia – im Film bewegt
Bücher sind unbewegte Bilder. Für das Bekannter-Werden brauchen wir jedoch bewegte Bilder über uns. Im österreichischen Filmemacher Thomas Kirschner haben wir die Person gefunden, die mit ihrer ruhigen, bildsinnlichen Filmkunst ausgewählte Aspekte unseres Kunsthandwerks und unserer Bücher-Philosophie im Medium Film einfangen kann. Schon in den ersten Begegnungen ist eine gute Vertrauensbasis gewachsen, mit viel Lachen. Er soll nun ein 25-Minuten-Dokumentarfilm über unsere Offizin produzieren (siehe Filmbeispiel «Papiermühle Mörzinger»).
Zum einen werden die fünf Produktionsetappen unseres Jubiläumsbuches gezeigt: das Gravieren der Giessmatrizen, das Giessen der Bleischriften, Setzen und Drucken auf zwei verschiedenen Handpressen, händische Buchbindearbeiten im wertvollen Einband mit Lederrücken und Marmorpapier.
Dazwischen kommen Gespräche und Erzählungen, was uns an unserer Schwarzen Kunst wichtig ist. Wir zeigen ausgewählte Bücher und einmalige Besonderheiten der Offizin sowie unsere Vernetzung um den Globus.
Wir hoffen, dass wir mit dem bildschönen Film bei kulturell interessierten Menschen in der Schweiz und in Europa und in der weltweiten Druckerszene bekannter werden. Wer weiss, sogar bei möglichen Nachfolgern ?
Parnassia im Film – bewegt dank dir
Auch wenn wir mit dem Minimum an Personen und Aufwand arbeiten, kostet der Film 36’000 Franken. Wir finanzieren knapp die Hälfte aus unserer Firmenkasse und aus unserem Privatvermögen. Weiter laufen bereits verschiedenste Sponsoringgesuche bei der öffentlichen Hand und bei Privaten. Aber es fehlt noch mindestens ein Fünftel der Summe: 7000 Franken. Das hoffen wir mit Wemakeit zu erreichen.
Bei erfolgreicher Finanzierung soll der Dreh im Mai starten. Schnitt und Nachproduktion sind für den Frühherbst geplant. Die Welturaufführung ist für den November 2026 angedacht im Bergdorf Vättis / Schweiz.
Wir versprechen dir ein intensives Miterleben unseres Filmprojektes mit vielen regelmässigen Updates. Als Belohnungen winken Nicht-alltägliches um das Jubiläumsbuch «25 Jahre Schwarzer Wahnsinn» oder um den Film mit seiner Welturaufführung.













